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Das Geschäft mit dem vielen Geld

Gepostet am 05.01.2015 von Watchlist Internet

Bankangestellte, Erben, Kranke oder Witwen melden sich und bieten den EmpfängerInnen ihrer Nachricht einen hohen Millionenbetrag an. Alles, was dafür zu tun ist, ist, Geld vorab zu überweisen, um die Transaktion in die Wege zu leiten.


Der sogenannte Nigeria-Scam verspricht viel Geld, führt aber nur zu hohen finanziellen Verlusten. (cc) PublicDomainPictures - pixabay.com

Die Schreiben kommen überraschend und gehen mit einer persönlichen Vorstellung der in Wahrheit Kriminellen einher:

Beispiel 1:Ich erwarte, dass mein Brief an Sie bei guter Gesundheit und Ihre schönsten Stimmung heute zu erfüllen; mein Name ist Dr. James Broderick, Assistant Manager der UBS Investment Bank London Branch.

Beispiel 2:Ich weiß, dass diese Nachricht Sie viel überraschen wird, da wir nicht kennen, aber es ist die göttliche Gottgrazie, die mich in Richtung Sie gelenkt hat, und ich Sie also frage, meine Nachricht aufmerksam zu lesen.Ich bitte zunächst den ganz mächtigen Gott, diese göttliche Zusammenkunft zu segnen. Ich bin Suzanne Allemand,geborene am 24. Dezember 1929 an Voiron und Einwohnerin momentan in London für ärztliche Behandlungen französische Staatsangehörige.

Die AbsenderInnen der Nachricht behaupten, dass sie über einen hohen Geldbetrag verfügen, den sie mit den E-Mail-EmpfängerInnen teilen wollen:

Beispiel 1:Ich beschloss, eine vertrauliche Zusammenarbeit mit Ihnen bei der Ausführung der Transaktion beschrieben hier-unter für unsere gegenseitigen Nutzen und beide dringend, diese zu halten eine streng geheime wegen der Art der Transaktion zu suchen. Bei der Prüfung von Bankkonten in unserer Bank, entdeckte ich einen herrenlosen Summe des gesamten Fonds 15.000,000.00 € EUR (fünfzehn Millionen britische Pfund Sterlings) in einem Konto, das zu einem unserer ausländischen Kunden spät (Herr Hock Miller) gehört ein amerikanische Wissenschaftler und Ingenieur, der leider sein Leben verlor und Familie in einem tödlichen Autounfall. Nachdem man durch seine Personalakte in meiner Bank, entdeckte ich, dass ich ohne Erben auf diese speziellen Fonds gestorben. Ich gerne versuchen Ihre Zustimmung an Sie als nächsten Angehörigen / Erben des Verstorbenen vorhanden, so dass die Erlöse aus diesem Konto bei £ 15 Millionen Britische Pfund Sterling wird Ihnen als Begünstigten veröffentlicht werden bewertet, wird in que prozentuale Verhältnis 60 geteilt werden % auf mich und 40% für Sie auf.


Beispiel 2:So, um diese Fonds zu lösen will ich eine Schenkung durchführen, sodass es keine Steuer hoch auf diesen Fonds gibt.Um dies zu machen möchte ich freiwillig und besonders, um den Kindern und den Armen zu helfen, Ihnen Spende dieses Geldes zu machen, dass er sich auf einen Wert beläuft von (1.135.000 Euro), um Ihnen zu erlauben, eine Gründung der Wohltätigkeit in meinem Gedächtnis zu verwirklichen, damit die Gottgrazie mit mir ist und mich bis zu meinem letzten Wohnsitz begleitet.

Um mit dem Betrug starten zu können, wird versucht, persönliche Daten der Opfer in Erfahrung zu bringen:

Beispiel 1:Nach Ihrer Prüfung und Annahme dieses Angebots, bitte senden Sie mir die folgenden Informationen sofort.
- Ihr vollständiger Name,
- Ihr Kontakt Adresse
- Ihr direkter Mobiltelefonnummer.
- Ihr Geburtsdatum


Beispiel 2:
Folglich würde ich wünschen, dass Sie mir die folgenden Informationen übermitteln: Ihr Name, Ihr Vorname, Ihre präzise Adresse und auch Ihr permanenter Telefonkontakt übermitteln sie meinem Notar, damit zusammen Sie das Transaktionsvorgehen durchführten.

Wie funktioniert die Betrugsmasche?

Wer den Schreiben Glauben schenkt und Kontakt zu den BetrügerInnen herstellt, erhält angeblich echte Zeugnisse darüber, dass die erfundene Geschichte stimmt. Dafür werden gefälschte Dokumente, Websites etc ins Treffen geführt. Das Opfer wird nach weiteren Informationen gefragt, angehalten, Ausweiskopien zu übermitteln und für Anwaltskosten, Bankgeschäfte, TreuhänderInnen usw notwendige Vorauszahlungen zu leisten, um den Prozess der Geldüberweisung einzuleiten. In Wahrheit gibt es jedoch kein Geld. Letzten Endes erleidet das Opfer einen hohen finanziellen Verlust, während die Kriminellen sich an ihm bereichern.

Darüber hinaus ermöglichen die den BetrügerInnen bekanntgegebenen persönlichen Informationen und die übermittelten Ausweiskopien einen Identitätsdiebstahl, der für weitere Verbrechen im Internet genutzt werden kann.

Woran erkenne ich das Verbrechen?

  • Das in der E-Mail Behauptete ist frei erfunden und entspricht nicht den Tatsachen.
  • Die Benachrichtigungen sind unpersönlich gehalten und sprechen den/die EmpfängerIn nicht direkt an („Guten Abend“). Das ist ein Beleg dafür, dass Kriminelle am Werk sind, die mit einem standardisierten Schreiben die größtmögliche Reichweite erzielen wollen.
  • Die BetrügerInnen fragen nach persönlichen Daten, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Generell empfiehlt es sich, vorsichtig mit sensiblen Informationen umzugehen, denn das Risiko ist groß, Opfer eines Verbrechens zu werden.

Die Watchlist Internet empfiehlt

Sollten Sie eine E-Mail erhalten, in der Ihnen von Unbekannten hohe Geldsummen versprochen werden, löschen Sie diese, denn es handelt sich um klassischen Betrug, der darauf hinausläuft, Ihnen unter Vorspielung falscher Tatsachen hohe Beträge zu entlocken.

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei Ihren LeserInnen für die Meldung dieser Fallbeispiele.)

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