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Phishing-Mail von BAWAG PSK im Umlauf

Gepostet am 16.05.2019 von Watchlist Internet
Themen: E-Mail, Phishing

Besorgte BAWAG PSK Kund/innen berichten uns vermehrt von E-Mails, die angeblich von ihrer Bank kommen und sie auffordern, einem Link zu folgen. Dahinter stecken jedoch Betrüger/innen, die sich nur als BAWAG PSK ausgeben! Sie versuchen an Bank- und andere persönliche Daten zu kommen.

Wir kennen sie alle: fragwürdige E-Mails, die angeblich im Namen von Banken, Streaming-Diensten oder Mobilfunkanbietern in unserem Posteingang landen. Es handelt sich um Phishing. Unter einem Vorwand versenden Betrüger/innen massenhaft E-Mails, die Sie auffordern, sich in Ihr Konto einzuloggen. Damit diese betrügerische E-Mail glaubhaft erscheint, werden Firmenlogos missbraucht und ins Schreiben eingebaut. Klicken Sie den Link in der E-Mail an, werden Sie nicht zur echten Log-in-Seite, sondern zu einem Nachbau weitergeleitet! Geben Sie Ihre Daten ein, werden diese direkt an Betrüger/innen übermittelt.

Woran erkenne ich Phishing-Mails?

  • am Inhalt: Kommt Ihnen das Schreiben komisch vor? Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl und ignorieren Sie die E-Mail.
  • an unbekannten Links: Bevor Sie vorschnell auf Links klicken, fragen Sie beim Unternehmen nach, ob dieses E-Mail tatsächlich von ihnen stammt.
  • an der Anrede: Wurden Sie namentlich angeschrieben? Phishing-Mails werden massenhaft versendet, daher werden Sie auch mit „Sehr geehrte Kundin! Sehr geehrter Kunde!“ und nicht mit Ihrem Namen angeschrieben.
  • an Fehlern: Ist die E-Mail voller Rechtschreib-, Grammatik- oder Tippfehler? Wird Groß- und Kleinschreibung missachtet? Ein typischer Hinweis dafür, das es sich um einen Phishing-Versuch handelt!
  • am Absender: Lassen Sie sich nicht von bekannten Firmen-Logos täuschen und nehmen die E-Mail-Adresse genau unter die Lupe. Handelt es sich um die offizielle E-Mail-Adresse des Unternehmens? Im Fall des BAWAG PSK-Phishing-Mails stammt das Schreiben von „[email protected]“.

Wie unterscheidet sich die echte Log-in-Seite vom Nachbau?

Betrüger/innen bauen die Log-in-Seite bekannter Unternehmen nach, sodass Sie ohne Bedenken Ihre Daten wie gewohnt eingeben. Sie befinden sich jedoch nicht auf der echten, sondern auf einer nachgebauten Seite, die es Kriminellen ermöglicht, Ihre Angaben zu erspähen.

Woran erkenne ich Phishing-Seiten? Zugegeben, in diesem Fall handelt es sich um ein schwieriges Exemplar, trotzdem ist es nicht unmöglich, den Betrug zu erkennen!

Immer die Webadresse ansehen!

Sehen Sie sich immer die Webadresse einer Log-in-Seite an. Daran erkennen Sie sofort, ob Sie sich auf der echten oder einer betrügerischen Seite befinden! Die Webadresse der richtigen BAWAG PSK eBanking Seite lautet „ebanking.bawagpsk.com“ und nicht „joudsogood.com“! Probieren Sie auch die Links zum Impressum, AGB oder Datenschutz aus. In vielen Fällen gelangen Sie nicht auf die erwünschte Seite.

Ich habe meine Daten eingegeben - was kann ich tun?

  • Ändern Sie Ihr Passwort.
  • Kontaktieren Sie das Unternehmen und melden Sie den Phishing-Fall. Lassen Sie sich von den Bank-Mitarbeiter/innen beraten, wie Sie am besten weiter vorgehen.
  • Sie müssen eventuell auch Ihren Account bzw. Ihre Karten sperren lassen.

Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite "Beratung & Hilfe" für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

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