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Phishing-Mails im Namen der Postbank

Gepostet am 26.02.2014 von Watchlist Internet

Aktuell kursieren E-Mails, die vermeintlich von der Postbank stammen: Der Telefon-Banking-PIN soll aus Sicherheitsgründen mittels Online-Formular geändert werden. Andernfalls würde eine Gebühr von 16,99 Euro für eine Änderung des PINs auf dem Postweg fällig. In Wirklichkeit handelt es sich um betrügerische Phishing-Mails, auf die keinesfalls reagiert werden sollte.


Screenshot der Phishing-Mail, die aktuell von der E-Mail-Adresse banking@postbank24.de verschickt wird.

Ein Klick auf den in der E-Mail angegebenen Link führt zu einer gefälschten Website, auf der vertrauliche Daten abgefragt werden.

Wir empfehlen:

Löschen Sie entsprechende E-Mails und antworten Sie keinesfalls darauf. Öffnen Sie auch nicht etwaige Dateianhänge, diese könnten Schadsoftware enthalten.

Seriöse Unternehmen und Banken verlangen niemals vertrauliche Daten per E-Mail!

Phishing-Mails können Sie oft anhand folgender Merkmale erkennen:

  • Die (tatsächliche!) Internetadresse weicht von der herkömmlichen Internetadresse des Unternehmens ab. Das kann auch nur ein ausgetauschter Buchstabe sein, z.B. www.nelbanking.at anstatt www.netbanking.at.
  • Die E-Mails sind oft in schlechtem Deutsch verfasst.
  • Die Anrede in der E-Mail ist oft unpersönlich gehalten („Sehr geehrter Kunde“) – es gibt aber genauso auch Phishing-Mails mit korrekter Anrede (Vorname Nachname)!
  • Die Internetadresse (URL) wird beim Aufrufen der Seite ausgeblendet.
  • Überraschende Änderungen der vertrauten Login-Seiten.

Lesen Sie hier, wie Sie sich vor Phishing schützen können.

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