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online seit 07.02.2023

Smishing: Vorsicht vor Fake Magenta-SMS

Momentan sind vermehrt gefälschte Magenta-SMS im Umlauf. In der Nachricht wird behauptet, dass Ihre Rechnung nicht beglichen werden konnte. Klicken Sie nicht auf den Link – dieser führt zu einer gefälschten Magenta-Seite, wo Kriminelle Ihre Daten und Ihr Geld stehlen.

In der Fake Magenta-SMS behaupten Kriminelle, dass Ihre letzte Rechnung nicht beglichen werden konnte. Sie werden dazu aufgefordert, die Rechnung mithilfe des beigefügten Links zu begleichen.

Was steht in der Nachricht?

MAGENTA: Ihre letzte Rechnung konnte nicht beglichen werden, bitte begleichen Sie Ihre Rechnung jetzt. Gehen Sie zu: http:// magenta-rechnung. com/

Link führt zu Fake-Magenta-Seite

Klicken Sie auf den Link, werden Sie zu einer gefälschten Magenta-Seite weitergeleitet. Die Seite ist über magenta-rechnung. com erreichbar. Auf der Seite wird behauptet, dass Ihre letzte Rechnung nicht in Rechnung gestellt werden konnte. Sie müssen angeblich Ihre Rechnungsinformationen aktualisieren um die "Rechnung zu regulieren". Deshalb werden Sie dazu aufgefordert Ihre Daten einzugeben. Persönliche Informationen wie Name, Geburtsdatum, E-Mail und Ihre Adresse werden abgefragt.

Zudem drohen die Kriminellen damit, Ihren Anschluss zu kündigen und schaffen so den Eindruck von Dringlichkeit, "Wenn Sie Ihre Rechnungsinformationen nicht innerhalb von 5 Tagen bestätigen, wird Ihr Anschluss endgültig gekündigt." Solche Formulierungen, sollen Sie dazu bringen, überstürzt zu handeln. Daher: Lieber immer einmal öfter überprüfen, ob es sich um eine Falle handelt!

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Ein Hinweis auf die gefälschte Seite gibt auch die Internetadresse: "magenta-rechnung.com" ist nicht die offizielle Adresse von Magenta. Die richtige Adresse lautet nämlich "www.magenta.at"!

Identitätsdiebstahl & unautorisierte Zahlungen

Haben Sie Ihre Daten eingegeben und das Formular abgeschickt, landen Ihre persönlichen Informationen in den Händen der Kriminellen. Im nächsten Schritt werden Sie dazu aufgefordert, Ihre Kreditkartendaten einzugeben und eine Zahlung über 39,28 € freizugeben.

Möglicherweise würden Sie aber eine höhere Zahlung auslösen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Kriminellen Sie zu einem späteren Zeitpunkt kontaktieren und Sie mit einem Vorwand zur Freigabe einer Zahlung überreden. In jedem Fall wären Ihre Kreditkartendaten in den falschen Händen und könnten für andere Betrügereien und kriminelle Aktivitäten genutzt werden.

Sie haben Ihre Daten eingegeben & bezahlt? Das ist zu tun
  • Kontaktieren Sie Ihren Kreditkartenanbieter: Womöglich kommt es in den nächsten Tagen und Wochen zu unautorisierten Abbuchungen. Seien Sie achtsam! Möglicherweise müssen Sie Ihre Kreditkarte sperren lassen, um weitere Schäden zu verhindern.

  • Fordern Sie unautorisierte Abbuchungen zurück: Beträge, die ohne Ihre Zustimmung abgebucht wurden (z.B. Beträge, auf die beim Kauf nicht hingewiesen wurde), sind gemäß § 67 Zahlungsdienstegesetz 2018 von Ihrem Zahlungsdienstleister (Kreditkartenunternehmen) zurückzuerstatten.

  • Erstatten Sie Anzeige: Auf jeden Fall sollten Sie Anzeige bei der Polizei erstatten.

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