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Achtung: Gefälschtes E-Mail von A1 über eine Belohnung für Mobilpoints führt in Abo-Falle

Gepostet am 23.02.2021 von Watchlist Internet

„Seit Sie unsere Dienste nutzen, haben Sie 29.039 Mobilpoints gesammelt. Dank dieser erhalten Sie als Belohnung ein Smartphone.“ Dieses Angebot wird angeblich von A1 per E-Mail unterbreitet. Doch Vorsicht: Dieses E-Mail stammt von Kriminellen. Wer diesem vermeintlichen Angebot Glauben schenkt und die Liefergebühren bezahlt, tappt in eine teure Abo-Falle!

Kriminelle geben sich als A1 aus und versprechen Ihnen für Ihre gesammelten Mobilpoints als Belohnung ein Smartphone. 2 Euro Liefergebühren müssen angeblich per Kreditkarte bezahlt werden. Mit der Bezahlung dieser Summe schließen Sie jedoch einen betrügerischen Abo-Vertrag ab. Dieser kostet Sie 57,95 Euro pro Monat!

Verlockendes Angebot führt in Abo-Falle

Die Benachrichtigung von A1, dass Sie als Belohnung für Ihre gesammelten Mobilpoints ein Smartphone geschenkt bekommen, erfreut erstmals das Gemüt. Doch beim genaueren Hinsehen entpuppt sich dieses Angebot als Betrug: 

Hallo,

Seit Sie unsere Dienste nutzen, haben Sie 29.039 Mobilpoints gesammelt. Dank dieser erhalten Sie als Belohnung ein Smartphone.

Der Versand erfolgt nach Bestätigung Ihrer Adresse sowie nach Zahlung des Lieferservices (2 Euro):

(Link) Nutzen Sie dieses Angebot

Ohne Ihre vorherige Zustimmung wird kein Abonnement abgeschlossen.

MIT FREUNDLICHEN GRÜSSEN.

Antonia Oswald
KUNDENDIENSTLEITER

Die E-Mail-Adresse des Absenders gehört nicht zu A1, es handelt sich um eine vollkommen unplausible Adresse. Vertrauen Sie nicht unbedingt dem Namen, der beim Absender angeführt wird. Dieser kann nämlich beliebig gewählt werden.

Tipp: Klicken Sie beim Absender auf "Details", um die E-Mail-Adresse zu sehen. Passt diese nicht zum Unternehmen, können Sie von Betrug ausgehen.

Was passiert, wenn ich auf den Link klicke?

Folgen Sie dem Link, landen Sie auf einer gefälschten A1-Website. Dort werden Ihnen unterschiedliche Smartphones und Laptops um 2 Euro zur Wahl gestellt.

Wer sich ein Gerät aussucht, muss Name, Adresse und Kreditkartennummer anführen. Denn für das Gerät muss angeblich eine Zustellgebühr von 2 Euro bezahlt werden. Mit dem Abschluss dieses Kaufes, tappen Sie jedoch in eine Abo-Falle. Am Ende der Website steht geschrieben, dass Sie sich für ein Test-Abo anmelden und dieses nach 7 Tagen in eine Mitgliedschaft bei playgr8.com übergeht.

Bedenken Sie: Ein solches Vorgehen ist nicht rechtskräftig. Da Sie nicht eindeutig über den Abschluss eines Vertrages informiert wurden, ist dieser auch nicht gültig.

So kündigen Sie den betrügerischen Abo-Vertrag und holen sich Ihr Geld zurück:

  1. Suchen Sie auf Ihrer Kreditkartenabrechnung nach Kontaktmöglichkeiten.
  2. Kontaktieren Sie den unseriösen Abo-Anbieter und fordern Sie eine umgehende Kündigung sowie Rückerstattung der abgebuchten Beträge.
  3. Weisen Sie darauf hin, dass dieser Abo-Vertrag nicht rechtmäßig abgeschlossen wurde.
  4. Gehen die unseriösen Abo-Anbieter nicht auf Ihre Forderung ein, kontaktieren Sie Ihr Kreditkarteninstitut. Fordern Sie eine Rückerstattung der abgebuchten Beträge. Denn: Beträge, die Ihnen ohne Ihre Zustimmung abgebucht wurden (z.B. Beträge, auf die beim Kauf nicht ausreichend hingewiesen wurde oder die über den Wert Ihrer Bestellung hinausgehen), sind gemäß § 67 Zahlungsdienstleistungsgesetz 2018 von Ihrem Zahlungsdienstleister zurückzuerstatten.
  5. Versuchen Sie auch den Abo-Anbieter für weitere Abbuchungen von Ihrer Kreditkarte zu sperren, sofern dies möglich ist.

Bedenken Sie: Sie haben auch persönliche Daten bekannt gegeben. Kriminelle nutzen diese möglicherweise, um Verbrechen in Ihrem Namen zu begehen. Suchen Sie regelmäßig Ihren Namen im Internet und erstatten Sie auch Anzeige bei der Polizei.

Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite "Beratung & Hilfe" für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei Leserinnen und Lesern für die Meldung des betrügerischen A1-E-Mails.)

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