Zum Seiteninhalt

News

Warnung vor eglobalcentral.at

Gepostet am 29.11.2016 um 14:58 Uhr von Internet Ombudsmann

Der Online-Shop eglobalcentral.at vertreibt günstige Elektroartikel. Der Websitenbetreiber hat seinen Sitz in Hongkong. Konsument/innen berichten von negativen Erfahrungen mit eglobalcentral.at. Aus diesem Grund rät der Internet Ombudsmann von einem Einkauf bei dem Anbieter ab.

Die Website eglobalcentral.at

Als Websitenbetreiber von eglobalcentral.at scheint die „eGlobal Central, 5.Stock, Wohnung 2, Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin“ auf. Das Unternehmen ist – so die Angabe des Online-Shops –„(e)ingetragen im Handelsregister unter 60579477-001-11-14-9“. Im deutschen Handelsregister findet sich unter dieser Nummer kein Eintrag.

Im Unterschied zu der Impressumsangabe heißt es in den Geschäftsbedingungen des Online-Shops:

22. - Weitere Details
Unser Büro befindet sich in folgender Adresse:
27/F., E - Trade Plaza,
24 Lee Chung Street,
Chai Wan,
Hong Kong

Es ist unklar, an welche der beiden Anschriften sich Konsument/innen im Bedarfsfall wenden können.

Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen

Auf eglobalcentral.at sind Informationen über das gesetzliche Rücktrittsrecht nicht zu finden, Gewährleistungsrechte werden unzulässigerweise eingeschränkt: So verlangt das Unternehmen etwa eine Anzeige von Mängeln innerhalb von 30 Tagen ab Empfang der Ware, da ansonsten keine Rückerstattung erfolgt. Die sogenannte Button-Lösung - die Schalftfläche, die zur kostenpflichtigen Bestellung führt muss mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer gleichartigen, eindeutigen Formulierung gekennzeichnet sein - ist bei dem Anbieter nicht umgesetzt.

Keine Rechtsdurchsetzung möglich

Konsument/innen die bei eglobalcentral.at einkaufen, haben in der Praxis keine Möglichkeit, dass Sie die Ihnen zustehenden Rechte durchsetzen können, denn es ist nicht ersichtlich, wer überhaupt Vertragspartner ist und wo das Unternehmen seinen Sitz hat. In den Geschäftsbedingungen des Unternehmens heißt es außerdem: „Durch den Besuch dieser Webseite erklären Sie, dass diese Nutzungsbedingungen und alle anderen geltenden Regeln und damit verbundenen Rechtsstreitigkeiten zwischen Ihnen und eGlobal Central oder seinen verbundenen Unternehmen den Gesetzen der Hong Kong Special Administrative Region, ohne Rücksicht auf Prinzipien des Kollisionsrechts, unterliegen.“ Eine entsprechende Gerichtsstandvereinbarung ist unzulässig und unwirksam. Ferner zeigen Konsument/innenerfahrungen, dass die Durchsetzung des gesetzlichen Rücktrittsrechts oder von Gewährleistungsansprüchen praktisch kaum möglich ist.

Ware für den chinesischen Markt

Eine Internet-Nutzer/in, die bei eglobalcentral.at eingekauft hat, berichtet, dass sie das erworbene Produkt nicht benutzen kann, denn es ist für den chinesischen Markt vorgesehen:

„Als ich das Handy aufdrehte, wählte ich die Sprache "Deutsch" aus, ich dachte alles ist ok. Aber es stellte sich schnell raus, dass das NICHT so ist, es ist nämlich eine "chinesische" Softwareversion - das war für mich beim Kauf nicht ersichtlich. Das Problem ist, dass das Handy trotz Auswahl deutscher Sprache sehr viele Einstellungsmöglichkeiten nur auf Chinesisch hat und sich auch nur mit chinesischer Vorwahl registrieren lässt.“

Probleme mit dem Rückgaberecht

Eine Kundin, die von dem auf eglobalcentral.at beworbenen 30-tägigen Rückgaberecht Gebrauch mache wollte, schildert ihre Erfahrung mit dem Unternehmen: „wirbt mit falschen Rückgabebedingungen, gibt bei RMA fall ungültige Adresse in China an, kein Geld zurück da die Frist dann abläuft“. Für die Ausübung des Rückgaberecht stellt die eGlobal Central Kosten in Rechnung: „Jetzt der Gipfel: Die Firma verlangt eine Bearbeitungsgebühr von EUR 18,00 und eine Lagerauffüllungsgebühr von mind. 10% des Warenwertes bis hin zu EUR 300,00 und das ich das Handy auf eigene Kosten nach China schicken muss.“ Ein Konsument, der die Ware auf eigene Kosten zurück an das Unternehmen gesendet hat, schreibt: „Postgebühr nach Hongkong von 32€ müsste Ich auch selber bezahlen. Obwohl sie garantieren, dass sie das Geld nachdem Erhalt von Artikel binnen 72 Stunden zurücküberweisen, ist dies binnen fast 2 Wochen nicht geschehen.“

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Kaufen Sie nicht bei eGlobal Central ein, denn im Zusammenhang mit dem Online-Shop liegen dem Internet Ombudsmann negative Rückmeldungen von Konsument/innen vor!

Alles zum Thema „Sonstiges

Kostenpflichtiger Eintrag in den Stadtplan St. Pölten

Firmen, Unternehmer und Vereine, die sich in den „Ortsplan/Stadtplan Sankt Pölten“ eintragen lassen wollen, sollten vorsichtig sein: Bei Bestätigung ihrer Daten im Zuge der Redaktionsüberprüfung via E-Mail schließen sie einen Vertrag ab. Im Kleingedruckten wird auf monatlich anfallende Kosten in Höhe von 49 Euro für den Eintrag hingewiesen.

weiterlesen

Gepostet am 14.12.2017 um 15:28 Uhr von Watchlist Internet

Kertas Rechtsanwälte versenden betrügerische Abmahnung

Die Rechtsanwaltskanzlei Kertas versendet eine Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung. Darin behauptet sie, dass Konsument/innen am 22.10.2017 einen Film der Firma 20th Century Fox™ auf kinox.to angesehen haben. Aus diesem Grund sollen sie 897,35 Euro bezahlen. Empfänger/innen müssen den Betrag nicht bezahlen, denn die Abmahnung ist betrügerisch.

weiterlesen

Gepostet am 27.11.2017 um 17:33 Uhr von Watchlist Internet

Stellenausschreibung als Weihnachtshilfskraft führt zu Identitätsdiebstahl

In Tageszeitungen und auf Kleinanzeigenplattformen inserieren Kriminelle eine Stelle für den „Verkauf von Christbaumschmuck und Weihnachtsaccessoires“. Interessent/innen sollen im Rahmen ihrer Bewerbung eine Reisepasskopie an das Jobcenter Austria übermitteln. Die Erpresser/innen nützen diese, damit sie Geld von ihren Opfern erpressen können. Gehen Sie nicht auf die Forderung ein und erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

weiterlesen

Gepostet am 27.11.2017 um 12:11 Uhr von Watchlist Internet

Falsche Geschäftsführung fordert Geldüberweisung

Kriminelle schreiben mit einer gefälschten Unternehmens-Nachricht die Buchhaltung an. Sie nennen ihr einen Grund, der es angeblich notwendig macht, dass Mitarbeiter/innen viel Geld ins Ausland überweisen. Es ist verloren, wenn diese den geforderten Betrag tatsächlich freigeben und die betrügerische Transaktion durchführen.

weiterlesen

Gepostet am 23.11.2017 um 16:13 Uhr von Watchlist Internet

Kein kostenloser Hotel-Voucher für Teilnahme an Umfrage

In einer E-Mail vom „Büro für Gesponserte Touristik“ heißt es, dass Teilnehmer/innen als Dankeschön für ihre Teilnahme an einer „Studie über Touristische Präferenzen“ „einen Voucher für kostenlose Übernachtung“ erhalten. Er ist mit Zusatzkosten verbunden, denn Konsument/innen müssen eine Gebühr für den Gutschein und Pflichtverpflegungssätze für ihre „kostenlosen“ Übernachtungen bezahlen.

weiterlesen

Gepostet am 20.11.2017 um 11:53 Uhr von Watchlist Internet

Erpresserische E-Mail der El Hamudis ignorieren

Internet-Nutzer/innen erhalten eine E-Mail der „El Hamudis“. Darin heißt es, dass die Absender/innen vollen Zugriff auf persönliche Daten der Empfänger/innen haben. Sie drohen damit, diese zu veröffentlichen, wenn sie nicht innerhalb von 72 Stunden 150 Euro in Bitcoins erhalten. Empfänger/innen müssen auf das Schreiben nicht reagieren und können es löschen.

weiterlesen

Gepostet am 06.11.2017 um 10:25 Uhr von Watchlist Internet

Rechnung von Firstaid Europe nicht bezahlen

Behörden, Vereine und Unternehmen erhalten von der montenegrinischen Firma „Firstaid Europe“ eine 1.895 Euro hohe Rechnung. Sie wird ihnen für ein nicht bestelltes „First Aid Kit Large“ ausgestellt. Rechnungsempfänger/innen müssen den geforderten Betrag nicht bezahlen, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund.

weiterlesen

Gepostet am 30.10.2017 um 11:05 Uhr von Watchlist Internet

Unterstützt von:

Ein Projekt des:

Internet Ombudsmann