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„AllinOne Travel“ lockt mit zweifelhaftem Reise-Gewinn

Gepostet am 01.06.2013 von Watchlist Internet

Zahlreiche Konsument/innen erhalten derzeit E-Mails mit einer vermeintlichen Gewinnbenachrichtigung der Firma „AllinOne Travel“ für eine Türkei-Reise. Die Zusendung erfolgt ohne je an einem Preisausschreiben dieses Anbieters teilgenommen zu haben.

Folgende Gewinnbenachrichtigungen werden von der „AllinOne Travel“ aktuell verschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit darf ich Ihnen mitteilen das Sie eine Reise in die Türkei gewonnen haben. Die Reisebeschreibung und auch die Termine zu Ihrer Türkei-Reise, finden Sie im Anhang als TXT-Datei.

Wir wünschen schon jetzt eine angenehme Reise
Ihre Helena Einzig

Die „Reisebeschreibung“, die sich im E-Mail-Anhang befindet, verspricht eine 8-tägige Wellness-Reise in die Türkei, inklusive Flug und Übernachtungen in 5-Sterne-Hotels. Zu bezahlen sind nicht näher bezifferte Buchungsgebühren sowie Kerosinzuschlag/Pax Tax. Die Inanspruchnahme des Gewinns soll durch die Anmeldung auf www.goturkije.net erfolgen.

Von einer Anmeldung bzw. Reisebuchung auf www.goturkije.net ist dringend abzuraten! Über www.goturkije.net soll es angeblich eine Luxus-Reise in die Türkei zum Spottpreis geben. Was auf den ersten Blick wie ein Wahnsinns-Schnäppchen scheint, entpuppt sich schnell als Kostenfalle. (Screenshot: 01.06.2013)

Achtung!

Von einer Anmeldung und Reisebuchung auf www.goturkije.net ist dringend abzuraten, da der Anbieter unbekannt und als unseriös einzustufen ist. Auch ist die Versendung solcher „Gewinnbestätigungen“ gesetzlich verboten. Auffällig ist auch, dass alle Empfänger/innen offenbar die gleiche Bestätigungsnummer (CAD5212) erhalten.

Gleichlautende Gewinnbenachrichtigungen wurden von der Firma „AllinOne Travel“ bereits im Sommer 2012 verschickt (damals wurde noch die Website www.aio-travel.net angegeben).

Erfahrungen von Konsument/innen, die entsprechende gewonnene Reisen bei anderen vergleichbaren Anbietern angetreten haben, zeigen, dass die Reisen, falls sie überhaupt angetreten werden konnten, mit erheblichen Mehrkostenvor Ort verbunden sind und mit sogenannten „Kaffeefahrten“ vergleichbar waren.

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