Zum Seiteninhalt

News

Betrügerischer Support der US Software Solutions Inc

Gepostet am 13.03.2017 um 14:24 Uhr von Watchlist Internet

Eine vermeintliche Systembenachrichtigung informiert Nutzer/innen darüber, dass ihr Computer mit Schadsoftware befallen sei. Die US Software Solutions Inc könne Abhilfe schaffen. Damit Opfer Hilfe erhalten, sollen sie ein Programm installieren und Geld für die Hilfeleistung bezahlen. Achtung: Es handelt sich um einen Betrugsversuch!

Während dem Internet surfen erscheint ein neues Browserfenster. Es täuscht eine Systemwarnung vor und informiert Nutzer/innen darüber, dass ihr Computer mit Schadsoftware befallen sei:

**YOUR COMPUTER HAS BEEN BLOCKED**

Error # 268D3

Please call us immediately at +xxxxx-xxx-xxxx

Do not ignore this critical alert.

If you close this page, your computer access will be disabled to prevent further damage to our network.

Your computer has alerted us that it has been infected with a virus and spyware. The following information is being stolen...
>Facebook Login
>Credit Card Details
>Email Account Login
>Photos stored on this computer

You must contact us immediately so that our engineers can walk you through the removel process over the phone. Please call us within the next 5 minutes to prevent your computer from being disabled.

Toll Free: +xx-xxx-xxx-xxxx

Die US Software Solutions Inc

Die Website ussoftwaresolutionsinc.com

Wer die im Browserfenster angezeigte Telefonnummer wählt, nimmt mit der „US Software Solutions Inc“ – einem Unternehmen, das es in Wahrheit nicht gibt – Kontakt auf. Ihre Mitarbeiter/innen bestätigen die Echtheit der angeblichen Fehlermeldung. Als Nachweis darüber bitten sie Konsument/innen, Systembefehle auszuführen. Sie lassen „Error“-Meldungen erscheinen und weisen auf bestehende Internetverbindungen hin. Diese Umstände sind kein Anlass zur Sorge. Dennoch führen die Kriminellen sie als Argumente ins Treffen, damit sie von den Anrufenden Geld für ihre vermeintliche Hilfestellung erhalten können.

Geld- und Datendiebstahl

Damit die vermeintliche Hilfestellung beginnen kann, fordern die Verbrecher/innen von ihren Opfern, dass sie ein Programm (zum Beispiel Teamviewer) aus dem Internet installieren. Es ermöglicht den Kriminellen den direkten Zugriff auf den fremden Computer. Damit die Reparatur des Endgeräts beginnen kann, soll das Opfer ein Schutzpaket erwerben. Das Opfer erhält das vermeintliche Schutzpaket durch die Bekanntgabe persönlicher Daten und sensible Kreditkarteninformationen auf einer vermeintlichen Bestellwebsite. Sie gehört den Verbrecher/innen. Die Bekanntgabe der gewünschten Daten führt dazu, dass die Täter/innen Geld von ihren Opfer abbuchen oder mit ihrer fremden Identität Verbrechen begehen können. Unabhängig davon versetzt die direkte Verbindung zum Computer die Kriminellen in die Lage, sensible Dokumente und Informationen von ihrem Opfer zu stehlen. Dadurch können sie es unter Androhung der Dateienvernichtung oder -veröffentlichung erpressen.

Wie schützen Sie sich?

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass sich ein seriöses Unternehmen niemals mit einem Browserfenster bei Ihnen meldet, damit es Ihnen einen Virenbefall anzeigt. Aus diesem Grund können Sie Benachrichtigungen dieser Art ignorieren. Ebenso wichtig ist es, dass Sie keine fremden Programme aus dem Internet herunterladen, die Dritten einen Zugriff auf Ihren Computer ermöglichen. Zu guter Letzt dürfen Sie keine persönlichen Informationen und Zahlungsdaten auf Ihnen unbekannten Websites bekannt geben.

Sie wurden Opfer?

In diesem Fall nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrer Bank auf und erklären Ihr das Problem. Das Institut soll Ihnen dabei helfen, dass es zu keinen ungewollten Abbuchungen durch die Kriminellen kommt. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei. Entfernen Sie das Programm, das Sie aufgrund der vermeintlichen Hilfestellung installiert haben. Aktualisieren Sie Ihr Antivirenprogramm und entfernen Sie damit allfällige Schadsoftware auf Ihrem Computer. Ändern Sie sämtliche Passwörter Ihrer Benutzerkonten.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Installieren Sie keine Programme, die es Unbekannten ermöglichen, auf Ihren Computer zuzugreifen. Das kann zu einem Geld- und Datenverlust führen!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einer Leserin für die Meldung der US Software Solutions Inc.)

Alles zum Thema „Scamming

Falsche Freund/innen fordern Geld

Kriminelle übernehmen Benutzerkonten von Internet-Nutzer/innen. Sie verfassen eine Nachricht an die Kontakte ihrer Opfer und geben vor, dass sie im Ausland ihre Wertgegenstände und ihre Reisepapiere verloren haben. Aus diesem Grund sollen Empfänger/innen hohe Geldbeträge an die vermeintliche Freund/in senden. Die überwiesene Summe geht verloren, denn die Betrüger/innen nehmen sie an.

weiterlesen

Gepostet am 15.11.2017 um 13:37 Uhr von Watchlist Internet

Google Reward Promotion 2017 ist Betrug

In einer angeblichen Nachricht von Google behaupten Kriminelle, dass Empfänger/innen bei der Reward Promotion 2017 gewonnen haben. Für eine Auszahlung des Geldpreises sollen sie persönliche Daten bekannt geben und Vorschusszahlungen leisten. Das überwiesene Geld geht verloren, denn den in Aussicht gestellten Gewinn gibt es nicht.

weiterlesen

Gepostet am 23.10.2017 um 14:17 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor dem Bitcoin Code

Auf thebitcoincode.com heißt es, dass Nutzer/innen mit geringem Arbeitsaufwand viel Geld verdienen können. Bei dem Anbieter handelt es sich um eine Trading-Plattform mit binären Optionen. Sie steht im Verdacht, keine Gewinne auszuzahlen. Nutzer/innen verlieren damit ihr einbezahltes Geld.

weiterlesen

Gepostet am 25.08.2017 um 14:17 Uhr von Watchlist Internet

Coca-Cola Exclusive Offers Rewards sind Betrugsversuch

Kriminelle versenden Kurzmitteilungen an Konsument/innen. Darin behaupten sie, dass Empfänger/innen Geld bei den Coca-Cola Exclusive Offers Rewards gewonnen haben. Für eine Auszahlung sollen sie die E-Mailadresse info@coca-cola-coupon.com kontaktieren, persönliche Daten bekannt geben und Vorschusszahlungen leisten. Die in Aussicht gestellte Gewinnsumme gibt es dafür nicht.

weiterlesen

Gepostet am 09.08.2017 um 16:10 Uhr von Watchlist Internet

Offizielle Gewinnbenachrichtigung ist Betrugsversuch

Konsument/innen erhalten eine angeblich E-Mail der El Gordo Lotterie. Darin heißt es, dass sie die Gewinner/innen von 825.000 Euro seien. Damit sie die Summe ausbezahlt bekommen, sollen sie persönliche Daten bekannt geben und Vorschusszahlungen leisten. Dadurch geht ihr eigenes Geld verloren, denn den zugesagten Gewinn gibt es nicht.

weiterlesen

Gepostet am 08.06.2017 um 16:50 Uhr von Watchlist Internet

Unterstützt von:

Ein Projekt des:

Internet Ombudsmann