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SMS für Coca-Cola Lucky Draw ist Betrugsversuch

Gepostet am 16.02.2017 um 15:49 Uhr von Watchlist Internet

Kriminelle versenden eine gefälschte Coca Cola-SMS. Darin behaupten sie, dass Empfänger/innen bei der Coca Cola-Promo 2 Millionen britische Pfund gewonnen hätten. Damit sie die Summe erhalten können, sollen sie persönliche Daten bekannt geben und Vorschusszahlungen leisten. Opfer verlieren ihr Geld, denn den zugesagten Gewinn gibt es nicht.

Eine klassische Betrugsform im Internet ist das sogenannte Scamming (dt. der Vorschussbetrug).  Bei dieser Betrugsform behaupten Kriminelle beispielsweise, dass Personen eine hohe Geldsumme gewonnen hätten. Damit sie diese erhalten können, sollen sie persönliche Daten bekannt geben. Nachdem die Kriminellen über diese verfügen, behaupten sie, dass der Gewinn nicht ohne Weiteres überwiesen werden könne. Es sei notwendig, dass die Gewinner/innen Vorschusszahlungen für Anwälte, Vertragserrichtungskosten oder Steuern zahlen. Die Geldforderungen ergehen solange, bis das Opfer erkennt, dass es dafür keine Gegenleistung erhält. Ab diesem Zeitpunkt sind die Kriminellen nicht mehr erreichbar. Das überwiesene Geld ist verloren.

Vorschussbetrug mit der Coca-Cola-Promo

Kriminelle versenden an Konsument/innen eine SMS, in der es heißt: „Your mobile number has won 2.000.000 GBP on Coca-Cola Lucky Draw. To claim go to www.wowchill.net click CLAIM enter Ref: UKxxxxxE.“ Wer die darin genannte Website wowchill.net aufruft, sieht einen Internetauftritt, der das Design von Coca-Cola imitiert:


Die Website wowchill.net.

Auf der gefälschten Coca Cola-Website heißt es : „The Coca-Cola , is currently rewarding its customers around the World with the sum of £2,000,000.00 GBP. (…) The prize award is payable to you as the owner of the Mobile Number which was selected through a computer random system of all mobile phone users worldwide.“ Diese Behaupten sind falsch und verfolgen das Ziel, mögliche Opfer für den Vorschussbetrug zu finden.

Wie geht es weiter?

Besucher/innen, die ihren Gewinn erhalten wollen, müssen ihren Referenzcode auf wiwchill.net bekannt geben. Die Kriminellen fordern sie auf, persönliche Angaben, wie zum Beispiel den Namen, die Anschrift oder die E-Mailadresse, zu machen. Es folgen Schreiben, in denen die Absender/innen die Auszahlung des Gewinns bestätigen. Sie nennen jedoch Gründe, weshalb die Gewinner/innen Zahlungen leisten sollen. Dabei kann es sich beispielsweise um anfallende Anwaltskosten, Steuern oder Vertragserrichtungsgebühren handeln. Wer die geforderten Summen ins Ausland überweist, verliert Geld, denn die Kriminellen erbringen dafür keine Gegenleistung. Unabhängig davon besteht die Gefahr, dass Unbekannte die fremde Identität ihres Opfers nutzen, um mit falschen Namen Verbrechen zu begehen.

Sie wurden Opfer?

Sollten Sie an der Coca Cola-Promo teilgenommen und Geld an die Kriminellen überwiesen haben, erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei. Besprechen Sie mit ihr Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um sich vor einem Identitätsmissbrauch durch Dritte zu zu schützen. Kontaktieren Sie Ihre Bank, schildern Sie Ihr den Sachverhalt und erkundigen Sie sich darüber, ob eine Rückbuchung des Geldes möglich ist.

Woran erkennen Sie das Verbrechen?

Die betrügerische Coca Cola-Promo können Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen:

  • Wenn Sie ohne Grund eine Nachricht auf Ihr mobiles Endgerät erhalten, in dem von einem Gewinn die Rede ist, ist das ein Hinweis auf das sogenannten Scamming. In diesem Fall können Sie die SMS löschen.
  • Die Textnachricht ist unpersönlich. Es heißt lediglich: „Your mobile number has …“. Es fehlt ein konkreter Hinweis auf Ihre Telefonnummer, die angeblich beim Coca-Cola Lucky Draw gewonnen hat.
  • Die Website wowchill.net verfügt über Links, die ins Leere führen. Das ist beispielsweise bei den Menüpunkten „@CocaCola – Follow Coke on Twitter“, „Coke Products“ oder „Icons&More“ der Fall.
  • Die Domain wowchill.net gehört einer Privatperson aus London und nicht der Coca- Cola-Company.
  • Sie sollen ohne persönlichen Kontakt zu Ihrem Gegenüber Geld ins Ausland überweisen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Rufen Sie keine Links in SMS von Absender/innen auf, die Sie nicht kennen. Das kann dazu führen, dass Sie auf betrügerische Websites gelangen, über die Kriminelle unter Vorspielung falscher Tatsachen Geld von Ihnen stehlen. Damit Sie sich vor unerwünschten Abbuchungen auf Ihrer Handyrechnung schützen können, lassen Sie Ihre Rufnummer für Mehrwertdienste (-sms oder -nachrichten) sowie Web-/WAP-Billing sperren.

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung der Scamming-SMS.)

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Gepostet am 13.07.2016 um 15:34 Uhr von Watchlist Internet

Betrügerisches Gewinnversprechen per SMS

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Gepostet am 15.06.2016 um 15:36 Uhr von Watchlist Internet

Fauler Kredit von Bogen Darlehen

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Gepostet am 02.06.2016 um 16:07 Uhr von Watchlist Internet

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