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News

Inkassoforderungen von bekannten Unternehmen

Gepostet am 17.07.2013 von Watchlist Internet

Zahlreiche Konsument/innen erhalten E-Mails von vermeintlichen Inkassobüros bzw. Anwaltschaften, in denen ausstehende Zahlungen gefordert werden. Dabei wird der Anschein erweckt, dass hinter diesen Schreiben namhafte Unternehmen stecken. Das entspricht jedoch nicht der Wahrheit!

Betrügerische E-Mails von vermeintlichen Inkassobüros bzw. Anwaltschaften haben nach wie vor Hochkonjunktur (siehe dazu auch die News „Zahlungsaufforderungen von angeblichen Anwälten!“ vom 17.06.2013). In den gefälschten Schreiben wird vorgegeben, dass es angeblich noch offene Zahlungsforderungen von Unternehmen gegen den/die Empfänger/in gäbe, die zu begleichen sind. Weitere Informationen zu der angeblichen Forderung wären einer angehängten Datei zu entnehmen. Aber, Achtung: Mit dem Öffnen der Datei wird häufig Schadsoftware am Computer installiert!

Bei den E-Mails handelt es sich natürlich um einen Betrugsversuch, mit dem den ahnungslosen Empfänger/innen unrechtmäßig Geld abgeluchst werden soll.

Der Schmäh mit bekannten Unternehmensnamen

Um die E-Mails gegenüber den Empfänger/innen möglichst glaubhaft zu machen, bedienen sich die Betrüger/innen der Namen von bekannten Unternehmen, um ihren Betrugsversuch erfolgreich zu beenden. So werden als Absender beispielsweise „Tchibo“, „Thalia“, „T-Online Shop“, „Hse24“, „s'Oliver“, „Esprit“, „Amazon“, „limango“ u.v.m. angeführt.

Ein Blick auf die tatsächliche E-Mail-Adresse zeigt jedoch, dass diese von Gratis-Accounts wie etwa xy@hotmail.de stammt und in keinem Zusammenhang mit dem angegebenen Unternehmen steht.

Darüber hinaus ist es auszuschließen, dass seriöse und bekannte Unternehmen Mahnschreiben ausschließlich per E-Mail an Kund/innen versenden.

Fazit:

Wir empfehlen, keinesfalls auf diese Schreiben zu reagieren und die E-Mails zu löschen. Haben Sie Zweifel, ob die Forderung begründet ist oder nicht, kontaktieren Sie den Internet Ombudsmann!

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