Zum Seiteninhalt
News

Neue Welle von gefälschten Anwalts-E-Mails!

Gepostet am 20.02.2014 von Watchlist Internet

Aktuell erhalten Internetnutzer/innen wieder gehäuft betrügerische Zahlungsaufforderungen per E-Mail. Als Absender treten vermeintliche Anwälte auf. Unser Tipp: Nicht einschüchtern lassen und die E-Mails löschen!

Beispiel solch einer dubiosen E-Mail:

Von: Anwalt
Betreff: [Name] Ihre stornierte Kontoabbuchung vom 19.02.2014

Anhang:
[Name] Forderung der abgewiesenen Zahlung.zip

Guten Tag [Name],

leider konnten wir bis heute keinen Zahlungseingang auf unsere Rechnung vom 02.01.2014 feststellen. Rechnung Nummer: WGH255192344. Hoffentlich handelt es sich dabei nur um ein Versehen.

Bitte überweisen Sie den fälligen Betrag ohne Abzüge bis zum 23.02.2014 auf unser Bankkonto. Die Gesamtsumme der Bestellung entspricht 383,00 Euro.

Dabei wird Ihnen eine Mahngebühr von 17,00 Euro und die Kosten unserer Beauftragung von 33,29 Euro verrechnet. Falls Sie diesen Zahlungstermin nicht einhalten, werden wir Ihnen weitere Kosten des Mahnverfahrens und Verzugszinsen in Rechnung stellen müssen.

Mit freundlichen Grüßen.

John von Eulenhaus

Unsere Tipps:

  • Keinesfalls sollten die Anhänge (ZIP-Datei) solcher E-Mails geöffnet werden, da diese beispielsweise Viren oder Trojaner (etwa sogenannte Lösegeld-Trojaner) enthalten können.

  • Antworten Sie nicht auf entsprechende E-Mails, sondern löschen Sie diese einfach! Das gilt auch, wenn in den E-Mails Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse, etc.) angegeben sind.
  • Holen Sie sich Hilfe, wenn Sie unsicher sind. Lassen Sie sich z.B. vom Internet Ombudsmann beraten, wie Sie reagieren sollen.
  • Rufen Sie im Zweifel bei der zuständigen Anwaltskammer an und fragen Sie, ob es den konkreten Anwalt/Anwältin wirklich gibt (in Österreich: www.oerak.or.at; in Deutschland: www.brak.de). Möglich ist auch die Online-Suche in einem Anwaltsverzeichnis (www.oerak.or.at bzw. www.rechtsanwaltsregister.org). Sollte der Anwalt/die Anwältin tatsächlich existieren, nehmen Sie mit ihm/ihr am besten telefonischen Kontakt auf und erkundigen Sie sich, ob die Mahnung echt ist. Echte Mahnungen sollten Sie natürlich ernst nehmen!
  • Eine Liste mit aktuell auftauchenden Absender/innen in betrügerischen Anwalts-E-Mails finden Sie hier.

Unterstützt von:

Ein Projekt des:

Internet Ombudsmann