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Vorsicht beim Ticketkauf im Internet

Gepostet am 25.04.2017 um 16:08 Uhr von Watchlist Internet

Der Ticketkauf im Internet ist zum Teil risikobehaftet, denn Käufer/innen können an kriminelle Vertragspartner/innen gelangen. Sie verlangen eine Bezahlung im Voraus und erbringen keine Gegenleistung. Ebenfalls ist es möglich, dass Käufer/innen eine gefälschte Eintrittskarte erhalten, mit der kein Einlass zur Veranstaltung möglich ist.

Eine Watchlist Internet-Leserin kauft auf Viagogo drei Tickets für ein Fußballspiel der 2. Deutschen Bundesliga. Sie sind teurer als bei einer Bestellung über den Fußballklub TSV 1860 Münchem. Am Tag des Spiels stellt sich heraus, dass die Eintrittskarten gefälscht sind. Der Leserin ist es nicht gestattet, das Fußballspiel zu besuchen. Sie bekommt vom Fußballklub eine Bescheinigung darüber, dass es eine entschädigungslose Ticketsperrung gibt.


Eine Bescheinigung über die entschädigungslose Ticketsperrung.

In der entschädigungslosen Ticketsperrung heißt es unter anderem:

(…) das Anbieten und die Weitergabe von Tickets für Heimspiele des TSV 1860 München ohne Zustimmung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGoA - etwa von nicht autorisierten Verkaufsplattformen wie z.B. Ebay oder Viagogo - ist nach Ziffer 9.2 unserer Allgemeinen Ticket Geschäftsbedingungen (...) nicht gestattet.

(…)

Dieses resolute Vorgehen (...) im Umgang mit der unerlaubten Weitergabe von Tickets ist angesichts des fortlaufend wachsenden Ticketschwarzmarkts leider alternativlos. Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGoA bekämpft den unkontrollierten Tickethandel vor allem zum Schutz der eigenen Fans und der Zuschauer (...)

Was ist beim Ticketkauf zu beachten?

Das Fallbeispiel zeigt, welche Probleme es bei einem Ticketkauf von nicht autorisierten Vertragspartner/innen auf Kleinanzeigenplattformen geben kann: Bei ausverkauften Veranstaltungen gibt es Verkäufer/innen, die Tickets zu überhöhten Preisen anbieten. Bei den Eintrittskarten kann es sich um Fälschungen handeln. Sie kosten Geld, das verloren geht, denn ein Einlass mit den Tickets ist nicht möglich. Bei einem Ticketeinkauf sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie Eintrittskarten direkt beim Veranstalter oder bei offiziellen Vertriebspartner/innen erwerben. Haben Sie keine Möglichkeit mehr, sie direkt bei den autorisierten Händler/innen zu kaufen, weil beispielsweise die Veranstaltung ausverkauft ist, suchen Sie offizielle Fanplattformen auf. Auf diesen können Einzelpersonen mit Zustimmung der Veranstalter/innen Tickets verkaufen. Achten Sie bei diesen darauf, wie lange sie bei der Fanplattform aktiv sind und was andere über sie sagen. Stellt sich heraus, dass Händler/innen niemals zuvor Eintrittskarten verkauft haben oder überwiegend negative Rückmeldungen von ehemaligen Käufer/innen haben, ist das verdächtig. Das gleiche gilt für auffällig niedrige Ticketpreise. Sie sind ein Hinweis darauf, dass etwas merkwüridg ist, denn in aller Regel steigen die Preise bei ausverkauften Veranstaltungen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Kaufen Sie Veranstaltungtickets am besten direkt beim Veranstalter. Das ist die sicherste Methode, damit Sie an Ihr Ticket kommen!

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einer Leserin für die Meldung dieses Fallbeispiels.)

Alles zum Thema „Kleinanzeigen-Betrug

Betrug bei PKW-Verkäufen

Wer sein Privatfahrzeug im Internet los werden möchte, kann dieses schnell und unkompliziert verkaufen. Doch auch Kriminelle versuchen online zum schnellen Geld zu kommen und versuchen, Ihnen über gefälschte Bankinstitute und Anzahlungen ins Ausland das Geld aus der Tasche zu ziehen.

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Gepostet am 13.12.2017 um 15:46 Uhr von Watchlist Internet

Betrug mit Treuhandunternehmen beim Privateinkauf

Wer auf Kleinanzeigenplattformen einkauft, dem können Verkäufer/innen den Vorschlag machen, dass ein Treuhandunternehmen das Geschäft abwickeln soll. Es nimmt Ware und Geld entgegen und leitet es an die Vertragspartner/innen weiter. In Wahrheit geht das Geld der Käufer/innen verloren, denn die Logistikfirma gibt es nicht: Es landet bei Kriminellen.

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Gepostet am 03.10.2017 um 13:40 Uhr von Watchlist Internet

Betrug mit erfundener Spedition

Auf Kleinanzeigenplattformen locken Kriminelle mit günstigen Warenpreisen mögliche Opfer an. Diesen erklären sie, dass sie im Ausland seien, weshalb der Kauf über ein Logistikunternehmen abgewickelt werden soll. Es nimmt die Ware und das Geld entgegen und leitet die Leistungen an die Vertragsparteien weiter. In Wahrheit existiert es nicht. Käufer/innen verlieren bei einer Überweisung an das Unternehmen ihr Geld.

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Gepostet am 13.06.2017 um 17:08 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor BHG Real Estate Ltd

Auf Kleinanzeigenplattformen finden Wohnungssuchende günstige Immobilien. Wer sich für diese interessiert, muss mit der BHG Real Estate Ltd Kontakt aufnehmen und Geld für die Besichtigung bezahlen. Es gibt weder die angebotene Immobilie noch das Unternehmen. Das überwiesene Geld gelangt direkt auf das Konto von Kriminellen.

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Gepostet am 02.06.2017 um 13:30 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor Savino-Express

Kriminelle schlagen vor, einen Autokauf über das Logistikunternehmen Savino-Express abzuwickeln. Es soll für Sicherheit sorgen, indem es das Auto und den Kaufpreis entgegennimmt. In Wahrheit existiert es nicht. Wer Geld an Savino-Express zahlt, verliert es, denn es geht direkt an die Verbrecher/innen. Das Auto gibt es dafür nicht.

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Gepostet am 11.05.2017 um 17:21 Uhr von Watchlist Internet

Betrugsversuch mit ungedecktem Scheck

Kriminelle melden sich bei Verkäufer/innen und schlagen vor, die angebotene Leistung mit einem Scheck zu bezahlen. Er fällt wesentlich höher aus, als vereinbart. Den Differenzbetrag sollen Empfänger/innen an die Kriminellen überweisen. Der Scheck ist ungedeckt, weshalb die Verkäufer/innen mit der Überweisung Geld verlieren.

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Gepostet am 04.05.2017 um 14:48 Uhr von Watchlist Internet

Betrugsversuch mit gefälschtem Airbnb-Wohnungsinserat

Kriminellen geben auf Kleinanzeigenplattformen vor, dass sie günstige Wohnungen vermieten. Interessent/innen erfahren, dass die Wohnungsbesichtigung mithilfe von Airbnb erfolgt. Damit die Betrüger/innen das erfolgreich vortäuschen, verwenden sie gefälschte Airbnb-Websites und -Schreiben. Mieter/innen, die eine Kaution für die Besichtigung an das Unternehmen zahlen, verlieren Geld.

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Gepostet am 18.04.2017 um 14:21 Uhr von Watchlist Internet

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