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Treuhandbetrug durch die "Bartolini Ltd"

Gepostet am 02.04.2014 um 16:25 Uhr von Internet Ombudsmann

Derzeit versuchen Betrüger unter dem Decknamen "Bartolini Ltd" (www.bartolini-cargo.eu) Konsument/innen, die auf Verkaufsinserate im Internet reagieren, um ihr Geld zu bringen. Wir erklären, wie der Trick funktioniert.

Wer auf Kleinanzeigenplattformen im Internet eine zum Verkauf angebotene Ware, etwa ein Motorrad, entdeckt und sich daraufhin beim Verkäufer meldet, erfährt von diesem, dass dieser sich derzeit im Ausland (beispielsweise Griechenland) befindet. Aus diesem Grund, und um den Verkauf für beide Seiten sicher zu machen, soll die Abwicklung des Geschäfts über ein Unternehmen erfolgen, das gleichzeitig den Transport der Ware vornehmen und als Treuhänder bei der Zahlungsabwicklung fungieren soll. Vereinfacht gesagt: Der Verkäufer soll die Ware an das Treuhandunternehmen übergeben, dann soll der Kaufpreis ebenfalls an dieses überweisen werden. In weitere Folge wird dann die Ware an den Käufer ausgeliefert und der Kaufpreis an den Verkäufer ausbezahlt. Rein theoretisch ein sicherer Weg um im Internet einzukaufen, zumindest auf den ersten Blick.

Der Trick

Das vom Verkäufer vorgeschlagene Unternehmen existiert in Wirklichkeit nicht, die Website und E-Mails des Unternehmens sind gefälscht. Die Zahlung geht direkt an den betrügerischen Verkäufer, die Ware wird nie ausgeliefert! Ein solch erfundenes Transport- und Treuhandunternehmen ist etwa die "Bartolini Ltd" (auch "Bartolini Transport and Handling LTD" bzw. "Bartolini CargoLtd").

Die Website www.bartolini-cargo.eu (Screenshot 2.4.2014).

Die Website des Unternehmens (www.bartolini-cargo.eu) macht einen durchaus professionellen Eindruck, angeblich ist die Firma seit mehreren Jahren weltweit tätig und unterhält Büros in mehreren Ländern, wie Griechenland, Deutschland und den USA. Nichts davon ist jedoch wahr, die Website selbst wurde erst am 2.2.2014 registriert.

Wurde bereits eine Zahlung an das griechische Konto der vermeintlichen Firma getätigt, ist das Geld nach unserer Einschätzung leider verloren. Dem/der Käufer/in bleibt leider nur eine Betrugsanzeige bei der Polizei (lesen Sie dazu: Wie mache ich eine Anzeige?).

Alles zum Thema „Kleinanzeigen-Betrug

Vorsicht beim Ticketkauf im Internet

Der Ticketkauf im Internet ist zum Teil risikobehaftet, denn Käufer/innen können an kriminelle Vertragspartner/innen gelangen. Sie verlangen eine Bezahlung im Voraus und erbringen keine Gegenleistung. Ebenfalls ist es möglich, dass Käufer/innen eine gefälschte Eintrittskarte erhalten, mit der kein Einlass zur Veranstaltung möglich ist.

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Gepostet am 25.04.2017 um 16:08 Uhr von Watchlist Internet

Betrugsversuch mit gefälschtem Airbnb-Wohnungsinserat

Kriminellen geben auf Kleinanzeigenplattformen vor, dass sie günstige Wohnungen vermieten. Interessent/innen erfahren, dass die Wohnungsbesichtigung mithilfe von Airbnb erfolgt. Damit die Betrüger/innen das erfolgreich vortäuschen, verwenden sie gefälschte Airbnb-Websites und -Schreiben. Mieter/innen, die eine Kaution für die Besichtigung an das Unternehmen zahlen, verlieren Geld.

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Gepostet am 18.04.2017 um 14:21 Uhr von Watchlist Internet

Betrug mit Treuhandunternehmen beim Privateinkauf

Wer auf Kleinanzeigenplattformen einkauft, dem können Verkäufer/innen den Vorschlag machen, dass ein Treuhandunternehmen das Geschäft abwickeln soll. Es nimmt Ware und Geld entgegen und leitet es an die Vertragspartner/innen weiter. In Wahrheit geht das Geld der Käufer/innen verloren, denn die Logistikfirma gibt es nicht: Es landet bei Kriminellen.

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Gepostet am 03.04.2017 um 13:48 Uhr von Watchlist Internet

Betrug mit günstigen Wohnungsangeboten

Mit günstigen Wohnungsangeboten wollen Kriminelle an das Geld von Opfern gelangen. Damit sie ihr Ziel erreichen, fordern sie über eine Immobilienagentur die Bezahlung einer Kaution. Sie ist für die Wohnungsbesichtigung notwendig. Wer das Geld überweist, verliert es, denn es gibt weder die Wohnung noch die Agentur.

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Gepostet am 31.03.2017 um 14:12 Uhr von Watchlist Internet

Kleinanzeigenbetrug mit gefälschten Post.at-Nachrichten

Kriminelle bieten günstige Waren auf österreichischen Kleinanzeigenplattformen an. Die Bezahlung soll per Nachnahme erfolgen. Es folgt eine gefälschte Post.at-Nachricht. Sie täuscht vor, dass die Verkäufer/innen das Produkt versendet haben. Damit die Post die Ware zustellen kann, sollen Käufer/innen Amazon-Gutscheine an das Unternehmen senden. Das Produkt gibt es dafür nicht.

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Gepostet am 08.03.2017 um 15:08 Uhr von Watchlist Internet

Wie Kriminelle Privatverkäufer/innen täuschen

Verkäufer/innen, die Waren im Internet verkaufen, können an Kriminelle geraten. Diese wollen die Ware kaufen und schlagen vor, den Kauf über ein neutrales Unternehmen abzuwickeln. Es soll die Ware und das Geld entgegennehmen und an die Vertragsparteien weiterleiten. In Wahrheit existiert es nicht. Die Ware geht mit dem Versand verloren.

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Gepostet am 10.02.2017 um 10:20 Uhr von Watchlist Internet

Einkaufsbetrug mit gefälschten PayPal-Nachrichten

Kaufinteressent/innen wollen von Privatverkäufer/innen ein Produkt erwerben. Die Bezahlung erfolgt über PayPal. Der Anbieter leitet den Kaufpreis weiter, sobald die Verkäufer/innen die vereinbarten Transportkosten ins Ausland überweisen. Die PayPal-Nachrichten sind gefälscht und stammen von Kriminellen. Bei einer Auslandsüberweisung verlieren die Verkäufer/innen Geld.

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Gepostet am 19.12.2016 um 09:18 Uhr von Watchlist Internet

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