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Sicher auf Kleinanzeigen-Plattformen verkaufen

Gepostet am 20.07.2018 von Watchlist Internet

Wenn Sie Produkte auf Kleinanzeigen-Plattformen verkaufen, können Sie an Kriminelle geraten. Sie versuchen von Ihnen Geld zu erbeuten, die Ware ohne Bezahlung zu erhalten oder an Ihre Personalausweiskopien zu gelangen. Damit Ihnen das nicht passiert, erklären wir Ihnen, wie Sie sicher auf Kleinanzeigen-Plattformen verkaufen können.

Auf Kleinanzeigen-Plattformen können Sie als Verkäufer/in an Kriminelle geraten. Erklären Sie ihre Betrugsversuche nicht rechtzeitig, können Sie Ihre Ware, Ihr Geld oder eine Personalausweiskopie an Verbrecher/innen verlieren. Wir zeigen Ihnen, was Sie bei Verkäufen wissen müssen, damit Sie kein Betrugsopfer werden.

Infrastruktur der Kleinanzeigen-Plattformen nützen

Gehen Sie auf keine Aufforderungen ein, die Kommunikation mit vermeintlichen Käufer/innen außerhalb der Kleinanzeigen-Plattform zu führen. Beispielsweise senden Ihnen diese eine SMS mit der Bitte, eine externe E-Mailadresse anzuschreiben oder das Geschäft über Messenger-Dienste abzuwickeln. Die Kommunikation über dritte Kanäle führt dazu, dass Sie nicht mehr durch die Sicherheitsinfrastruktur der Kleinanzeigen-Plattform geschützt und verdächtige Nachrichten gefiltert werden

Kein Verkauf ins Ausland

Brechen Sie jeden Kontakt mit Käufer/innen ab, die Ihnen in schlechtem Deutsch oder auf Englisch erklären, dass sie im Ausland sind. Das ist ein bekanntes Muster für klassische Betrugsversuche auf Kleinanzeigen-Plattformen.

Überhöhte Geldüberweisung ablehnen

Zeigen Sie keine Reaktion, wenn vermeintliche Käufer/innen Ihnen mehr Geld überweisen wollen, als vereinbart. Das soll dazu führen, dass Sie den überhöhten Differenzbetrag für den Warentransport oder dergleichen ins Ausland transferieren sollen. Dadurch verlieren Sie Ihr Geld und – sofern Sie die Ware versenden – Ihre Ware, denn es gibt kein Kaufinteresse der Betrüger/innen.

Gefälschte E-Mails erkennen

Erhalten Sie E-Mails von PayPal oder Banken, die einen Geldeingang bestätigen, ignorieren Sie diese und brechen Sie jeden Kontakt mit den Käufer/innen ab. Die Schreiben sind gefälscht. Das können Sie sehr einfach erkennen, indem Sie sich in Ihrem PayPal- oder OnlineBanking-Konto anmelden. Sie stellen fest, dass es keinen Geldeingang gibt. Die Betrüger/innen versuchen mit den gefälschten Nachrichten, von Ihnen eine Geldüberweisung für den Transport ins Ausland zu erreichen.

Keine Versandbenachrichtung versenden

Fordert Sie eine gefälschte Banken-Mail dazu auf, das Paket zu versenden und ihr die Versandbenachrichtigung zu übermitteln, damit sie Ihnen den Kaufpreis weiterleiten kann, brechen Sie den Kontakt ab. In Wahrheit gibt es keinen Geldeingang. Versenden Sie die Ware, verlieren Sie diese.

Scheckbezahlung ignorieren

Unterbreiten Ihnen vermeintliche Käufer/innen den Vorschlag, dass sie Ihnen den Kaufpreis mit Scheck bezahlen, gehen Sie darauf nicht ein, denn der Scheck ist ungedeckt und führt bei Ihnen zu einem Waren- oder Geldverlust, wenn Sie einen überhöhten Geldbetrag ins Ausland überweisen sollen.

Keine Personalausweiskopien übermitteln

Übermitteln Sie Käufer/innen niemals als Sicherheit Kopien Ihres Personalausweises, denn dadurch werden Sie Opfer eines Identitätsdiebstahls. Er versetzt Kriminelle in die Lage, mit Ihrem Namen Verbrechen zu begehen.

Erklärvideo zum Thema Kleinanzeigenbetrug

Alternativ können Sie das Video auch auf unserem Vimeo-Kanal anschauen.

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