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News

Erneut falsche Mails von Amazon im Umlauf

Gepostet am 12.08.2013 von Watchlist Internet

Der Trend, mit gefälschten Unternehmensschreiben an persönliche Daten von Kund/innen zu kommen, hält an. Dieses Mal hat es erneut den Onlinehändler Amazon erwischt. Vorsicht ist geboten, denn ein unvorsichtiger Klick und schon kann der finanzielle Schaden angerichtet sein.

Mit dem Betreff „Verständigung“ informiert der vermeintliche Absender "Onlineshop Amazon" darüber, dass es bei dem eigenen Amazon-Benutzer/innenkonto zu Auffälligkeiten kam. Wortwörtlich heißt es:

Wir möchten Sie darüber informieren, dass Ihr Konto von einem nicht autorisierten Computer zugegriffen wurde.

Bitte besuchen Sie www.amazon.at und bestätigen, dass Sie der Inhaber des Kontos sind.

Login:
www.amazon.at

Wird der in der E-Mail angeführte Linkwww.amazon.at angeklickt, öffnet sich – die mittlerweile gelöschte - Seite www.sitedesign.ee/al. Dass könnten Sie - so wie bei allen Phishing-Mails - daran erkennen, dass die URL-Leiste Ihres Webbrowsers eben diese Seite anzeigt. Dieser Trick ist bei allen Phishing-Mails gleich! Auch die Watchlist Internet beherrscht ihn! Wir verweisen hiermit auf www.obmdusmann.at. Klicken Sie nun auf diesen Link, werden Sie in Wahrheit auf die Seite watchlist-internet.at weitergeleitet. Dieses Beispiel zeigt, dass im Internet nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Genau das ist die Gefahr von Phishing-Mails.

Sind Sie ersteinmal auf die falschen Seite gelangt, finden Sie ein dem Originalauftritt nachempfundenes Design. Als Beispiel sei der Onlineshop Amazon.at genannt.

Sie sehen hier die echte Amazon-Seite:


Die echte Amazon-Seite

Sie sehen hier die über die Phishing-Mail hereingekommene, gefälschte Amazon-Seite:


Eine gefälschte Amazon-Seite

Die Gefahr hinter Phishing

Sollten Sie auf die falsche E-Mail hereingefallen sein und Ihre Daten auf der gefälschten Seite bekannt gegeben haben, freuen sich die Betrüger/innen: Sie verfügen nun über wertvolle Daten, aus denen sie Kapital schlagen können. Auf Ihre Kosten können von diesem Zeitpunkt an Waren bestellt werden et cetera.

Um diesem Schicksal zu entgehen, ist es wichtig, dass Sie vermeintliche E-Mails von Ihnen bekannten Unternehmen sorgfältig untersuchen. Orientieren Sie sich dabei an den hier zur Verfügung gestellten Tipps (URL-Leiste des Webbrowsers überprüfen; Originalseite mit der falschen Seite kontrollieren). Sollten Sie dann noch immer Zweifel an der Echtheit der E-Mail haben, nehmen Sie Kontakt mit dem echten, darin genannten Unternehmen auf und fragen nach, ob das in der gefälschten E-Mail behauptete tatsächlich stimmt. Sie werden sehen, dass das nie der Fall ist, denn seriöse und bekannte Unternehmen treten nicht mit einer E-Mail an Ihre Kund/innen heran, um sensible Daten zu erfragen.

Lesen Sie hier über täuschend echte Amazon.de-Phishingmails nach.

Lesen Sie hier über gefälschte Mahnungen vom Amazon nach.

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