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Royal Baby – Vorsicht vor „Real-Time-Spam“

Gepostet am 02.08.2013 von Watchlist Internet

Internet-Betrüger und Spammer nutzen verstärkt aktuelle Ereignisse, um Schadsoftware zu verbreiten. Auch der neugeborene britische Prinz musste für betrügerische Zwecke herhalten.

Das Eleven Research-Team registrierte acht unterschiedliche Spamwellen, die sich das große öffentliche Interesse an der Geburt des britischen Thronfolgers zunutze machten. Insbesondere am 23. und 24. Juli wurden massenhaft Spam-Mails zum Thema „Royal Baby“ verschickt. Die in den E-Mails enthaltenen Links führten dabei zu verschiedenen, zum Teil mit Schadsoftware infizierten Websites. Das Öffnen im Browser führt zu einer Infektion des Rechners, ohne dass der/die Nutzer/in dies bemerkt.

Angebliche Live-Cam vom Krankenhaus

Über eine E-Mail mit dem Betreff „The Royal Baby: Live updates“ sollten Neugierige beispielsweise mit einer angeblichen Live-Kamera vom Krankenhaus gelockt werden. Die E-Mail erweckte den Anschein, von einem seriösen Blogmagazin zu stammen. Der Link zur angeblichen Live-Cam führte auf eine mit Malware verseuchte Website.Die E-Mail können Sie hier ansehen.

Neuer Trend: „Real-Time-Spam“

Die meisten Kampagnen zum „Royal Baby“ endeten bereits wieder am 24. Juli. Sie sind damit ein weiteres Beispiel für den Trend „Real-Time-Spam“, bei dem auf tagesaktuelle, breitenwirksame Ereignisse Bezug genommen wird. Damit wird Aktualität vorgetäuscht und besonders perfide mit der Neugier der Empfänger/innen gespielt. Ähnliche Spam-Mails konnten in diesem Jahr schon bei der Papstwahl, den Terroranschlägen von Boston und der Zypernkrise beobachtet werden.

Tipp:

Seien Sie bei E-Mails, die „Eilmeldungen“, „Breaking News“, „exklusive Videos“ und ähnliches versprechen, besonders vorsichtig. Am sichersten ist es, bekannte Nachrichtenportale aufzusuchen, um aktuelle News und Videos zu finden. Hier finden Sie weitere Tipps, wie Sie sich vor Spam schützen können.

Quellen: eleven-securityblog.de, buerger-cert.de

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