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online seit 24.11.2025

Vorsicht vor gefälschten Rückerstattungen der ÖGK!

Derzeit verbreitet sich erneut eine Phishing-Welle, die viele Österreicher:innen betrifft. In betrügerischen E-Mails wird behauptet, man habe Anspruch auf eine Rückerstattung der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK). Wer der Aufforderung folgt, führt jedoch eine Überweisung an Kriminelle durch.

ÖGK Phishing-Mail.

So funktioniert die Masche

Der Großteil der Bevölkerung ist bei der ÖGK versichert – dieses Wissen nutzen die Kriminellen aus. Sie versenden gefälschte E-Mails im Namen der ÖGK, in denen eine angebliche Rückerstattung angekündigt wird. Um diese zu erhalten, müsse man einem Link folgen.

Betreff: Ihre Rückerstattung in Höhe von 482,40 € wurde genehmigt

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Rückerstattung in Höhe von 482,50 EUR von unserem System erfolgreich geprüft und genehmigt wurde. Diese Rückzahlung basiert auf Ihrem Anspruch im Rahmen der letzten Abrechnungsperiode.

Registrationsnummer: ÖGK-2025-A7006W

Erstattungsbetrag: 482, 50 Euro

Bitte verwenden Sie den untenstehenden Link, um die Auszahlung zu beantragen. Dieser Vorgang dauert nur wenige Minute. [LINK]

Wer auf diesen Link klickt, landet auf einer Webseite, die der echten ÖGK-Seite täuschend ähnlich sieht.

Der entscheidende Unterschied: Die echte ÖGK-Domain lautet oegk.at, während die Fake-Websites abweichende Domains verwenden. Daran können Sie erkennen, dass eine Website nicht zur Österreichischen Gesundheitskasse gehört. Geben Sie auf keinen Fall Ihre Kreditkartendaten ein, denn diese landen direkt bei Kriminellen.

So erkennen Sie die Phishing-Nachricht im Namen der ÖGK
  • Absender-Adresse überprüfen: Prüfen Sie genau, von wem die E-Mail kommt. Kriminelle verwenden häufig echt klingende Adressen. Diese wirken auf den ersten Blick seriös, doch die richtige ÖGK-Adresse muss immer mit @oegk.at enden.

  • Unpersönliche Anrede: In seriösen E-Mails werden Sie meist mit Vor- und Nachnamen angesprochen. In der betrügerischen Nachricht gibt es keine persönliche Anrede. Das ist ein Alarmsignal.

  • Keine vertraulichen Daten preisgeben: Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie auf einen Link klicken sollen, um dort persönliche Daten oder Kreditkarteninformationen einzugeben.

Info Icon

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die E-Mail tatsächlich von der ÖGK stammt, fragen Sie beim ÖGK-Kundenservice nach oder loggen Sie sich wie gewohnt über den Browser in Ihr Kundenkonto ein.

Zu spät! Was kann ich tun?
  • Kontaktieren Sie Ihren Zahlungsdienstleister und versuchen Sie, die Zahlung zu stoppen.

  • Ändern Sie Ihre ÖGK-Zugangsdaten, um zu verhindern, dass sich Kriminelle weiterhin in Ihr Konto einloggen können.

  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Das ist wichtig, da Kriminelle Ihre Daten für Betrugsmaschen in Ihrem Namen missbrauchen könnten. 

  • Informieren Sie sich über aktuelle Betrugsmaschen, um sich vor weiteren Angriffen zu schützen.

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