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Gefahren bei der Urlaubsbuchung

Gepostet am 11.05.2018 von Watchlist Internet

Die Urlaubsplanung im Internet kann in betrügerische Fallen führen. Die Watchlist Internet zeigt Ihnen daher, was Sie bei der Buchung von Unterkünften beachten müssen, welche Gefahren es beim Beantragen von Einreisegenehmigungen geben kann und woran sie unseriöse Reiseagenturen erkennen können.

Auf der Suche nach einer günstigen Unterkunft können Konsument/innen auf unseriöse Agenturen stoßen. Sie bieten Zimmer in guter Lage zu günstigen Preisen an. Buchen sie Betten für ihren Aufenthalt, verlieren sie ihr Geld und verfügen vor Ort über keine Unterkunft, denn es gibt weder die Agentur noch die Unterkunft.

Beispiel:Warnung vor Travel Planet Amsterdam

Damit Sie nicht auf betrügerische Websites hereinfallen, die als Lockvogelangebote günstige Unterkünfte anbieten, informieren Sie sich vor einer Buchung immer über die Agentur. Finden Sie keine oder negative Rückmeldungen von anderen, nehmen Sie von einer Bestellung Abstand. Weitere Hinweise auf ein unseriöses Unternehmen sind auffällig günstige Preise und die ausschließliche Bezahlung der Unterkunft im Voraus.

Vorsicht vor betrügerischen Airbnb-Inseraten

Eine alternative Möglichkeit, Unterkünfte im Ausland zu buchen, stellen Plattformen wie Airbnb dar. Sie ermöglichen Reisenden die direkte Kontaktaufnahme mit Vermieter/innen von Wohnungen. Geraten Konsument/innen dabei an Kriminelle, verlieren sie ihr Geld und verfügen erneut vor Ort über keine Unterkunft.

Beispiel: Kriminelle prellen airbnb.com-Nutzer/innen
Beispiel:Sicher auf airbnb.com buchen

Bei Buchungen auf Airbnb ist es wichtig, dass Sie ausschließlich die Website airbnb.com für die Kontaktaufnahme und Buchung nutzen. Das sorgt für Sicherheit und verhindert, dass Sie an Betrüger/innen geraten. Diese wollen deshalb immer, dass Sie die Korrespondenz über alternative E-Mailadressen oder über Soziale Netzwerke, wie zum Beispiel WhatsApp, führen. Die Kosten für die Übernachtung sollen Sie ins Ausland überweisen, ohne im Endeffekt dafür eine Gegenleistung zu erhalten.

Teure elektronische Einreisegenehmigungen

Reisen Konsument/innen in die USA, nach Kanada oder in die Türkei, benötigen sie eine elektronische Einreisegenehmigung. Sie kann am günstigsten auf den offiziellen Behördenwebsites der Länder beantragt werden. Auf anderen Websites besteht die Gefahr, dass Reisende für die gleiche Leistung wesentlich mehr Geld bezahlen und ihre persönlichen Daten an Unbekannte übermitteln.

Beispiel:Geldmacherei mit ESTA-Anträgen
Beispiel:Geldmacherei mit e-Visa für die Türkei
Beispiel:Geldmacherei mit eTA-Antrag für Kanada

Damit Sie Ihre Daten nicht an Unbekannte übermitteln und viel Geld an unseriöse Agenturen bezahlen müssen, empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich auf der Website des österreichischen Außenministeriums darüber informieren, wie Sie auf offiziellem Weg Ihre elektronische Einreiseerlaubnis erhalten. Das ist der sicherste und günstigste Weg dafür!

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Bevor Sie Ihren Urlaub buchen, informieren Sie sich über Ihren Vertragspartner. Das kann rechtzeitig helfen, einen Geldverlust zu vermeiden und vor Ort keine Enttäuschung zu haben!

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