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Phishing-Versuch gegen free-Kund/innen der Advanzia Bank S.A.

Gepostet am 25.06.2019 von Watchlist Internet

Konsument/innen finden eine E-Mail in ihrem Posteingang, in der sie über die Notwendigkeit einer Datenbestätigung informiert werden, um die free-Kreditkarte weiter nutzen zu können. Die Nachricht erweckt den Eindruck, von der Advanzia Bank S.A. zu stammen, doch sie wird von Kriminellen verschickt. Dem Link darf nicht gefolgt werden, denn es handelt sich um einen Phishing-Versuch!

Kund/innen von free-Kreditkarten der Advanzia Bank S.A. aufgepasst: Kriminelle versenden E-Mails, in denen sie sich als Ihre Bank ausgeben. Man fordert Sie dazu auf, einem Link zu folgen, da aufgrund der EU-Bankenverordnung angeblich eine Datenüberprüfung durchzuführen ist und Ihr Konto eingeschränkt werden musste. Die gefälschte Nachricht mit der Absendeadresse service@free-mitteilungsservices.top sieht folgendermaßen aus:

Was passiert, wenn Sie dem Link in der Nachricht folgen?

Wenn Sie dem Link hinter *zur Startseite* in der Nachricht folgen, landen Sie auf einer gefälschten free.at-Login-Seite, welche der echten zum Verwechseln ähnlich sieht. Als Fake erkennbar ist die Website durch die falsche Webadresse und die nicht funktionierenden Links:

Erkennen Sie den Betrug nicht rechtzeitig und geben Ihre Kunden-ID und Ihr Passwort ein, landen die Informationen in den Händen Krimineller und es folgen weitere Abfragen zu Ihrer Person und Ihrer free-Kreditkarte:

Abgefragt werden Ihr Name, Ihr Geburtsdatum, Ihre Mail-Adresse, die Kreditkartennummer, das Ablaufdatum, der dreistellige CVV-Code und Ihre Telefonnummer. Die Kriminellen greifen also sämtliche Daten ab, die für Zahlungen mit Ihrer Kreditkarte und in Ihrem Namen notwendig sind.

Wie können Sie die Phishing-Nachricht erkennen?

Es gibt einige eindeutige Hinweise auf die betrügerische Absicht hinter Nachricht:

  • Die Absendeadresse ist nicht jene, von der Sie üblicherweise Informations-Mails bekommen.
  • Die Phishing-Mail ist im konkreten fall mit Tipp- und Rechtschreibfehlern gespickt. In der Kund/innenkommunikation seriöser Unternehmen kommt dies im vorliegenden Ausmaß mit Sicherheit nicht vor.
  • Sie werden in der Nachricht nicht persönlich angesprochen. Dies ist in Service-Mails ungewöhnlich.
  • Die Webadresse der gefälschten Login-Seite stimmt nicht mit der echten überein. Überprüfen Sie immer die Webadresse vor der Eingabe sensibler Daten!
  • Die Verlinkungen zum Impressum und den AGB am Ende der Phishing-Mail und die Verlinkungen auf der gefälschten Login-Seite sind nicht funktionstüchtig. Dies ist ein häufiges Merkmal betrügerischer Phishing-Nachrichten.
  • Zu guter Letzt ist der Inhalt der Nachricht frei erfunden, denn Ihr Konto wurde in keinster Weise eingeschränkt.

Sie haben Ihre Daten eingegeben?

Wenn Sie Ihre Daten auf den gefälschten Websites eingegeben haben, sollten Sie umgehend handeln, um finanzielle Schäden zu vermeiden. Setzen Sie sich mit Ihrem Zahlungsdienstleister in Verbindung, schildern Sie die Geschehnisse und besprechen Sie das weitere Vorgehen. In einem weiteren Schritt raten wir zu polizeilicher Anzeige, aufgrund des Datendiebstahls.

Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite "Beratung & Hilfe" für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei zahlreichen Leser/innen für die Meldung der betrügerischen free.at-Phishing-Mail.)

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