Zum Seiteninhalt
News

Nicht bei der Knurf GmbH & Co. KG bewerben

Gepostet am 27.12.2018 von Watchlist Internet

Die betrügerische Knurf GmbH & Co. KG sucht über knurf.net Proband/innen, die Produkte oder Dienstleitungen testen sollen. Die Aufgabe von Interessent/innen besteht letzten Endes darin, dass sie ein Online-Konto eröffnen und ihre Zugangsdaten an das erfundene Unternehmen übermitteln. Damit ist es den Kriminellen möglich, Verbrechen und Geldwäscherei unter dem Namen ihrer Opfer zu begehen.

Die betrügerische Knurf GmbH & Co. KG sucht auf ihrer Website knurf.net Proband/innen, die Produkte oder Dienstleistungen testen sollen. Dafür stellt ihnen die erfundene Gesellschaft Heimarbeit und bis zu 50 Euro pro Stunde in Aussicht. Für eine Bewerbung müssen Interessent/innen auf knurf.net persönliche Daten bekannt geben.

Kontoeröffnung für knurf.net

Die von knurf.net vorgesehenen Arbeit umfasst das Testen von Onlinebanking-Konten. Dazu erhalten Interessent/innen von der Knurf GmbH & Co. KG einen vermeintlichen Demo-Zugang. Sie bestätigen ihn mit der Übermittlung ihrer Personalausweiskopie an die echte Bank. In einem nächsten Schritt sieht der angebliche Test vor, dass Proband/innen ihre Personalausweiskopie an knurf.net senden. Damit werden Arbeitssuchende Opfer eines Identitätsdiebstahls. Er ermöglicht es der betrügerischen Knurf GmbH & Co. KG auf das von den Fremden eröffnete Konto zuzugreifen. Das nützt knurf.net unter anderem für Geldwäscherei und betrügerischen Verkäufen ohne Erbringung einer Gegenleistung aus. Bewerber/innen auf knurf.net erfahren davon erst, wenn sie unerklärliche Mahnungen von Dritten erhalten oder die Polizei sie zu einer Vernehmung einlädt, weil gegen sie Strafanzeige erstattet wurde.

Sie haben sich auf knurf.net beworben?

Sollten Sie sich bei der Knurf GmbH & Co. KG beworben haben, übermitteln Sie unter keinen Umständen ihre Personalausweiskopie an die Verbrecher/innen. Andernfalls verfügen diese in Verbindung mit ihren vermeintlichen Bewerbungsunterlagen über alle notwendigen Angaben, die sie für die Eröffnung von Konten oder die Aufnahme von Krediten auf ihren Namen benötigen. Ändern Sie das Passwort Ihres Onlinebanking-Zugangs, damit die Kriminellen darauf nicht zugreifen können. Informieren Sie die Online-Bank, die Sie angeblich gestestet haben, über den Vorfall und beantragen Sie eine Löschung des Kontos. Akzeptieren Sie keine Geldüberweisungen von Dritten und leiten Sie diese nicht ins Ausland weiter, andernfalls können Sie sich der Geldwäscherei strafbar machen. Suchen Sie die Polizei auf und besprechen Sie mit ihr das weitere Vorgehen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Sollten Sie Beratung oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich an unsere Expert/innen vom Internet Ombudsmann. Die Beratung ist kostenlos. Das Anfrageformular ist der schnellste Weg, Ihre Fragen zu stellen:

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung der Knurf GmbH & Co. KG - knurf.net.)

Ein Projekt des:

Internet Ombudsmann