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Zahlreiche Beschwerden über www.discount-restposten.de

Gepostet am 03.07.2014 von Internet Ombudsmann

Viele Konsument/innen in Österreich werden mit Rechnungen und Mahnungen der B2B Technologies Chemnitz GmbH konfrontiert. Der Grund dafür: Die vermeintlich kostenpflichtige Anmeldung auf einer der vielen Websites der Firma, aktuell insbesondere www.discount-restposten.de. Die meisten Betroffenen werden über Facebook-Werbung auf die Websites weitergeleitet.

Beispiel: Das Unternehmen wirbt mit Laptops zu unglaublich niedrigen Preisen (Ausschnitt der Website www.discount-restposten.de; Screenshot: 2.7.2014).

Konsument/innen werden gezielt über Facebook-Werbung angelockt

Die Website www.discount-restposten.de ist nur eine von vielen sogenannten „Abzocke-Seiten“, die von der B2B Technologies Chemnitz GmbH (ehemals JW Handelssysteme GmbH) betrieben werden. Ahnungslose Konsument/innen werden meist über Werbebanner auf Facebook, die Waren (derzeit insbesondere Notebooks) zu unglaublich günstigen Preisen versprechen, auf die Websites gelockt und zur Anmeldung verleitet.

Durch einen Klick auf eines der Angebote gelangt man zu einem Anmeldeformular:

Anmeldeformular auf www.discount-restposten.de: Derzeit werden für die Anmeldung 240 Euro jährlich bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren verlangt! (Screenshot: 2.7.2014)

Keine Waren, dafür eine Rechnung!

Viele Konsument/innen geben ihre Daten ein und klicken auf den Button "Jetzt kaufen", um, wie sie glauben, die auf Facebook bzw. auf der Website beworbenen, günstigen Produkte kaufen zu können. Die im Fließtext versteckten Kostenhinweise (in unserem Beispiel in der rechten Seitenspalte) werden von den Nutzer/innen meist übersehen.

Was folgt sind hohe Rechnungen für einen nie gewollten und nach unserer Einschätzung praktisch wertlosen „Zugang zum B2B-Handelsportal“.

Auch nach erfolgter Anmeldung können die beworbenen Angebote nicht gekauft werden!

Achtung!

Laut Einschätzung des Internet Ombudsmann entsteht für die Konsument/innen aufgrund der unlauteren Praktiken und mangels ausreichend sichtbarer Preiskennzeichnung keine Zahlungspflicht! Dies sehen auch, wie Sie etwa hier und hier lesen können, deutsche Gerichte meist nicht anders.

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