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Keine Kartenaktivierung bei card complete erforderlich

Gepostet am 08.09.2017 um 10:57 Uhr von Watchlist Internet

Kriminelle versenden eine gefälschte card complete-Nachricht. Darin heißt es, dass die Kreditkarte von Kund/innen gesperrt worden sei. Für eine Reaktivierung sollen diese persönliche Daten bekannt geben. Wer der Aufforderung nachkommt, sendet Betrüger/innen seine Kreditkarteninformationen.

In einer gefälschten card complete-Nachricht heißt es im Betreff „informieren wir Sie, dass Ihre Karte gesperrt wurde“. Im Schreiben führen die Absender/innen aus, dass Kund/innen ihre Kreditkarten überprüfen sollen, damit sie die Online-Dienste wieder nützen können:

Sehr geehrte Damen und Herren,

informieren wir Sie, dass Ihre Karte gesperrt wurde

überprüfen Sie Ihre Karte, indem Sie einfach auf den untenstehenden Link, unter dem Sie auf eine Website zu nehmen. Nach dieser Überprüfung werden Sie Ihre Karte für alle Online-Dienste nutzen können.

. Meine Karte aktivieren

Danke für Ihr Verständnis

card complete Service Bank AG
Sicherheit Kartenservice
Lassallestraße 3
1020 Wien

Optisch erweckt die gefälschte card complete-Nachricht den Eindruck, dass sie echt ist:


Eine gefälschte card complete-Nachricht.

Sollen Sie Ihre Karte aktivieren?

Nein, Sie sollen Ihre Karte nicht aktivieren, denn wenn Sie den Link in der E-Mail aufrufen, gelangen Sie auf eine gefälschte card complete-Website. Auf dieser fragen Kriminelle Ihre Kreditkartendaten ab:


Die gefälschte card complete-Website.

Nachdem Sie den Verbrecher/innen die gewünschten Informationen übermittelt haben, sollen Sie ihnen Ihren Registrierungscode und Ihr Passwort nennen:


Die gefälschte card complete-Website.

Nach der Übermittlung Ihrer Daten bestätigen die Kriminellen Ihnen, dass Ihre „3D Secure Registrierung“ abgeschlossen sei:


Die gefälschte card complete-Website.

In Wahrheit verfügen die Verbrecher/innen über Ihre Kreditkartendaten. Sie können diese nutzen, um Geld von Ihnen zu stehlen und Einkäufe auf Ihre Kosten zu tätigen.

Woran erkennen Sie die gefälschte card complete-Nachricht?

Dass die card complete-Nachricht mit dem Betreff „informieren wir Sie, dass Ihre Karte gesperrt wurde“ nicht echt ist, können Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen:

  • card complete fordert Kund/innen niemals dazu auf, dass sie ihre Kreditkartendaten auf einer fremden Website bekannt geben sollen. Erhalten Sie eine Aufforderung dieser Art, ist das Hinweis darauf, dass die E-Mail von Datendieben stammt.
  • Als Absendername scheint „Card Complete“ auf. Die dazugehörige E-Mailadresse „postmaster@mok-musterseite.com“ verrät Ihnen jedoch, dass die Angabe nicht stimmen kann.
  • Die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist unpersönlich. Im Normalfall benennen Unternehmen Ihre Kund/innen direkt beim Namen.
  • Fahren Sie mit der Computermaus über den Link „Meine Karte aktivieren“ zeigt Ihnen ein Dialogfenster an, dass Sie mit einem Klick die Website „musterseite.com“ aufrufen würden. Sie gehört nicht card complete.
  • Sie sollen auf einer unverschlüsselten Website sensible Bankdaten bekannt geben. Damit können sie Dritte lesen. Dass die Verbindung zum Server unverschlüsselt ist, zeigt Ihnen Ihr Webbrowser an:

    Der Hinweis, dass eine Verbindung unsicher ist.

Sie haben Ihre Kreditkartendaten bekannt gegeben?

In diesem Fall nehmen Sie umgehend Kontakt mit card complete auf. Erklären Sie dem Unternehmen, dass Sie Opfer eines Datendiebstahls geworden sind und besprechen Sie mit ihm das weitere Vorgehen zur Schadensbegrenzung. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Löschen Sie E-Mails, die Sie auffordern, auf einer fremden Website Bankdaten zu nennen. Sie stammen von Datendieben, die von Ihnen Geld stehlen wollen!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung der Phishingmail.)

Alles zum Thema „Phishing

Keine Bank Austria-Kundendaten aktualisieren

Kriminelle versenden eine gefälschte Bank Austria-Nachricht. Darin fordern sie Empfänger/innen dazu auf, dass sie eine Website aufrufen und auf dieser ihre persönlichen Kund/innendaten aktualisieren. Wer der Aufforderung nachkommt, übermittelt OnlineBanking-Zugangsdaten an Verbrecher/innen.

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Gepostet am 13.11.2017 um 14:46 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor gefälschter Bank Austria-Sicherheits-App

In einer gefälschten Bank Austria-Nachricht fordern Kriminelle Empfänger/innen dazu auf, dass sie eine Sicherheits-App installieren. Die Installation der Anwendung sei erforderlich, damit Kund/innen weiterhin das OnlineBanking ihrer Bank nützen können. In Wahrheit ist die Sicherheits-App Schadsoftware. Sie hilft den Betrüger/innen dabei, das Geld ihrer Opfer zu stehlen.

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Gepostet am 07.11.2017 um 11:48 Uhr von Watchlist Internet

WhatsApp Messenger-Konto läuft nicht ab

Kriminelle versenden eine gefälschte WhatsApp-E-Mail. Darin behaupten sie, dass das Konto von Nutzer/innen ablaufe. Das Konto müssen Kund/innen für die weitere Verwendung des Programms verlängern. Dafür ist die Bekanntgabe von Kreditkartendaten notwendig. Wer der betrügerischen Aufforderung nachkommt, wird Opfer eines Datendiebstahls.

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Gepostet am 31.10.2017 um 09:42 Uhr von Watchlist Internet

Keine Aktualisierung bei Netflix notwendig

Datendiebe versenden eine gefälschte Netflix-Nachricht. Darin fordern sie Kund/innen dazu auf, dass sie ihre Zahlungsinformationen auf einer Website aktualisieren. Wer das macht, übermittelt sensible Daten an die Betrüger/innen. Sie können auf Kosten ihres Opfers einkaufen gehen und Verbrechen unter seinem Namen begehen.

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Gepostet am 24.10.2017 um 11:26 Uhr von Watchlist Internet

Bank Austria überprüft keine Identität mit Probe-SMS

In einer gefälschten Bank Austria-Nachricht behaupten Kriminelle, dass Kund/innen ihre Identität mit einer Probe-SMS überprüfen lassen müssen. Dafür ist es notwendig, dass sie auf einer Website ihre Verfügernummer, ihr Passwort und ihre Telefonnummer bekannt geben. Es folgt ein Anruf der Täter/innen, mit dem sie die Bekanntgabe eines TAN-Codes fordern. Der TAN-Code ermöglicht es ihnen, das Geld ihrer Opfer zu stehlen.

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Gepostet am 16.10.2017 um 13:40 Uhr von Watchlist Internet

Vermeintliche Sicherheits-App der Erste Bank ist Schadsoftware

Kriminelle versenden eine gefälschte Erste Bank und Sparkasse-Nachricht. Darin behaupten sie, dass das Konto von Kund/innen eingeschränkt worden sei und sie zur weiteren Benutzung eine Sicherheits-App installieren müssen. Die angebliche Sicherheits-App ist Schadsoftware. Wer sie installiert, ermöglicht Kriminellen Zugriff auf das eigene Konto.

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Gepostet am 10.10.2017 um 15:26 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Apple-Nachricht: Subscription Confirmation

Kriminelle versenden eine gefälschte Apple-Nachricht. Darin behaupten sie, dass Empfänger/innen eine teure Anwendung gekauft haben. Sollte das nicht der Fall sein, können sie die Bestellung auf einer Website stornieren. Apple-Kund/innen, die den angeblichen Einkauf rückgängig machen wollen, übermitteln ihre Kreditkartendaten an Betrüger/innen.

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Gepostet am 25.09.2017 um 11:14 Uhr von Watchlist Internet

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