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News

Neue Fälle von Betrug mit Immobilienanzeigen

Gepostet am 07.04.2014 von Internet Ombudsmann

Derzeit werden Internetnutzer/innen, die auf Immobilien-Anzeigen im Internet reagieren, von der „WorldWide City Limited“ zu einer Vorauszahlung aufgefordert, bevor die Immobilie besichtigt werden kann. Das Unternehmen existiert in Wirklichkeit nicht, es handelt sich um Betrug!


Screenshot der Website www.world-wide-city.com (Stand: 7.4.2014).

So funktioniert der Betrug:

Die Betrugsmasche läuft zumeist gleich ab: Zunächst wird eine Immobilie in sehr guter Lage weit unter dem gewöhnlichen Marktpreis im Internet inseriert. Nimmt der/die Interessent/in Kontakt mit dem/der Anbieter/in auf, stellt sich heraus, dass diese/r mittlerweile im Ausland lebt und deshalb die Wohnung zum Verkauf anbietet. In weiterer Folge wird die „WorldWide City Limited“, eine angeblich international tätige Maklerfirma, ins Spiel gebracht, über die das Kaufgeschäft abgewickelt werden soll. Kurze Zeit später meldet sich ein Mitarbeiter der „WorldWide City Limited“ bei dem/der Interessent/in per E-Mail und verlangt eine Vorauszahlung, damit überhaupt erst ein Besichtigungstermin vereinbart werden kann. Sollte kein Kauf zustandekommen, wird die Zahlung angeblich rückerstattet.

Die „WorldWide City Limited“ gibt es nicht!

Die „WorldWide City Limited“ existiert in Wirklichkeit jedoch nicht, das überwiesene Geld ist für immer weg, dennes handelt sich um Betrug! Auch scheinen die Betrüger/innen unter verschiedenen Absendern und verschiedenen Unternehmensnamen zu agieren. Nach unserer Einschätzung stehen hinter der „WorldWide City Limited" dieselben Personen wie hinter der „Global Glaros Estates Ltd.“ oder „TopHome-Finder" (wir haben bereits berichtet).

Meist werden die folgenden oder ähnliche Adressen verwendet werden:

UK Heaquarters
Moorgate, EC1Y 2AA London, United Kingdom

Poland Office
Zielna 37, 00-108 Warsaw, Poland

Greece Office
Ermou, 10563 Athens, Greece

Außerdem werden verschiedene Websites genutzt: Die Website www.world-wide-city.com wurde beispielsweise erst am 31.3.2014 registriert.

Wir empfehlen:

Wenn Sie Empfänger/in solcher E-Mails sind, brechen Sie sofort jeden Kontakt ab und leisten Sie keinesfalls Vorauszahlungen!

Sind Sie auf diese Betrugsmasche hereingefallen, bleibt Ihnen nur eine Anzeige bei der Polizei. Kontaktieren Sie außerdem Ihren Bankberater bei Ihrer Hausbank, ob eine Rückholung des Geldes noch irgendwie möglich ist. Bei Zahlungen mittels Bargeltransferdiensten (z.B. WesternUnion oder MoneyGram) ist das Geld in jedem Fall verloren.

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