Zum Seiteninhalt

News

Warnung vor The Trader-App

Gepostet am 13.02.2017 um 15:19 Uhr von Watchlist Internet

Internet-Nutzer/innen erhalten eine E-Mail, in der eine Personalabteilung eine Teilzeitstelle bewirbt. Sie stellt sich als Werbung für das Programm The Trader heraus. Es ermöglicht den Handel mit binären Optionen. Kund/innen können zwar ihr Geld auf das Handelskonto einzahlen, erhalten aber keine Gewinnauszahlung.

In einem Schreiben behaupten Unbekannte, dass eine Teilzeitstelle zu vergeben sei. Wortwörtlich heißt es in der Nachricht:

Betreff: Teilzeitjob

Lieber (E-Mailadresse),

Wir suchen nach Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten wollen.
Mein Name ist Lorna und ich bin der Personalleiter einer großen, internationalen Firma.
Den größten Teil der Arbeit können Sie von zu Hause, das heißt, egal wo erledigen.
Bezahlung ist 3000 €-6000 €

Falls Sie an diesem Angebot Interesse haben, besuchen Sie bitte unsere Seite

Mit freundlichen Grüßen!
Personalabteilung

Wie geht es weiter?

Entgegen der Erwartung führt das Angebot für den Teilzeitjob auf die Website traderapp-de.org. Sie bewirbt das Programm The Trader. Mit diesem – so die Behauptung – machen „Benutzer (…) durchschnittlich 2.000 € pro Tag“. Damit Interessent/innen The Trader testen und am Onlinehandel teilnehmen können, sollen sie ihre E-Mailadresse bekannt geben.

Die Website traderapp-de.org.

Welche Auffälligkeiten gibt es bei The Trader?

Im Zusammenhang mit der Website traderapp-de.org und ihrer Bewerbung fallen unter anderem nachfolgende Punkte auf:

  • Internet-Nutzer/innen erhalten unaufgefordert eine Werbebenachrichtigung für eine Stellenausschreibung. Das verstößt gegen das Gesetz („Unerbetene Nachrichten“ nach dem Telekommunikationsgesetz) und ist damit unseriös.
  • Die E-Mail täuscht vor, dass es einen offenen Teilzeitjob gäbe. In Wahrheit bewirbt sie auf eine irreführende Art und Weise das Programm The Trader.
  • Es ist unbekannt, wer die Website traderapp-de.org betreibt, denn es gibt kein Impressum, das Besucher/innen darüber informiert. Ferner hat ein Anonymisierungsdienst aus Panama die Domain traderpp-de.org registriert.
  • Auf traderapp-de.org finden sich Bildern, die andere Websites nutzen. Das kann eine Urheberrechtsverletzung darstellen, wenn die unbekannten Websitenbetreiber über keine Nutzungsrechte verfügen.
  • Es gibt vermeintliche Erfolgsmeldungen von The Trader-Benutzer/innen, die angeblich von Facebook stammen. Sie sind erfunden.

Welches Risiko birgt The Trader?

Der Online-Handel mit binären Optionen birgt die Gefahr, dass Benutzer/innen ihr Geld zwar auf eine Handelsplattform einzahlen können, aber keine Gewinne ausbezahlt erhalten. Es besteht das Risiko, dass unbekannte Anbieter/innen Kurse manipulieren und sich an ihren Kund/innen bereichern. Kriminelle können die von Benutzer/innen bekannt gegebenen Daten für einen Identitätsdiebstahl nutzen und unter fremden Namen Verbrechen begehen.

Was sagen andere über The Trader?

Im Internet gibt es Warnungen von Internet-Nutzer/innen, dass die The Trader-App Scam (dt. Vorschussbetrug) ist. Das heißt, dass es Benutzer/innen möglich ist, Geld an die unbekannten Betreiber/innen zu bezahlen, sie jedoch keine Auszahlungen erhalten. Ein finanzieller Verlust ist die Folge.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Zahlen Sie kein Geld an die Betreiber/innen der The Trader-App, denn die unbekannten Personen stehen im Verdacht, keine Gewinne auszuzahlen!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung von The Trader.)

Alles zum Thema „Sonstiges

Falsche Behauptungen über Zdorov

Die Creme Zdorov wird im Internet mit dem deutschen Bundeswappen und dem Bundesgesundheitsministerium als „Wunder-Medikament für die Behandlung von Gelenken“ beworben. Im Zusammenhang mit dem Produkt gibt es zahlreiche Auffälligkeiten. Aus diesem Grund rät die Watchlist Internet Konsument/innen ab, Zdorov zu bestellen.

weiterlesen

Gepostet am 20.09.2017 um 15:29 Uhr von Watchlist Internet

Unternehmen im Visier von Cyber-Kriminellen

Mit gefälschten Zahlungsanweisungen versuchen Kriminelle, von Unternehmen hohe Geldsummen zu stehlen. Ihre Nachrichten richten sich direkt an die Buchhaltung und geben vor, dass sie von der Geschäftsführung stammen. Mitarbeiter/innen, die auf den sogenannten CEO-Betrug hereinfallen, verursachen hohe Verluste. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Unternehmen vor diesem Betrug schützen.

weiterlesen

Gepostet am 19.09.2017 um 12:20 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Microsoft-Warnung führt zu Datendiebstahl

Kriminelle fälschen einen Microsoft-Warnhinweis. Darin behaupten sie, dass fremde Computer mit Schadsoftware befallen seien. Vermeintliche Opfer sollen sich deshalb an eine Kundenhotline wenden. In Wahrheit gelangen sie an Verbrecher/innen, die Zugang zum Computer fordern, Dateien kopieren und Zahlungsdaten stehlen.

weiterlesen

Gepostet am 07.09.2017 um 16:53 Uhr von Watchlist Internet

Prozess Kasse betreibt betrügerisches Inkassoverfahren

Konsument/innen erhalten von Prozess Kasse eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 649,25 Euro. Darin fordert sie das Inkassobüro auf, den Betrag unverzüglich auf ein belgisches Konto zu überweisen. Andernfalls komme es zu einem gerichtlichen Mahnverfahren. Konsument/innen müssen den Betrag nicht bezahlen und können das Schreiben ignorieren.

weiterlesen

Gepostet am 04.09.2017 um 16:34 Uhr von Watchlist Internet

Seriösen Aufsperrdienst finden

Wer sich aus seiner Wohnung aussperrt, kann an unseriöse Aufsperrdienste gelangen. Es ist unbekannt, woher sie kommen, warum sie welche Leistungen erbringen und wieso sie dafür mehrere hundert Euro verlangen. Nachträgliche Reklamationen sind zwecklos. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich vor diesen Gefahren schützen und im Internet die richtigen Anbieter/innen finden.

weiterlesen

Gepostet am 30.08.2017 um 17:24 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor zdorov-de.shopsale.pro

Auf der Website zdorov-de.shopsale.pro können Konsument/innen die angeblich gegen Gelenkschmerzen helfende Propolis Cream ZDOROV zu einem rabattierten Preis bestellen. Der Anbieter verstößt gegen zahlreiche gesetzliche Bestimmungen. Aus diesem Grund raten wir Interessent/innen dringend davon ab, bei dem Online-Shop einzukaufen.

weiterlesen

Gepostet am 21.08.2017 um 16:40 Uhr von Watchlist Internet

Rechnung für Handelsregistereintrag nicht bezahlen

Die slowenische HANDELS Ger d.o.o. sendet ein Fax mit der Bezeichnung „Handelsregistereintrag“ an Behörden, Unternehmen und Vereine. Die Empfänger/innen sollen 492,50 Euro für einen Firmeneintrag bezahlen. Die Rechnung müssen Adressat/innen nicht bezahlen, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund.

weiterlesen

Gepostet am 04.07.2017 um 16:55 Uhr von Watchlist Internet

Unterstützt von:

Ein Projekt des:

Internet Ombudsmann