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Personalisierte card complete-Phishingmail

Gepostet am 12.01.2017 um 14:35 Uhr von Watchlist Internet

Eine personalisierte cardcomplete-Phishingmail, die Empfänger/innen direkt beim Namen benennt, ist im Umlauf. In dieser behaupten Kriminelle, dass es zu verdächtigen Transaktionen gekommen sei, weshalb Kund/innen sich auf einer Website legitimieren sollen. Es handelt sich um einen Versuch, mit dem Kriminelle an fremde Kreditkartendaten gelangen wollen.

Mit einem sogenannten Phishing-Angriff (engl. password + fishing) wollen Kriminelle an Zugangsdaten von Internet-Nutzer/innen gelangen. Dabei zielen sie auf Bankkund/innen, E-Mailnutzer/innen etc ab. Damit ihr Vorhaben erfolgreich ist, behaupten sie beispielsweise in einer gefälschten Unternehmens-E-Mail oder -SMS, dass es ein dringendes Problem gebe. Empfänger/innen sollen deshalb eine Website aufrufen und persönliche Daten bekannt geben. Tun Sie das nicht, drohen Ihnen angeblich negative Konsequenzen. Die Kriminellen erreichen ihr Ziel, wenn Kund/innen auf der in Wahrheit gefälschten Unternehmens-Website tatsächlich ihre persönlichen Informationen bekannt geben.

Betreff: Wichtige Mitteilung an ….“

Aktuell versenden Kriminellen eine card complete-Phishingmail, in der sie die Empfänger/innen persönlich ansprechen. Wortwörtlich heißt es in dem Schreiben:

Wichtige Mitteilung an Vorname Nachname

Sehr geehrte/r Vorname Nachname!

Sicherheitsmassnahme

Leider mussten wir feststellen, dass mit Ihrer Kreditkarte Bestellungen aufgegeben wurden, welche unser Anti-Fraud-Sicherheitssystem automatisch stornierte.

Es wurde eine fehlerhafte Kreditkarte angegeben. Um auszuschließen, dass Ihr Konto missbraucht wurde für diesen Vorgang, bitten wir Sie sich in unserem System zu legitimieren

Als Sicherheitsmaßnahme wurde der Zugang zu Ihrer Kreditkarte temporär gesperrt, um weiteren Schaden bzw. fehlerhafte Bestellvorgänge zu unterbinden.

Bitte klicken Sie auf den folgenden Link um die Bestellung zu stornieren und sich zu legitimieren.

Weiter zu Card Complete

Bitte legitimieren Sie sich innerhalb von 24 Stunden um Ihre Finanzen bestmöglich zu schützen, die Legitimierung dauert weniger als 5 Minuten.

Mit freundlichen Grüßen,
Card Complete  Sicherheit

Optisch erweckt die Nachricht den Eindruck, dass sie tatsächlich von card complete stammt:

Eine gefälschte card complete-Phishingmail.

Was passiert?

Kund/innen, die - wie in der Phishingmail gefordert - die vermeintliche Bestellung stornieren und sich bei card complete legitimieren wollen, gelangen auf eine gefälschte Unternehmens-Website. Auf dieser fragen Kriminelle persönliche Kreditkarteninformationen der Besucher/innen ab. Die solcher Hand gewonnen Daten können sie nutzen und sich auf Kosten ihrer Opfer berreichern. Ferner verfügen die Täter/innen über Angaben zu einer Person. Diese können sie für Verbrechen unter fremden Namen benutzen.

Woran erkennen Sie den Phishingversuch?

  • card complete versendet niemals E-Mail, in denen das Unternehmen Kund/innen dazu auffordert, dass sie auf einer Website persönliche Informationen bekannt geben. Diese Aufforderung ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es sich bei dem Schreiben um eine Phishingmail handelt.
  • Die in der Nachricht gemachten Angaben entsprechen nicht den Tatsachen. Beispielsweise ist es falsch, dass „der Zugang zu Ihrer Kreditkarte temporär gesperrt“ ist. Das können Sie in Erfahrung bringen, indem Sie card complete direkt telefonisch kontaktieren und sich vom Gegenteil überzeugen.
  • Sie sollen eine vermeintliche card complete-Website aufrufen. Wenn Sie mit der Computermaus über den Link „Weiter zu Card Complete“ fahren, zeigt Ihnen ein Dialogfenster jedoch an, dass Sie in Wahrheit die Website „musterwebsite.com“ öffnen. Sie gehört nicht dem Unternehmen!

Sie wurden Opfer?

  • In diesem Fall nehmen Sie umgehend telefonisch Kontakt mit card complete auf und erklären Sie dem Unternehmen, dass Sie Opfer eines Datendiebstahls geworden sind. Besprechen Sie mit dem Anbieter das weitere Vorgehen, sodass Sie kein Geld verlieren..
  • Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Abrechnungen. Stellen Sie fest, dass es unbekannte Abbuchungen gibt, die Sie niemals getätigt haben, teilen Sie das card complete mit und fordern eine Rückerstattung des strittigen Geldbetrags.
  • Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Verschieben Sie die vermeintliche card complete-Benachrichtigung in Ihren Spam-Ordner. Das hilft Ihnen dabei, dass Sie in Zukunft keine vergleichbaren Phishingmails mehr erhalten.

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einer Leserin für die Meldung der gefälschten card complete-Nachricht.)

Alles zum Thema „Phishing

Gefälschte Apple-Nachricht fordert Kontoaktivierung

Kriminelle versenden eine gefälschte Apple-Nachricht. Darin behaupten sie zu Unrecht, dass die Apple-ID von Kund/innen gesperrt worden sei. Damit sie diese wieder aktivieren können, sollen Kund/innen persönliche Daten und ihre Kreditkarteninformationen auf einer gefälschten Apple-Website bekannt geben. Es handelt sich um einen Phishingversuch!

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Gepostet am 13.09.2017 um 12:13 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte GMX-Nachricht: Konto gesperrt

Kriminelle versenden eine gefälschte GMX-Nachricht mit dem Betreff „GMX Konto Gesperrt“. Darin behaupten sie, dass das E-Mailkonto der Empfänger/innen gelöscht werde. Kund/innen, die das verhindern wollen, sollen ihre Zugangsdaten auf einer gefälschten GMX-Website bekannt geben. Dadurch erlangen die Kriminellen Zugriff auf die Kundenkonten ihres Opfer.

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Gepostet am 07.08.2017 um 15:19 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Bank Austria-Nachricht: Änderungen im OnlineBanking

In einer gefälschten Bank Austria-Nachricht schreiben Kriminelle, dass es zu einer Änderung im OnlineBanking-System gekommen sei. Das führt zu Fehlern, weshalb Kund/innen ihre Zugangsdaten auf einer Website nennen sollen. Empfänger/innen der Nachricht, die dem nachkommen, übermitteln ihre Passwörter an Verbrecher/innen.

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Gepostet am 03.08.2017 um 10:59 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte card complete-Nachricht im Umlauf

In einem gefälschten card complete-Schreiben mit dem Betreff „Sie haben eine neue Nachricht“ behaupten Kriminelle, dass Kund/innen ihre Karte aktivieren müssen. Dazu solllen sie auf einer Website persönliche Kontoinformationen bekannt geben. Wer der Aufforderung nachkommt, übermittelt seine Kreditkartendaten an die kriminellen Absender/innen. Es droht ein Geldverlust.

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Gepostet am 17.07.2017 um 15:24 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Netflix-Nachricht: Problem with your Membership

In einer gefälschten Netflix-Nachricht behaupten Kriminelle, dass es Probleme mit den Kreditkartendaten von Kund/innen gäbe. Aus diesem Grund sollen sie auf einer Website ihre Zahlungsmethode erneuern. Kund/inenn, die der Aufforderung nachkommen, übermitteln ihre Bankdaten an Kriminelle und werden Opfer eines Datendiebstahls.

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Gepostet am 14.06.2017 um 10:52 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschtes easybank-Schreiben: Konto gesperrt

Kriminelle versenden eine gefälschte easybank-Nachricht. Darin heißt es, dass Unbekannte auf das Konto zugegriffen haben. Deshalb sollen Kund/innen eine Website aufrufen, persönliche Bankdaten bekannt geben und ihr Konto bestätigen. Wer die verlangten Informationen Preis gibt, übermittelt sie an Verbrecher/innen.

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Gepostet am 17.05.2017 um 15:03 Uhr von Watchlist Internet

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