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online seit 21.11.2025

Vorsicht vor Fake-Shops rund um den Black Friday

Der Black Friday steht vor der Tür und viele Online-Händler locken bereits jetzt mit großzügigen Rabatten. Doch Sparfüchse sollten vor einer Bestellung genau hinsehen, denn auch betrügerische Shops versuchen, von der erhöhten Kauflaune zu profitieren.

Betrügerischer Shop mit Black-Friday-Angeboten.

Ob ein neues Handy, Weihnachtsgeschenke für die Kinder oder eine hochwertige Skiausrüstung – viele warten seit Wochen auf die Black-Friday-Angebote, um endlich ihre Wunschprodukte zu kaufen. Und tatsächlich lassen sich bei zahlreichen seriösen Shops echte Schnäppchen machen. Doch leider mischen sich auch immer wieder Fake-Shops unter die Anbieter.

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Der Black Friday ist ein jährlicher Aktionstag mit besonderen Rabatten und Angeboten. Er fällt immer auf den vierten Freitag im November – in diesem Jahr also auf den 28.11.2025.

Betrügerische Angebote - Beispiel playmobilspielzeug.com

Auf der Website playmobilspielzeug.com werden verschiedene Spielwaren beworben, die angeblich mit besonderen Black-Friday-Rabatten und Reduzierungen auf das gesamte Sortiment angeboten werden. Neben Kuscheltieren und Spielen werden auch die beliebten Tonies-Hörfiguren rund 25 % günstiger angeboten, das sind etwa fünf Euro weniger als beim Hersteller. Klingt verlockend? Vorsicht!
 

Spätestens beim Bezahlen zeigen sich deutliche Warnsignale: Obwohl zuvor mit mehreren Zahlungsoptionen geworben wurde, wird als einzige Zahlungsart die Kreditkarte akzeptiert. Einige Unterseiten sind teilweise in französischer Sprache verfasst. Ein Impressum ist ebenfalls nicht vorhanden.

Auszug weiterer betrügerischer Angebote

cleanserprada.com

decoopy.com

giessweinsneaker.com

malojarabatt.com

zeltkinggear.com

So schützen Sie sich vor Fake-Shops:
  • Impressum prüfen: Seriöse Shops geben ein vollständiges Impressum mit Name, Adresse und Kontaktmöglichkeiten an. Fehlt diese Angabe ist Vorsicht geboten.

  • Zu günstige Preise: Keiner hat etwas zu verschenken – auch nicht an Black Friday! Wenn die Preise deutlich unter dem Marktwert liegen, ist das Angebot verdächtig. Eine Orientierung über marktübliche Preise bieten Vergleichsportale wie idealo.at oder geizhals.at.

  • Kontaktmöglichkeiten: Seriöse Anbieter sind per E-Mail, Telefon oder Chat erreichbar. Gibt es nur ein Kontaktformular, ist das ein schlechtes Zeichen.

  • Bewertungen prüfen: Suchen Sie im Internet nach Kundenbewertungen, um sich ein Bild vom Shop zu machen. Vorsicht, wenn es keine Bewertungen gibt – das kann darauf hinweisen, dass es sich um einen neuen Fake-Shop handelt.

  • Zahlung per Kreditkarte: Seien Sie vorsichtig, wenn nur diese Zahlungsmethode angeboten wird! Viele Fake-Shops akzeptieren ausschließlich diese Zahlungsmethode, da das Geld nur schwer von der Bank zurückgeholt werden kann. Im Schadensfall wird Konsument:innen jedoch häufig eine Rückerstattung gewährt.

Sie haben bestellt? Das können Sie tun:
  • Kontaktieren Sie den Online-Shop: Auch wenn Fake-Shops nicht antworten, sollten Sie den Shop kontaktieren. Erklären Sie, dass Sie vom Vertrag zurücktreten und fordern Sie eine Rückerstattung des Kaufpreises. Bei den meisten Zahlungsdienstleistern (wie zum Beispiel bei PayPal oder Kreditkarte), müssen Sie nachweisen, dass Sie den Fake-Shop kontaktiert haben, bevor Sie eine Rückerstattung veranlassen können.

  • Kontaktieren Sie Ihr Kreditkartenunternehmen: Erklären Sie die Situation. Bitten Sie um eine Rückerstattung der Beträge. Oft ist es auch ratsam, Ihre Karte zu sperren.

  • Erstatten Sie eine Anzeige bei der Polizei.

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