Zum Seiteninhalt

News

Keine Aktualisierung bei Netflix notwendig

Gepostet am 24.10.2017 um 11:26 Uhr von Watchlist Internet

Datendiebe versenden eine gefälschte Netflix-Nachricht. Darin fordern sie Kund/innen dazu auf, dass sie ihre Zahlungsinformationen auf einer Website aktualisieren. Wer das macht, übermittelt sensible Daten an die Betrüger/innen. Sie können auf Kosten ihres Opfers einkaufen gehen und Verbrechen unter seinem Namen begehen.

Beim sogenannten Phishing (passwort + fishing) versenden Kriminelle betrügerische E-Mails im Namen von bekannten Unternehmen oder Websites. Darin nennen sie einen erfundenen Grund, der es angeblich notwendig macht, dass Empfänger/innen auf einer Website persönliche Daten bekannt geben. Nutzer/innen, die der Aufforderung nachkommen, werden Opfer eines Datendiebstahls. Er ermöglicht es den Betrüger/innen, unter fremden Namen Verbrechen zu begehen und Geld zu stehlen.

Gefälschte Netflix-Nachricht im Umlauf

Mit der gefälschten Netflix-Nachricht „Update your account to get back to watching“ versuchen Kriminelle, Kreditkartendaten von Internet-Nutzer/innen zu stehlen. Damit sie ihr Ziel erreichen, behaupten sie, dass das Netflix-Konto von Kund/innen temporär nicht benutzbar sei:

Von: "Netflix Support" <webmaster@fremdeadresse.com
Betreff: Update your account to get back to watching

Netflix
Your account is on hold.

Update your account to get back to watching.

Dear .........,

We're having some trouble with your current billing information. We'll try again, but in the meantime you may want to update your payment details.

UPDATE ACCOUNT NOW

Need help? We're here if you need it. Visit the Help Center or contact us now.

-Your friends at Netflix

Die E-Mail der Datendiebe verwendet das Netflix-Logo, weshalb sie den Eindruck erweckt, dass sie tatsächlich von der Streaming-Plattform stammt:


Eine gefälschte Netflix-Nachricht.

Update Account now?

Wenn Sie den Link „Update Account now“ aufrufen, gelangen Sie auf eine gefälschte Netflix-Website. Sie fragt persönliche Daten und Kreditkarteninformationen ab. Geben Sie diese bekannt, ist es Kriminellen möglich, dass sie mit Ihrer Kreditkarte einkaufen. Ebenso verfügen sie über persönliche Informationen, die sie für Verbrechen unter Ihrem Namen nutzen können.

Woran erkennen Sie das gefälschte Netflix-Schreiben?

Dass das angebliche Schreiben nicht von Netflix stammt, können Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen:

  • Netflix versendet niemals E-Mails, mit denen das Unternehmen Zahlungsinformationen von Ihnen in Erfahrung bringen möchte. Genau darum geht es bei der Nachricht jedoch: „you may want to update your payment details.“.
  • Als Absender der Nachricht scheint Netflix auf. Die verwendete E-Mailadresse „webmaster@fremdeadresse.com“ zeigt Ihnen jedoch an, dass diese Angabe nicht stimmt.
  • Wenn Sie mit der Computer-Maus über den Link „Update account now“ fahren, zeigt Ihnen ein Dialogfenster an, dass Sie die fremde Website „fremdewebsite.com“ aufrufen. Die Domain ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass die Website nicht Netflix gehört.
  • Rufen Sie Netflix manuell auf, sehen Sie, dass Sie entgegen der Behauptung in der Nachricht die Streaming-Plattform nach wie vor nützen können. Die Aussage, dass ihr „account (…) on hold“ ist, ist damit falsch.
  • Die angebliche Netflix-Website, auf der Sie Ihre Daten bekannt geben sollen, ist unverschlüsselt. Das erkennen Sie an dem fehlenden Sicherheitsschloss und dem fehlenden https-Zusatz in der Adressleiste Ihres Webbrowsers. Auf ungesicherten Verbindungen dürfen Sie niemals persönliche Informationen bekannt geben. Andernfalls können Dritte diese mitlesen und für Verbrechen nutzen.

Sie haben Ihre Zahlungsinformationen bekannt gegeben?

Wenn Sie auf die gefälschte Netflix-Nachricht hereingefallen sind, nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrer Bank auf. Erklären Sie ihr, dass Sie Ihre Kreditkartendaten auf einer betrügerischen Website bekannt gegeben haben. Besprechen Sie mit Ihrem Ansprechpartner das weitere Vorgehen, das notwendig ist, dass Sie kein Geld verlieren. Ändern Sie Ihre Netflix-Zugangsdaten. Benutzen Sie diese auch auf anderen Websites, gehen Sie dort genauso vor. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Löschen Sie vermeintliche Netflix-Nachrichten, die Sie auffordern, dass Sie auf einer Website Kreditkarteninformationen bekannt geben. Sie strammen von Betrüger/innen und sind gefälscht!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung der gefälschten Netflix-Nachricht.)

Alles zum Thema „Phishing

Keine Bank Austria-Kundendaten aktualisieren

Kriminelle versenden eine gefälschte Bank Austria-Nachricht. Darin fordern sie Empfänger/innen dazu auf, dass sie eine Website aufrufen und auf dieser ihre persönlichen Kund/innendaten aktualisieren. Wer der Aufforderung nachkommt, übermittelt OnlineBanking-Zugangsdaten an Verbrecher/innen.

weiterlesen

Gepostet am 13.11.2017 um 14:46 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor gefälschter Bank Austria-Sicherheits-App

In einer gefälschten Bank Austria-Nachricht fordern Kriminelle Empfänger/innen dazu auf, dass sie eine Sicherheits-App installieren. Die Installation der Anwendung sei erforderlich, damit Kund/innen weiterhin das OnlineBanking ihrer Bank nützen können. In Wahrheit ist die Sicherheits-App Schadsoftware. Sie hilft den Betrüger/innen dabei, das Geld ihrer Opfer zu stehlen.

weiterlesen

Gepostet am 07.11.2017 um 11:48 Uhr von Watchlist Internet

WhatsApp Messenger-Konto läuft nicht ab

Kriminelle versenden eine gefälschte WhatsApp-E-Mail. Darin behaupten sie, dass das Konto von Nutzer/innen ablaufe. Das Konto müssen Kund/innen für die weitere Verwendung des Programms verlängern. Dafür ist die Bekanntgabe von Kreditkartendaten notwendig. Wer der betrügerischen Aufforderung nachkommt, wird Opfer eines Datendiebstahls.

weiterlesen

Gepostet am 31.10.2017 um 09:42 Uhr von Watchlist Internet

Bank Austria überprüft keine Identität mit Probe-SMS

In einer gefälschten Bank Austria-Nachricht behaupten Kriminelle, dass Kund/innen ihre Identität mit einer Probe-SMS überprüfen lassen müssen. Dafür ist es notwendig, dass sie auf einer Website ihre Verfügernummer, ihr Passwort und ihre Telefonnummer bekannt geben. Es folgt ein Anruf der Täter/innen, mit dem sie die Bekanntgabe eines TAN-Codes fordern. Der TAN-Code ermöglicht es ihnen, das Geld ihrer Opfer zu stehlen.

weiterlesen

Gepostet am 16.10.2017 um 13:40 Uhr von Watchlist Internet

Vermeintliche Sicherheits-App der Erste Bank ist Schadsoftware

Kriminelle versenden eine gefälschte Erste Bank und Sparkasse-Nachricht. Darin behaupten sie, dass das Konto von Kund/innen eingeschränkt worden sei und sie zur weiteren Benutzung eine Sicherheits-App installieren müssen. Die angebliche Sicherheits-App ist Schadsoftware. Wer sie installiert, ermöglicht Kriminellen Zugriff auf das eigene Konto.

weiterlesen

Gepostet am 10.10.2017 um 15:26 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Apple-Nachricht: Subscription Confirmation

Kriminelle versenden eine gefälschte Apple-Nachricht. Darin behaupten sie, dass Empfänger/innen eine teure Anwendung gekauft haben. Sollte das nicht der Fall sein, können sie die Bestellung auf einer Website stornieren. Apple-Kund/innen, die den angeblichen Einkauf rückgängig machen wollen, übermitteln ihre Kreditkartendaten an Betrüger/innen.

weiterlesen

Gepostet am 25.09.2017 um 11:14 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Apple-Nachricht fordert Kontoaktivierung

Kriminelle versenden eine gefälschte Apple-Nachricht. Darin behaupten sie zu Unrecht, dass die Apple-ID von Kund/innen gesperrt worden sei. Damit sie diese wieder aktivieren können, sollen Kund/innen persönliche Daten und ihre Kreditkarteninformationen auf einer gefälschten Apple-Website bekannt geben. Es handelt sich um einen Phishingversuch!

weiterlesen

Gepostet am 13.09.2017 um 12:13 Uhr von Watchlist Internet

Unterstützt von:

Ein Projekt des:

Internet Ombudsmann