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News

Trends und Entwicklungen bei Fake-Shops

Gepostet am 28.10.2021 von Watchlist Internet

Fake-Shops gibt es wie Sand am Meer - und auch sie entwickeln sich nach Trends: Von E-Bikes bis zur Playstation5. Diese Trends sind von der Saison, aber auch von Angebot und Nachfrage abhängig. Was die Watchlist Internet im letzten Jahr über Fake-Shop-Trends erfahren hat, lesen Sie hier.

Der Hype um die Playstation 5

Die Playstation 5 ist eine Spielekonsole, die vor ihrem Erscheinen im November 2020 schon restlos ausverkauft war. Auch ein Jahr später bestehen noch immer Lieferschwierigkeiten – da die Nachfrage nach der Playstation 5 derart hoch ist. Diese Situation ist der ideale Nährboden für Fake-Shops: Seit November 2020 erreichen die Watchlist Internet immer wieder Meldungen von Betroffenen, die auf Fake-Shops hineingefallen sind, die vorspielten, die seltene PS5 doch zu verkaufen.

Fahrräder und E-Bikes im Trend

Die starke Nachfrage nach Fahrrädern und E-Bikes seit dem Jahr 2020, führte zu vielen Meldungen von Betroffenen. Auch hier nützen Kriminelle also aktuelle Entwicklungen am Markt aus. Oft werden E-Bikes vor einem Kauf online gesucht. Stößt ein Opfer dann auf einen günstigeren Preis, oder auf ein Produkt das in anderen Shops ausverkauft ist, steigt die Chance, dem Fake-Shop ins Netz zu gehen. Weiters besteht gerade in den Frühlings- und Sommermonaten seit der Corona Pandemie ein Mangel an Fahrrädern und E-Bikes. Viele Räder sind schon vor Saisonbeginn ausverkauft, manche KundInnen warten monatelang auf bestellte Fahrräder. KonsumentInnen die unbedingt ein Fahrrad wollen, sind dann schneller verleitet, bei einem unbekannten - und in vielen Fällen betrügerischem - Shop einzukaufen, bei dem es angeblich noch Räder gibt.

Vorsicht vor Fake-Shops bei Google

Ein weiterer Trend von Fake-Shops ist es, Anzeigen bei Google für bestimmte Produkte zu schalten. Hätten Sie erkannt, dass zwei der abgebildeten Waschmaschinen auf bekannte Fake-Shops weiterleiten? Pimann und Kaufhaus Schubert existieren gar nicht, sie sind enttarnte Fake-Shops. Die Strategie der Fake-Shop BetreiberInnen ist einfach: Da sie keine Produkt- oder Lagerkosten haben, verwenden Sie einen Großteil ihrer Einnahmen für Werbeanzeigen. Damit stechen sie oft seriöse Online-Shops bei Google aus. Das Resultat – KonsumentInnen werden bei einer Google Suche nach einer Waschmaschine, Anzeigen zu Fake-Shops angezeigt. Auch hier gilt: Seien Sie vorsichtig und überprüfen Sie stets genau, wo Sie einkaufen.

Beratung & Hilfe

Überprüfen Sie Online-Shops, bevor Sie in die Falle tappen mit dem Fake-Shop Detector. Einfach Online-Shop-Adresse eingeben und sicherer einkaufen.
Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite "Beratung & Hilfe" für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

Fake-Shops erkennen

Neben den aktuellen Trends bei Fake-Shops gibt es auch einige grundlegende Punkte, die dabei helfen, niemals Opfer eines Fake-Shops zu werden: So erkennen Sie betrügerische Online-Shops!

Sollten Sie bereits in die Falle getappt sein, wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihre Bank und versuchen Sie, das Geld zurückholen zu lassen. Sollte das nicht mehr möglich sein, hilft nur noch polizeiliche Anzeige.

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