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So können Sie sich vor Abo-Fallen schützen

Gepostet am 06.06.2013 von Watchlist Internet

Auch im Internet hat niemand etwas zu verschenken! Seien Sie daher besonders kritisch bei angeblich kostenlosen Angeboten. Vor allem Gewinnspiele (z.B. über Facebook) sind ein beliebter Trick, um Konsument/innen auf Abzocke-Seiten zu locken.

Seien Sie überzeugt, niemand schenkt Ihnen „einfach so“ ein teures Smartphone, Tablet, Auto oder dergleichen – schon gar nicht Unternehmen, von denen Sie vorher noch nie etwas gehört haben!

Abzocke-Websites erkennen

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei „Gratis“-Angeboten höchstwahrscheinlich um Abzocke-Websites handelt, wenn folgende Kriterien zutreffen:

  • Informationen über Kosten sind mehr oder weniger versteckt.
  • Die versprochenen Leistungen sind so gut wie gar nicht beschrieben.
  • Sie müssen Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Handynummer etc.) eingeben.

Eine klassische Abo-Falle: Bereits für die Registrierung auf der Website werden hohe Kosten fällig. Die Informationen dazu sind im Kleingedruckten versteckt. (© Watchlist Internet)
Eine klassische Abo-Falle: Bereits für die Registrierung auf der Website werden hohe Kosten fällig. Die Informationen dazu sind im Kleingedruckten versteckt.

Generell gilt: Verlangt ein Online-Anbieter die Postanschrift, kontrollieren Sie nochmals alle Angaben (AGB, Seitenleisten, Fußnoten etc.), um sicherzustellen, dass das Angebot wirklich kostenlos ist. Seien Sie prinzipiell auch vorsichtig bei der Bekanntgabe Ihrer Handynummer im Internet.

Überprüfen Sie über unsere Suche rechts oben (Eingabe des Seitennamens oder der URL), ob der Anbieter in der Vergangenheit bereits auffällig war. Oder werfen Sie einen Blick in unsere Linkliste bekannter „Abzocke-Websites“.

Schutzprogramme

Es gibt auch verschiedene Schutzprogramme, die eine Warnmeldung beim Besuch einer Abzocke-Website einblenden. Zwei der am häufigsten verwendeten Programme sind der COMPUTER BILD-Abzockschutz und WOT (Web of Trust).

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