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Stark gestiegen: „B2B-Abzocke“

Gepostet am 15.05.2013 von Watchlist Internet

Die „B2B-Abzocke“ richtet sich mit Lock-Angeboten und durch Werbung in Social Media (v.a. auf Facebook) vorgeblich an Gewerbetreibende. In Wahrheit werden Konsument/innen gezielt in eine Kostenfalle gelockt.

Es wird der Eindruck vermittelt, dass man nach einer kurzen Registrierung Konkursware, z.B. iPhones, Energy-Drinks, Parfums etc., zu extrem günstigen Preisen erstehen kann. Die Werbeanzeigen richten sich vorgeblich an Gewerbetreibende, werden aber in Wahrheit gezielt für Privat-Nutzer/innen geschalten. Insbesondere die bekannten Abzocker-Firmen B2B Technologies Chemnitz GmbH (früher Melango.de GmbH bzw. JW Handelssysteme GmbH) und Vendis GmbH sorgen für Probleme.

„B2B-Abzocke“-Werbung auf FacebookVorsicht vor Werbung für günstige Restposten, Insolvenzwaren, Lagerwaren etc. auf Facebook – dahinter verbergen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Abzocke-Fallen!

So funktioniert die Abzocke:

Von Anbieterseite wird nach der Anmeldung behauptet, dass man einer Nutzungsgebühr von rund 240 Euro pro Jahr bei einer Laufzeit von zwei Jahren zugestimmt hat. Der Kostenhinweis dazu ist im Fließtext versteckt und wird von vielen Nutzer/innen übersehen. Die versprochenen Angebote sind außerdem nach der Anmeldung meist nicht auffindbar. Versucht der/die Konsument/in sein Rücktrittsrecht wahrzunehmen, argumentieren die Anbieter fälschlicherweise, dass sich das Angebot nur an Gewerbetreibende richte und damit kein Rücktrittsrecht bestehe.

Achtung!

Laut Einschätzung des Internet Ombudsmann entsteht für die Konsument/innen aufgrund der unlauteren Praktiken keine Zahlungspflicht!

Lesen Sie hier, was Sie tun können, wenn Sie in eine Abo-Falle getappt sind.

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