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Keine Bank Austria-Kundendaten aktualisieren

Gepostet am 13.11.2017 von Watchlist Internet

Kriminelle versenden eine gefälschte Bank Austria-Nachricht. Darin fordern sie Empfänger/innen dazu auf, dass sie eine Website aufrufen und auf dieser ihre persönlichen Kund/innendaten aktualisieren. Wer der Aufforderung nachkommt, übermittelt OnlineBanking-Zugangsdaten an Verbrecher/innen.

Internet-Nutzer/innen erhalten eine angebliche Nachricht der Bank Austria. Darin fragen kriminelle Absender/innen danach, ob die Kund/innendaten der Empfänger/innen noch aktuell seien. Diese können angesprochene Personen auf einer Website auf ihre Richtigkeit überprüfen:

OnlineBanking

Nachrichtendetail - Sind Ihre Kundendaten noch aktuell?

Absender    BankAustria
Betreff    Sind Ihre Kundendaten noch aktuell?
Kategorie    Keine Kategorien
Nachricht:

Aufgrund der gesetzlich normierten Sorgfaltspflichten gemäß $$ 5 ff Finanzmarkt-Geldwäschegesetz (FM-GwG) sind wir verpflichtet, die Kundendaten in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und aktualisieren.

Wir bitten Sie dabei um Ihre aktive Mithilfe:

Erledigen Sie Ihre Datenüberprüfung gleich hier in Ihrem OnlineBanking-Account und ersparen Sie sich dadurch den Weg in Ihre Filiale.

Klicken Sie hier um die Richtigkeit Ihrer Daten zu überprüfen und mit TAN Unterschrift zu bestätigen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Ihr BankAustria Team

Grafisch erweckt die angebliche Bank Austria-Nachricht den Eindruck, dass sie echt ist:


Eine gefälschte Bank Austria-Nachricht.

Wie geht es weiter?

Kund/innen, die ihre Daten auf Richtigkeit überprüfen wollen, gelangen auf eine gefälschte Bank Austria-Website. Sie imitiert den Login-Bereich der Bank und fordert Besucher/innen dazu auf, dass sie ihre Verfügernummer und ihren Pin nennen:


Eine gefälschte Bank Austria-Website.

Nach Bekanntgabe der Verfügernummer und des Pin sollen Kund/innen weitere persönliche Daten, wie zum Beispiel ihr Geburtstadatum, ihre Anschrift oder ihre Telefonnummer, bekannt geben:


Die gefälschte Bank Austria-Website fragt persönliche Daten ab.

Zu guter Letzt gelangen Bank Austria-Kund/innen auf die offizielle Website der Bank. Damit verschleiern die Datendiebe ihr Verbrechen. In Wahrheit verfügen sie über persönliche Informationen ihrer Opfer, die Sie für Verbrechen und einen Gelddiebstahl nützen können.

Woran erkennen Sie die gefälschte Bank Austria-Nachricht?

Dass das angebliche Bank Austria-Schreiben nicht echt ist, können Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen:

  • Die Bank Austria fordert ihre Kund/Innen niemals per E-Mail dazu auf, dass sie eine Website aufrufen und persönliche Daten bekannt geben sollen. Das ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass Sie eine betrügerische E-Mail von Datendieben erhalten haben.
  • Fahren Sie mit der Computer-Maus über den Link „Klicken Sie hier“, zeigt Ihnen ein Dialogfenster an, dass Sie damit eine fremde Website aufrufen. Sie gehört nicht der Bank Austria und imitiert ihren Internetauftritt.
  • Wenn Sie nach Aufruf des Links die Adresszeile ansehen, zeigt Ihnen der Internet Browser an, dass Sie auf einer fremden Website sind. Das erkennen Sie an der Domain „fremdewebsite.com“.

Sie wurden Opfer des Datendiebstahls?

In diesem Fall nehmen Sie umgehend unter der Telefonnummer 050505-26100 Kontakt mit der Bank Austria auf. Erklären Sie Ihren Berater/innen, dass Sie Opfer eines Datendiebstahls geworden sind und dass Sie Ihre persönlichen Daten auf einer gefälschten Website bekannt gegeben haben. Besprechen Sie mit der Bank Austria das weitere Vorgehen und lassen Sie Ihre Bankkarte sperren. Ändern Sie die Zugangsdaten Ihrer Konten, andernfalls ist es Kriminellen möglich, dass sie Zugriff darauf haben. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Verschieben Sie die vermeintliche Bank Austria-Nachricht in Ihren Spam-Ordner! Das hilft Ihnen dabei, dass Sie in Zukunft keine vergleichbaren E-Mails von Datendieben erhalten, denn Ihr Spam-Filter sortiert diese aus!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung der gefälschten Bank Austria-Nachricht.)

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