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Gefälschte kabelplus-Phishingmail im Umlauf

Gepostet am 26.09.2018 von Watchlist Internet

Kriminelle versenden eine gefälschte kabelplus-Nachricht. Darin behaupten sie, dass „ihr Kabelplus Webmail (kabsi.at) Nachrichtenspeicher das Limit-Kontingent in unserer Datenbank erreicht“ hat. Aus diesem Grund sollen Kund/innen eine externe Website aufrufen und persönliche Daten bekannt geben. Diese übermitteln sie nicht an kabelplus, sondern an Kriminelle.

Internet-Nutzer/innen erhalten eine angebliche Benachrichtigung des Internetanbieters kabelplus. Darin heißt es, dass Ihr Nachrichtenspeicher voll sei, weshalb sie ihr Konto erneut aktivieren müssen:

Von: Kabelplus Webmail Dienst <private@mailadresse.ch>
Betreff: Achtung!

Achtung: Kabelplus Webmail Benutzer,

Ihr Kabelplus Webmail (kabsi.at) Nachrichtenspeicher hat das Limit-Kontingent in unserer Datenbank erreicht, bitte vermeiden Sie die Sperrung Ihres Accounts. Klicken Sie auf den untern stehenden Link und melden Sie sich an, um das Limit für das Webmail-Speicherlimit Ihres Kontos zu verlängern, zu aktualisieren und zu aktualisieren. Bitte folgen Sie jedem Schritt, um Ihr Konto erneut zu aktivieren und zu validieren, um Schäden zu vermeiden.

Klicken Sie hier, um zu bestätigen: kabelplusupdate.mustersite.com/kabelplus

Kabelplus webmail Technischer Support
Kabelplus Webmail Verwaltungsteam
(c) 2018 Webmail Sicherheitsupdate. Alle Rechte vobehalten

Wie geht es weiter?

Nutzer/innen, die den Link kabelplusupdate.mustersite.com/kabelplus aufrufen, gelangen auf eine gefälschte kabelplus-Website. Sie imitiert den Login-Bereich des Unternehmens und fragt die E-Mailadresse und das Passwort von Kund/innen ab. Personen, die diese Angaben machen, übermitteln sie an Kriminelle. Dadurch können die Verbrecher/innen auf die fremde labelplus-E-Mailadresse ihrer Opfer zugreifen und sie für Verbrechen unter fremden Namen nutzen.

Woran erkennen Sie das gefälschte kabelplus-Schreiben?

Das gefälschte kabelplus-Schreiben erkennen Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte:

  • Der Internetanbieter kabelplus versendet keine Nachrichten an seine Kund/innen, mit denen er sie zur Bekantngabe von persönlichen Daten auf einer fremden Website aufruft. Das ist in dem Schreiben jedoch der Fall.
  • Die Anrede der Nachricht ist mit „Kabelplus Webmail Benutzer“ unpersönlich gehalten. Der Internet-Anbieter benennt seine Kund/innen direkt beim Namen.
  • Die Adressleiste des Webbrowsers zeigt Ihnen mit schwarzen Buchstaben an, dass Sie nach Aufruf des Links auf der gefälscthen Website kabelplusupdate.mustersite.com/kabelplus sind. Die Mustersite.com gehört nicht Kabelplus.

Sie wurden Opfer?

In diesem Fall nehmen Sie umgehend Kontakt mit kabelplus auf. Erklären Sie dem Unternehmen, dass Sie das Opfer eines Datendiebstahls geworden sind und Verbrecher/innen Ihre persönlichen Daten bekannt gegeben haben. Besprechen Sie mit kabelplus das weitere Vorgehen, das zur Schadensabwehr notwendig ist, und ändern Sie Ihr Kundenkennwort. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob Ihre persönlichen Daten im Internet auffindbar sind. Entdecken Sie diese, nehmen Sie mit Website-Betreiber Kontakt auf und ersuchen um die Löschung derselben.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Sollten Sie Beratung oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich an unsere Experten vom Internet Ombudsmann. Die Beratung ist kostenlos. Das Anfrageformular ist der schnellste Weg, Ihre Fragen zu stellen:

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einer Leserin für die gefälschte kabelplus-Phishingmail.)

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