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Spam-Mails: Die „nervigste Nebensache“ des Internets

Gepostet am 31.05.2013 von Watchlist Internet

Spam ist für viele Internetnutzer eine echte Plage. Fast jede E-Mail-Adresse, die länger als ein paar Monate verwendet wird, erhält täglich Dutzende unerwünschte Massenzusendungen, in denen von Potenzmitteln bis zu Gartenliegen so ziemlich alles beworben wird.

Die Abgrenzung von betrügerischen Phishing-Mails, Scams oder Hoaxes (= Fake-Warnungen) ist nicht immer einfach. Auch die Zusendung von Schadprogrammen in sog. „Malware-Mails“ ist ein Problem.

In Österreich ist der Versand unerbetener Werbemails (= Spam) ohne Ihre vorherige Einwilligung grundsätzlich unzulässig. Sollten Sie bereits eine Zustimmung erteilt haben (z.B. im Zuge eines Kaufs von Waren in einem Online-Shop), so kann diese jederzeit widerrufen werden.

Auch wenn die österreichische Rechtslage eindeutig ist, so ist das Spam-Problem damit keineswegs gelöst. Die Spammer verschicken Ihre Massenmails oft aus demAusland und verwenden ausgeklügelte Methoden, sodass sich sowohl die Abwehr der unerwünschten E-Mails wie auch die gesetzliche Verfolgung schwierig gestalten.

So können Sie sich vor Spam schützen:

  • Gehen Sie sorgsam mit Ihrer E-Mail-Adresse um und geben Sie sie nur an Personen weiter, denen Sie vertrauen. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht leichtfertig überall im Internet bekannt.
  • Verwenden Sie mindestens zwei E-Mail-Adressen: eine, um mit Familie, Freunden und beruflich zu kommunizieren, und eine andere, um sich damit auf Websites zu registrieren, an Gewinnspielen teilzunehmen etc. Wenn Sie über die zweite E-Mail-Adresse irgendwann zu viel Spam erhalten, dann löschen Sie diese einfach wieder und registrieren eine neue – z.B. bei einem der großen Webmail-Anbieter Yahoo!, Hotmail oder Google Mail, diese verfügen in der Regel über gute Spam-Filter.
  • Antworten Sie niemals auf Spam-E-Mails (auch nicht, um sich zu beschweren) und klicken Sie auch keine Links. Denn damit bestätigen Sie dem Spammer nur, dass Ihre E-Mail-Adresse aktiv ist. Oft bekommt man dann noch mehr Spam.
  • Verwenden Sie den Spamfilter Ihres E-Mail-Programmes und Ihres E-Mail-Anbieters. Lesen Sie mehr dazu auf der Saferinternet.at-Website.
  • Öffnen Sie keine mitgeschickten Dateianhänge! Diese könnten Schadprogramme enthalten, die beim Öffnen der Datei aktiviert werden.
  • Zusätzlich können Sie sich in die ECG-Liste eintragen, wenn Sie generell keine Werbe-E-Mails erhalten möchten. Anbieter, die E-Mail-Werbung unaufgefordert versenden, müssen diese Liste beachten. In der Praxis wird Spam freilich vor allem von Personen verschickt, denen rechtliche Vorschriften egal sind.

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