Zum Seiteninhalt
News

Kein Geld an Internet-Erpresser/innen zahlen

Gepostet am 13.02.2018 von Watchlist Internet

Kriminelle fordern Internet-Nutzer zu einem erotischen Video-Chat auf. Sie drohen damit, die Aufnahme zu veröffentlichen. Das können Opfer verhindern, wenn sie den Erpresser/innen Bitcoins zahlen. In dieser Situation ist es am besten, wenn sie keine Reaktion zeigen. Sollten die Täter/innen tatsächlich intime Inhalte veröffentlichen, können sie diese durch Websitenbetreiber/innen löschen lassen.

Internet-Nutzer lernen über Soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen eine Online-Bekanntschaft kennen. Nach einem kurzen Gespräch schlägt sie ihnen vor, den Chat über Skype oder WhatsApp fortzuführen. Dort zeigt sie sich nackt und fordert ihr Gegenüber dazu auf, es ihr gleichzutun. Was folgt ist eine Erpressung:

Ich möchte nicht über deine Situation spotten! Es ist vorzugsweise für dich, dieses Schreiben durchzustudieren. Meine Gruppe möchten nicht dein Leben verekeln, wenn du Gehorsam bezeigt.… Internetbenutzer sind oftmals vor die Nezessität verwarnt, Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, z. B. Abbindungen ausschliesslich über Proxy herzustellen, die aktuellsten Generationen von Antivirenprogrammen zu benutzen, die Webkamera zu entfernen oder sie mit undurchsichtigem Packetband oder Aufkleber zu kleben. In deinen Augen ist es geistlos.. Hast du etwas ähnliches getan?
Da existieren mehr als 900 Geräte, die unseren eigenen bösartiges Programm haben...
Dieser Virus war in den abgekarteten Flasch-Player integriert. Dieses Plugin ist gebraucht, um Videoclips auf Internetseiten abzuspielen und zu verarbeiten, deswegen Nutzer laden es herunter, ohne dessen Gefahr zu erkennen.
Du bist keine Ausnahme und hast jetzt auch kolossale Beschwerlichkeiten..
Mein integrierter Virus hat auf Internet-Seiten mit Materialen mit sexuellem Inhalt geantwortet, die du verwendest. Unmittelbar nachdem du startetest ein Video, hat der bösartige Soft deine Web-Kamera in Gang gesetzt, um zu filmen, wie du onanierst.. Wir haben ein Duplikat deiner E-Mail-Adressen mit deinen Bekannten, Arbeitskollegen und Verwandten abgefasst.
Fassen wir alles zusammen…… Meine Leute haben Video indem du masturbierst; Kontakte deiner Bekannten, Dienstgenossen und Angehörigen; Videos, die du auf deinem Personalcomputer angesehen hast..
Du kannst die Offenbahrung vermeiden, falls du meinen Leuten 305 US-Dollars in Bitcoins einzahlst.

Es ist unsere Brieftaschennummer  16K4j2n3fVrRdW2feFjdGNULAvomZJP3CW

Wähle : sei ein Star unter Freunden  oder bezahle ein wenig um
deine zu schützen sozialer Status .
Sie können sich über Polizisten beschweren, aber sie können uns nicht
finden. We  schreibe dich durch unser anonymes bot-system, und
natürlich I lebe nicht in deinem Land . IP in einem Header gehört mir nicht.
Bei einigen Fragen einfach antworten. Nicht voll sein.

Sollen Sie bezahlen?

Bezahlen Sie kein Geld an die Erpresser/innen, denn einerseits besteht die Gefahr, dass diese weitere Forderungen an Sie herantragen, andererseits können sie nicht ausschließen, dass sie das Video dennoch veröffentlichen. Aus diesem Grund ist es am besten, wenn Sie keine Reaktion auf das erpresserische Schreiben zeigen und es löschen.

Die Aufnahmen sind online?

Entdecken Sie Ihr Video im Internet, kontaktieren Sie die Webseitenbetreiber und ersuchen um Entfernung des Materials. Erfahrungsgemäß ist das bereits ausreichend, um eine Löschung des Inhalts zu bewirken.

Tipp: Wie Sie überprüfen können, ob Ihr Name im Zusammenhang mit Fotos oder Videos im Internet veröffentlicht wird, zeigt Ihnen nachfolgender Saferinternet.at-Leitfaden (PDF, 2,9MB):
www.saferinternet.at/uploads/tx_simaterials/Leitfaden_Aktiv_gegen_Nacktaufnahmen.pdf

Erklärvideo informiert über Sextortion

Alternativ können Sie das Erklärvideo auf https://vimeo.com/196399119 sehen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Zahlen Sie kein Geld an Erpresser/innen, auch wenn diese damit drohnen, intime Aufnahmen von Ihnen zu veröffentlichen! Am besten ist es, den Kontakt mit diesen abzubrechen und keine Reaktion zu zeigen. Sollten Inhalte von Ihnen tatsächlich online kommen, beantragen Sie eine Löschung auf der Website. Erfahrungsgemäß ist es damit möglich, unerwünschte Veröffentlichungen zu beseitigen!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung des Fallbeispiels.)

Unterstützt von:

Ein Projekt des:

Internet Ombudsmann