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Nicht bei dressfirst.de einkaufen

Gepostet am 24.06.2015 von Watchlist Internet

Der Online-Shop dressfirst.de verkauft Kleider. Er wirbt mit einem kostenlosen Versand und Rabatten bis zu 75 Prozent. Entgegen dem Deutschlandbezug in der Domain kommt die bestellte Ware aus dem EU-Ausland. Bei der Einfuhr nach Österreich fallen hohe Zusatzkosten an.

Die Website „dressfirst.de“.

Wer den Online-Shop „dressfirst.de“ betreibt, ist unbekannt, denn auf der Website findet sich kein Hinweis darauf. Es ist lediglich davon die Rede, dass „DressFirst.com (...) ein globaler Online-Händler für Brautkleider, Kleider für besondere Anlässe, Kleider für Hochzeitspartys und Accessoires“ ist. Ein Blick in die Registrierungsdatei von „dressfirst.de“ bringt ans Licht, dass die Domain von einer Privatperson aus China angemeldet wurde.

Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen

Der Online-Shop „dressfirst.de“ verstößt gegen zahlreiche rechtliche Vorgaben. Er erfüllt beispielsweise nicht die notwendigen Informationspflichten.

Sprachenwirrwarr

Entgegen der Domain-Endung „DE“, die einen Deutschlandbezug herstellt, sind die Inhalte auf „dressfirst.de“nicht durchgehend in der Landessprache verfasst. Es finden sich beispielsweise Texte auf Englisch. Das ist bei einem seriösen Unternehmen nicht der Fall.

Ware kommt aus dem EU-Ausland

Konsument/innen, die Kleider auf „dressfirst.de“ bestellen, erfahren nicht, dass die Ware aus dem EU-Ausland kommt. Diese Information ist jedoch wichtig, denn bei der Einfuhr aus Drittstaaten fallen hohe Kosten für die Einfuhrumsatzsteuer, Zollgebühren und Serviceentgelte an.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Nachdem der Online-Shop „dressfirst.de“ nicht darüber informiert, wer die Website betreibt und woher die Ware kommt, empfehlen wir Ihnen, keine Kleider bei dem Anbieter zu bestellen. Es drohen hohe Zusatzkosten, die die günstigen Angebote sehr teuer werden lassen.

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einer Leserin für die Meldung dieses Online-Shops.)

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