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Ausbleibende Lieferungen bei INFURN.com – Shop offline

Gepostet am 03.07.2014 von Watchlist Internet

Der Online-Shop INFURN.com baute nach eigenen Angaben bekannte Designer-Möbel aus dem Zeitraum 1910 bis 1986 detailgetreu nach und bot diese zu vergleichsweise sehr günstigen Preisen an. Seit kurzem ist er offline.

Abseits rechtlich umstrittener Fragen rund um das geistige Eigentum an den angebotenen Waren, berichteten Konsument/innen und Medien (zum Beispiel: help.ORF.at, WDR oder BILD) von einer auffälligen Häufung, dass Möbel per Vorauskasse mittels Banküberweisungen bezahlt, aber die Waren nicht geliefert wurden. Dadurch soll es europaweit mehrere zehntausend geschädigte Kund/innen geben. Wurden Möbel geliefert, kamen sie mit großen Mängeln oder zur Gänze kaputt bei den Käufer/innen an.

Mittlerweile wurde das Servicecenter des Shops mit Sitz in London aufgelöst und die Seite INFURN.com offline genommen. Kund/innen des Unternehmens wurden per E-Mail darüber informiert, dass es insolvent sei. Ein offizieller Gerichtsbeschluss, der das bestätigen kann, liegt jedoch nicht vor. Aus diesem Grund ist die derzeitige Situation für Kund/innen mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Mangels Ansprechpartner/innen bei INFURN.com gilt das Gleiche für außergerichtliche Streitschlichtungsversuche von Konsumentenschutzeinrichtungen.

Was kann ich tun?

All jene Konsument/innen, die Waren bei dem Unternehmen mit Kreditkarte bezahlt haben, wird empfohlen, mit ihrem Geldinstitut Kontakt aufzunehmen und zu versuchen, eine Rückerstattung des Geldes („ein chargeback“) zu bewerkstelligen. Das ist bis zu 13 Monate nach dem Einkauf möglich.

All jene, die ihre Waren per Bankanweisung bezahlt haben, haben ihr Geld vermutlich verloren.

(Erstveröffentlichung am 29.07.2013; Aktualisierung am 02.07.2014)

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