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Warnung vor bikefire.net

Gepostet am 10.10.2017 von Watchlist Internet

Der Fake-Shop bikefire.net wirbt mit günstigen Fahrrädern und Zubehörartikel. Eine Bezahlung der Ware ist nur im Voraus möglich. Wer bei dem Anbieter einkauft, verliert Geld, denn er ist betrügerisch und liefert trotz Bezahlung keine Ware. Darüber hinaus kommt es zu einem Datendiebstahl, der es den Kriminellen ermöglicht, mit fremden Namen Verbrechen zu begehen.

Mit Inseraten bewerben Kriminelle Online-Shops. Die dort angebotenen Produkte sind günstig und werden versandkostenfrei geliefert. Interessent/innen, die die Ware kaufen wollen, müssen sie im Voraus bezahlen. Es folgt die Enttäuschung, denn die Händler/innen liefern das erworbene Produkt nicht aus. Neben dem Geldverlust werden Käufer/innen Opfer eines Datendiebstahls: Mit der Bekanntgabe ihrer Rechnungs- und Lieferadresse übermitteln sie persönliche Informationen an die Kriminellen. Dadurch ist es diesen möglich, dass sie unter dem Namen ihrer Opfer Verbrechen begehen.

Damit es Ihnen nicht passiert, dass Sie Opfer eines Fake-Shops werden, zeigen wir Ihnen anhand des Fallbeispiels bikefire.net, woran Sie betrügerische Händler/innen erkennen können.

Fake-Shop bikefire.net


Die Website bikefire.net.

Der Händler bikefire.net wirbt „nur für kurze Zeit bis zu 40 % auf alle Produkte im Shop“. Im Sortiment hat er Fahrräder und dazugehöriges Zubehör. Er ist betrügerisch. Bevor Sie bei ihm einkaufen und leichtfertig Ihre persönlichen Daten bekannt geben, ist es deshalb wichtig, dass Sie sich darüber informieren, welche Erfahrungen andere mit dem Unternehmen gemacht haben. Finden Sie überwiegend negative Rückmeldungen zu einem Online-Shop, ist es besser, dass Sie von einem Einkauf bei diesem Abstand nehmen. Kriminelle wissen, dass sich Käufer/innen über sie informieren. Aus diesem Grund ist es hilfreich, wenn Sie bei ihrer Recherche Schlagworte, wie zum Beispiel „seriös“, „Fake“ oder „Erfahrungen“ verwenden. Das hilft Ihnen dabei, dass Sie mit ihrer Suchanfrage gefälschte Einträge filtern.

Eine Suche nach bikefire.net führt zu dem Ergebnis, dass es keine Einträge zu dem Fake-Shop gibt. Im Zweifel gilt in diesem Fall, dass es besser ist, wenn Sie woanders einkaufen. Andernfalls können Sie zu den ersten gehören, die negative Erfahrungen mit dem Anbieter machen müssen.

Preise vergleichen

Unseriöse Anbieter weisen auffällig günstige Preise auf. Das können Sie mit einem Vergleich auf Portalen, wie zum Beispiel geizhals.at oder idealo.at, in Erfahrung bringen. bikefire.net verlangt beispielsweise für ein Bergamont Prime CX Rd Rennrad 1.104,35 Euro. Andere Händler/innen stellen Kund/innen dafür mindestens 1.349,- Euro in Rechnung. Der Preisunterschied ist verdächtig. In diesem Fall ist es am besten, wenn Sie sich fragen, ob es für die hohe Differenz einen vernünftigen Grund geben kann. Finden Sie keine vernünftige Erklärung dafür, brechen Sie den Einkauf ab.

Zahlungsmethoden kontrollieren

Fake-Shops verlangen von Kund/innen ausschließlich eine Bezahlung im Voraus. Das gilt auch in Fällen, in denen sie andere Zahlungsmethoden, wie zum Beispiel PayPal, anbieten. Letzten Endes ist es Käufer/innen nur möglich, dass sie vorab Geld an die Betrüger/innen überweisen müssen. Anhand von bikefire.net liest sich die Begründung dafür beispielsweise folgendermaßen: „Zahlung per PayPal ist momentan nicht möglich. Bitte wähle eine andere Zahlungsart.“ Das spricht dafür, dass bikefire.net ein Fake-Shop ist.

Erklärvideo zu Fake-Shops im Internet

Alternativ können Sie das Erklärvideo auf https://vimeo.com/131867205 sehen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Kaufen Sie nicht bei bikefire.net ein, denn bei dem Anbieter handelt es sich um einen Fake-Shop. Er liefert trotz Bezahlung keine Ware.

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei Leser/innen für die Meldung von bikefire.net.)

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