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Alles gefaked! Wenn die Shopping-Falle zuschnappt ...

Gepostet am 16.05.2013 von Watchlist Internet

Im Internet gibt es zahlreiche Online-Shops, die vermeintliche Markenprodukte zu sehr günstigen Preisen anbieten. Auch wenn die Websites eine .at- oder .de-Domain haben, werden die Waren etwa aus China verschickt und stellen sich als gefälscht heraus. Was tun?

Das können Sie tun, wenn Sie in die Shopping-Falle getappt sind:

  • Treten Sie vom Vertrag zurück und verlangen Sie die Rückzahlung des Kaufpreises (formlos per E-Mail).
    Achtung: Kein gesetzliches Rücktrittsrecht haben Sie z.B. bei personalisierten oder maßgeschneiderten Waren!
  • Da die Verkäufer von Markenfälschungen oder Fake-Shops den Kaufpreis in der Praxis nicht freiwillig rückerstatten werden, empfiehlt es sich, falls mit Kreditkarte bezahlt wurde, so schnell wie möglich das Kreditkarteninstitut zu kontaktieren und um Rückbuchung zu bitten. Ein Rechtsanspruch gegenüber dem Zahlungsdienstleister besteht hier nicht, erfahrungsgemäß zeigen sich diese in Betrugsfällen jedoch manchmal kulant.
  • Ist eine Rückzahlung nicht möglich, bleibt leider nur eine Betrugsanzeige bei der Polizei (lesen Sie dazu: Wie mache ich eine Anzeige?).

Achtung!

Markenfälschungen, die vom Zoll entdeckt werden, werden beschlagnahmt und, falls die Käufer/innen nicht der Vernichtung widersprechen, vernichtet.

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