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Legale Versandapotheken erkennen

Gepostet am 29.10.2015 von Watchlist Internet

Es gibt zahlreiche Fake-Apotheken, die mit rezeptfreien Medikamenten und günstigen Preisen werben. Bei ihnen besteht die Gefahr, keine oder gefälschte Arzneimittel zu erhalten. Um das zu verhindern, ist es wichtig, bei legalen Versandapotheken einzukaufen. Sie sind am EU-Sicherheitslogo zu erkennen.

Bei einem Online-Einkauf von Medikamenten besteht die Gefahr, dass Kund/innen auf Fake-Apotheken hereinfallen: Trotz Bezahlung der Pharmazeutika liefern diese entweder keine Medikamente oder vertreiben gefälschte Arzneimittel. Das geht für Patient/innen mit einem erheblichen (Gesundheits-)Risiko einher. Aus diesem Grund ist es bei einem Einkauf von Medikamenten im Internet wichtig, darauf zu achten, dass die Versandapotheke über das EU-Sicherheitslogo verfügt. Es garantiert, dass Sie es mit einem seriösen Vertragspartner zu tun haben, der legal Arzneimittel verkaufen darf. Das Logo besteht aus einem Sicherheitsmerkmal, der Flagge eines EU-Mitgliedstaates oder derjenigen von Norwegen, Island und Liechtenstein sowie einem Hinweis in der jeweiligen Landessprache, das Logo anzuklicken. Das Sicherheitslogo für österreichische Apotheken sieht beispielsweise aus, wie folgt:


Sicherheitslogo für Versandapotheken mit österreichischer Landeskennung.

Wie erkennen Sie eine seriöse Versandapotheke?

  1. Bevor Sie Medikamente im Internet bestellen, suchen Sie die Website der Versandapotheke nach dem EU-Sicherheitslogo ab. Finden Sie dieses nicht, handelt es sich um keine legale Online-Apotheke. In diesem Fall brechen Sie Ihren Einkauf ab und verlassen die Website.
  2. Finden Sie das Logo, müssen Sie darauf die Flagge des jeweiligen EU-Mitgliedstaates oder diejenige von Norwegen, Island oder Liechtenstein entdecken, in dem die Apotheke zugelassen ist. Wo die Versandapotheke ihren Sitz hat, können Sie dem Impressum der Website entnehmen. In der jeweiligen Landessprache muss sich auf dem Sicherheitslogo der Hinweis finden: Zur Überprüfung der Legalität dieser Website hier klicken. Fehlt eines der beiden Erkennungsmerkmale oder wird beispielsweise die polnische Flagge mit einem französischen Text verbunden, ist das Sicherheitslogo nicht echt.
  3. Nachdem Sie das Sicherheitslogo entdeckt und auf Plausibilität überprüft haben, müssen Sie es in einem letzten Schritt anklicken. Dadurch sollten Sie auf die Website der jeweiligen nationalen Arzneimittelbehörde gelangen. Ist das nicht der Fall, führt die Versandapotheke das Logo zu unrecht. In Österreich handelt es sich bei der nationalen Arzneimittelbehörde um das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, in Deutschland um das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information.

Tipp: Eine Liste sämtlicher Arzneimittelbehörden, die das Sicherheitslogo ausstellen, finden Sie hier.

    Auf der Website der nationalen Arzneimittelbehörde sollte eine Bestätigung darüber aufscheinen, dass der Online-Shop im Versandapothekenregister gemeldet ist. Überprüfen Sie die im Zusammenhang damit gemachten Angaben mit denjenigen auf der Website des Vertragspartners. Stimmen Sie überein, ist die Online-Apotheke seriös!
    Im Zweifelsfall können Sie die Liste der registrierten Versandapotheken direkt aufrufen. Suchen Sie darin nach der von Ihnen aufgesuchten Online-Apotheke. Finden Sie diese nicht, nehmen Sie von einer Bestellung auf der Website Abstand!


Liste in Österreich registrierter Versandapotheken auf der Website des Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen.

Hinweis: Legale Internetapotheken dürfen ausschließlich rezeptfreie Arzneimittel in beziehungsweise nach Österreich verkaufen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Kaufen Sie nur bei Versandapotheken ein, die über das EU-weite Sicherheitslogo verfügen. Das verhindert, dass Sie an Kriminelle geraten, die keine Medikamente liefern oder gefälschte Pharmazeutika vertreiben.

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