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Wie Kriminelle Privatverkäufer/innen täuschen

Gepostet am 10.02.2017 um 10:20 Uhr von Watchlist Internet

Verkäufer/innen, die Waren im Internet verkaufen, können an Kriminelle geraten. Diese wollen die Ware kaufen und schlagen vor, den Kauf über ein neutrales Unternehmen abzuwickeln. Es soll die Ware und das Geld entgegennehmen und an die Vertragsparteien weiterleiten. In Wahrheit existiert es nicht. Die Ware geht mit dem Versand verloren.

Wer privat Waren über das Internet verkauft, kann an kriminelle Vertragspartner geraten. Sie zeigen sich mit dem Einkaufspreis einverstanden und täuschen mit gefälschten Nachrichten vor, den Kaufpreis bezahlt zu haben. Verkäufer/innen, die die Täuschung nicht erkennen, und die Ware versenden, stehen mit leeren Händen da.

Woran erkennen Sie kriminelle Käufer/innen?

Die kriminellen Käufer/innen geben vor, dass sie im Ausland sind und zeigen sich unwidersprochen mit dem Verkaufspreis einverstanden. Sie wollen vermeintliche Sicherheit für beide Seiten schaffen und schlagen vor, den Kauf über ein vermeintlich neutrales Unternehmen abzuwickeln. Es übernimmt den Kaufpreis und die Ware. Sobald es über beides verfügt, leitet es die jeweilige Leistung an die Vertragsparteien weiter. In Wahrheit existiert das Unternehmen nicht. Es sind Kriminelle, die  gefälschte Nachrichten versenden. Aus diesem Grund verlieren Verkäufer/innen Geld, wenn sie die Ware versenden.

Fallbeispiel für eine gefälschte Unternehmensnachricht

Mit den gefälschten Nachrichten von vermeintlichen Unternehmen wollen Kriminelle Verkäufer/innen dazu bewegen, die Ware zu versenden. Die gefälschten Nachrichten lesen sich beispielsweise folgendermaßen.

Dear Vornme Nachname,

We are honored to inform to you that the transfer of xxx.xx EURO from the account of our client ( Vorname Nachname) has been made. But the money has not been credited into your account because it is on hold and for us to complete the activation of the money for you,you have to proceed with the shipment and get back to us with the shipment Receipt and Tracking Numbers.

For the money be transferred to your account, we would like to you to proceed with the shipping of the Item as soon as possible to the address below:

Name:
Address:
State: London
Country:
Zip Code:

And once the shipping is done, we will want you to scan and send us the shipping tracking details for verification, and once the verification is completed, your money will be immediately activated into your account. So we there by urge you to kindly proceed with the shipping as soon as possible and get back to us with the full shipping details.

We are sorry for any inconvenience this might cause you but all we are trying to do is to protect both the buyers and sellers from fraudulent act.

Note:This transaction is fully authorized by the World Bank.

Thanks For Banking With Us,
Royal Bank
If you have questions, please contact our customer services online customer

***NOTE***
All transactions are being monitored by the INTERPOL to ensure that there is no fraudulent activity. You have to go ahead with the item delivery and send the shipping tracking number to us within 48 hours of receiving this CONFIRMATION EMAIL.

Sincerely.
Royal Bank Management.
Chief Executive Officer

Grafisch sieht die gefälschte Unternehmensnachricht aus, wie folgt:


Eine gefälschte Unternehmensnachricht, die Kriminelle bei Ihrem Betrugsversuch versenden.

Sie wurden Opfer?

Sollten Sie die Ware an die vermeintlichen Käufer/innen versendet haben, nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Versandunternehmen auf. Erklären Sie diesem das Problem und versuchen gemeinsam mit ihm, das Paket zurückzuerhalten. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Erklärvideo zum Kleinanzeigen-Betrug

Alternativ können Sie das Video auf https://vimeo.com/161727092 sehen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Wenn Sie an Käufer/innen geraten, die vorgeben, im Ausland zu sein und den Einkauf über ein vermeintlich neutrales Unternehmen abwickeln wollen, brechen Sie jeden Kontakt mit diesen ab. Denn das alles sind Hinweise darauf, dass Sie an Betrüger/innen geraten sind!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung dieses Fallbeispiels.)

Alles zum Thema „Kleinanzeigen-Betrug

Kleinanzeigenbetrug mit gefälschten Post.at-Nachrichten

Kriminelle bieten günstige Waren auf österreichischen Kleinanzeigenplattformen an. Die Bezahlung soll per Nachnahme erfolgen. Es folgt eine gefälschte Post.at-Nachricht. Sie täuscht vor, dass die Verkäufer/innen das Produkt versendet haben. Damit die Post die Ware zustellen kann, sollen Käufer/innen Amazon-Gutscheine an das Unternehmen senden. Das Produkt gibt es dafür nicht.

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Gepostet am 08.03.2017 um 15:08 Uhr von Watchlist Internet

Einkaufsbetrug mit gefälschten PayPal-Nachrichten

Kaufinteressent/innen wollen von Privatverkäufer/innen ein Produkt erwerben. Die Bezahlung erfolgt über PayPal. Der Anbieter leitet den Kaufpreis weiter, sobald die Verkäufer/innen die vereinbarten Transportkosten ins Ausland überweisen. Die PayPal-Nachrichten sind gefälscht und stammen von Kriminellen. Bei einer Auslandsüberweisung verlieren die Verkäufer/innen Geld.

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Gepostet am 19.12.2016 um 09:18 Uhr von Watchlist Internet

Scheckbetrug beim Privatverkauf

Kriminelle kontaktieren Privatverkäufer/innen und erwerben von diesen ein Produkt. Den Kaufpreis bezahlen sie mittels Scheck. Er fällt wesentlich höher aus, als vereinbart. Den Differenzbetrag sollen die Verkäufer/innen ins Ausland überweisen. Es stellt sich heraus, dass der Scheck ungedeckt ist, weshalb diese ihr Geld verlieren.

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Gepostet am 22.11.2016 um 14:48 Uhr von Watchlist Internet

Fake-Shops auf Amazon

Kriminelle kapern Händlerkonten auf Amazon. Über diese inserieren sie günstige Artikel und fordern, dass ihnen Kaufinteressent/innen vor Abgabe der Bestellung eine E-Mail senden. Es folgen gefälschte Amazon-Nachrichten. Kund/innen müssen den Kaufpreis auf ein ausländisches Konto überweisen. Das Geld ist verloren, die Ware gibt es nicht.

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Gepostet am 19.10.2016 um 11:37 Uhr von Watchlist Internet

Die betrügerische Eurospedition GmbH

Kriminelle verkaufen günstige Waren über das Interent. Für die Kaufabwicklung nützen sie die Eurospedition GmbH. Das Unternehmen gewährt angeblich Sicherheit und verlangt von Käufer/innen eine Vorabzahlung des Kaufpreises. In Wahrheit existiert es nicht. Die Geldüberweisung gelangt direkt an Kriminelle. Die Ware gibt es dafür nicht.

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Gepostet am 12.09.2016 um 14:51 Uhr von Watchlist Internet

Falsche Verbund-Rechnung verbreitet Schadsoftware

Im E-Mailpostfach findet sich eine Rechnung des Stromanbieters Verbund. Kund/innen sollen diese auf der Website „verbund-bill.com“ ansehen. Dem sollen Empfänger/innen nicht nachkommen, denn andernfalls installieren sie Schadsoftware auf ihrem Computer. Sie macht den PC unbrauchbar. Kriminelle fordern Bitcoins, um den Schaden zu beheben.

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Gepostet am 25.08.2016 um 14:46 Uhr von Watchlist Internet

Gefährlicher Privatverkauf mit PayPal

Wer auf Kleinanzeigenplattformen Waren verkauft, kann Nachrichten von Verbrechern erhalten, die vorgeben, das inserierte Produkt kaufen zu wollen. Sie schlagen vor, die Kommunikation mit privaten E-Mailadressen zu führen und den Kauf über PayPal abzuwickeln. Das dient letzten Endes dem Zweck, Verkäufer/innen finanziell zu schädigen.

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Gepostet am 02.08.2016 um 16:26 Uhr von Watchlist Internet

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