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Gefälschte card complete-Mail: Ihre Karte wurde gesperrt!

Gepostet am 20.12.2016 um 15:18 Uhr von Watchlist Internet

Kriminelle versenden eine gefälschte card complete-Nachricht. Darin behaupten sie, dass die Bank die Karte gesperrt habe. Kund/innen sollen sie deshalb überprüfen und Daten auf einer Website bekannt geben. Bei dem Schreiben handelt es sich um den verbrecherischen Versuch von Unbekannten, an Zahlungsinformationen von Empfänger/innen zu gelangen.

Mit gefälschten Nachrichten - zum Beispiel von Banken oder E-Mailanbietern - wollen Kriminelle einen Datendiebstahl an Unternehmens-Kund/innen begehen. In ihren Schreiben nennen sie einen erfundenen Grund, zum Beispiel eine Kontensperrung oder Unregelmäßigkeiten beim Sicherheitssystem, der es angeblich notwendig macht, dass Empfänger/innen der Nachricht ihre persönlichen Informationen auf einer Website bekannt geben. Die in dem Schreiben verlinkte Website gehört den Kriminellen, weshalb Internet-Nutzer/innen die abgefragten Daten direkt an diese übermitteln.

Betreff: Ihre Karte wurde gesperrt !

Aktuell wollen Verbrecher/innen mit einer gefälschten card complete-E-Mail an Kreditkarteninformationen von Kund/innen gelangen. In ihrer betrügerischen Nachricht heißt es:

Von: Card Complete Service Bank AG <hostmaster@musteradresse.net>
Datum: 17. Dezember 2016 um 19:29:48 MEZ
Betreff: Ihre Karte wurde gesperrt !

Sehr geehrte Damen und Herren,

informieren wir Sie, dass Ihre Karte gesperrt wurde

überprüfen Sie Ihre Karte, indem Sie einfach auf den untenstehenden Link, unter dem Sie auf eine Website zu nehmen. Nach dieser Überprüfung werden Sie Ihre Karte für alle Online-Dienste nutzen können.

. Meine Karte aktivieren

Danke für Ihr Verständnis

card complete Service Bank AG
Sicherheit Kartenservice
Lassallestraße 3
1020 Wien   

Die gefälschte card complete-Phishingmail vermittelt den Eindruck, dass sie echt ist:


Eine gefälschte card complete-Phishingmail.

Sollen Sie Ihre Karte aktivieren?

Wenn Sie Ihre „Karten aktivieren“, gelangen Sie auf eine gefälschte card complete-Website. Sie verfügt über ein Formular, dass Ihre Kreditkarteninformationen abfragt. Die Preisgabe der Daten führt dazu, dass Kriminelle über diese verfügen. Das versetzt die Täter/innen in die Lage, auf Kosten Ihrer Opfer einzukaufen oder unter fremden Namen Verbrechen zu begehen.

Woran erkennen Sie die gefälschte card complete-Nachricht?

  • card complete fordert Kund/innen niemals per E-Mail dazu auf, dass sie persönliche Kreditkarteninformationen auf einer Website bekannt geben.
  • Als Absender scheint die “Card Complete Service Bank AG“ mit der E-Mailadresse „hostmaster@musteradresse.net“ auf. Die E-Mailadresse zeigt Ihnen an, dass das Schreiben in Wahrheit nicht von der Bank stammt.
  • Die E-Mail ist unpersönlich gehalten: „Sehr geehrte Damen und Herren“. Seriöse Unternehmen benennen Ihre Kund/innen direkt beim Namen.
  • Das Schreiben ist fehlerhaft: „Sehr geehrte Damen und Herren, informieren wir Sie, dass Ihre Karte gesperrt wurde“. Eine seriöse Nachricht ist lektoriert und frei von Fehlern.
  • Der Link „Meine Karte aktivieren“ führt auf die Website „musterseite.com/wplopp/hgn“. Sie gehört nicht card complete.

Sie wurden Opfer?

In diesem Fall nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit card complete auf und erklären der Bank, dass Sie Opfer eines Datendiebstahls geworden sind. Besprechen Sie mit dem Unternehmen das weitere Vorgehen, damit sie kein Geld verlieren. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei. Behalten Sie Ihre Kreditkartenabrechnung im Auge und melden Sie verdächtige Transaktionen an card complete.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Verschieben Sie vermeintliche Bank-Nachrichten, die Sie dazu auffordern, dass Sie Ihre persönlichen Daten auf einer Website bekannt geben, in Ihren Spam-Ordner. Das hat den Vorteil, dass vergleichbare Phishingmails in Zukunft nicht mehr in Ihrem regulären Posteingang aufscheinen!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einer Leserin für die Meldung der gefälschten card complete-Phishingmail.)

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Gefälschte Apple-Nachricht fordert Kontoaktivierung

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Gepostet am 13.09.2017 um 12:13 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte GMX-Nachricht: Konto gesperrt

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Gepostet am 07.08.2017 um 15:19 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Bank Austria-Nachricht: Änderungen im OnlineBanking

In einer gefälschten Bank Austria-Nachricht schreiben Kriminelle, dass es zu einer Änderung im OnlineBanking-System gekommen sei. Das führt zu Fehlern, weshalb Kund/innen ihre Zugangsdaten auf einer Website nennen sollen. Empfänger/innen der Nachricht, die dem nachkommen, übermitteln ihre Passwörter an Verbrecher/innen.

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Gepostet am 03.08.2017 um 10:59 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte card complete-Nachricht im Umlauf

In einem gefälschten card complete-Schreiben mit dem Betreff „Sie haben eine neue Nachricht“ behaupten Kriminelle, dass Kund/innen ihre Karte aktivieren müssen. Dazu solllen sie auf einer Website persönliche Kontoinformationen bekannt geben. Wer der Aufforderung nachkommt, übermittelt seine Kreditkartendaten an die kriminellen Absender/innen. Es droht ein Geldverlust.

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Gepostet am 17.07.2017 um 15:24 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Netflix-Nachricht: Problem with your Membership

In einer gefälschten Netflix-Nachricht behaupten Kriminelle, dass es Probleme mit den Kreditkartendaten von Kund/innen gäbe. Aus diesem Grund sollen sie auf einer Website ihre Zahlungsmethode erneuern. Kund/inenn, die der Aufforderung nachkommen, übermitteln ihre Bankdaten an Kriminelle und werden Opfer eines Datendiebstahls.

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Gepostet am 14.06.2017 um 10:52 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschtes easybank-Schreiben: Konto gesperrt

Kriminelle versenden eine gefälschte easybank-Nachricht. Darin heißt es, dass Unbekannte auf das Konto zugegriffen haben. Deshalb sollen Kund/innen eine Website aufrufen, persönliche Bankdaten bekannt geben und ihr Konto bestätigen. Wer die verlangten Informationen Preis gibt, übermittelt sie an Verbrecher/innen.

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Gepostet am 17.05.2017 um 15:03 Uhr von Watchlist Internet

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