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Scheckbetrug beim Privatverkauf

Gepostet am 22.11.2016 um 14:48 Uhr von Watchlist Internet

Kriminelle kontaktieren Privatverkäufer/innen und erwerben von diesen ein Produkt. Den Kaufpreis bezahlen sie mittels Scheck. Er fällt wesentlich höher aus, als vereinbart. Den Differenzbetrag sollen die Verkäufer/innen ins Ausland überweisen. Es stellt sich heraus, dass der Scheck ungedeckt ist, weshalb diese ihr Geld verlieren.

Vermeintliche Käufer/innen wollen ein Produkt von Privatpersonen kaufen. Die Bezahlung der Ware soll mittels Scheck erfolgen. Er fällt wesentlich höher aus, als die Vertragsparteien vereinbart haben. Aus diesem Grund sollen die Verkäufer/innen den Differenzbetrag an die Käufer/innen zurückbuchen. Dadurch verlieren sie Geld, denn der Scheck ist ungedeckt: Die zunächst von der Bank auf das Konto gutgeschriebene Summe wird von dieser rückgebucht. Es kommt hinzu, dass die – in aller Regel ins Ausland versandte – Ware verloren geht.

Begründung für den überhöhten Scheck

Die Kriminellen erklären dem Gegenüber, dass der Scheckbetrag höher ausgefallen sei, als vereinbart, weil es sich bei der Summe um einen Mindestbetrag für die Zahlungsmethode handelt, das auf einen versehentlichen Tippfehler zurückzuführen sei oder die Verkäufer/innen damit die Transportkosten bezahlen sollen. Den Differenzbetrag sollen die Verkäufer/innen mittels Bargeldtransferdienstleistern, wie zum Beispiel Western Union oder MoneyGram, oder per Banküberweisung ins Ausland transferieren. Die Aufforderung dazu liest sich beispielsweise folgendermaßen:

Guten Morgen, ich habe uns auf Ihre Adresse an diesem Morgen mein Buchhalter , Sie meinen Scheck bald erhalten, notieren Sie diese Überprüfung von 2.000 € wurde Ihnen geschickt Ihr Geld zu entfernen und das restliche Geld Übertragung auf mein Absender erhalten, die zur Abholung kommen über den Stuhl in Ihrem Haus, ich hoffe, Sie verstehen mich besser

Scheck im Postfach

Den überhöhten Scheck senden die Kriminellen mit der Post an ihr Opfer. Dazu schreiben sie zum Beispiel:

Hallo (…) Ich möchte Ihnen zu Ihrem Briefkasten zu überprüfen, da die Zahlung per Scheck sollte jetzt okay geliefert zu haben. Also, sobald Sie haben die Zahlung bestätigen, in Ihrem Postfach, ich wünschen Sie erhalten sie in Ihrem Konto und zurück zu mir mit dem Freigabe-Datum hinterlegt, so dass wir auf Okay fortgesetzt werden kann. Wir hoffen, bald von dir zu lesen.

Der Scheck stammt angeblich von einer ausländischen Bank und sieht professionell aus:


Ein ungedeckter Scheck, den Kriminelle mit der Post versendet haben.

Geld geht verloren

Wer mit dem Scheck zur Bank geht und ihn einlösen möchte, sollte das nicht tun, denn er ist ungedeckt: Das Geldinstitut wird den Betrag zwar zunächst auf das eigene Konto gutschreiben. Es dauert jedoch einige Tage, bis es feststellen kann, ob der Scheck tatsächlich gedeckt ist. Im Fall von kriminellen Vertragspartner/innen ist er das nicht, weshalb die Bank den Scheckbetrag zurückbuchen lässt. Die Verkäufer/innen verlieren ihr Geld und die ins Ausland gesendete Ware. Es kommt hinzu, dass die Täter/innen über persönliche Informationen ihrer Opfer, wie zum Beispiel dem Namen und der Anschrift, verfügen. Das können sie ausnützen, um unter fremden Namen Verbrechen zu begehen.

Erklärvideo zum Kleinanzeigen-Betrug

Alternativ können Sie das Video auf https://vimeo.com/161727092 sehen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Brechen Sie den Kontakt mit vermeintlichen Kaufinteressent/innen ab, wenn diese vorgeben, dass sie im Ausland wohnen und vorschlagen, dass sie den Kaufpreis mittels Scheck bezahlen. In diesem Fall handelt es sich um einen klassischen Kleinanzeigenbetrug. Er läuft daraus hinaus, dass Sie sowohl das Geld als auch die Ware verlieren.

 

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung dieses Fallbeispiels.)

Alles zum Thema „Kleinanzeigen-Betrug

Einkaufsbetrug mit gefälschten PayPal-Nachrichten

Kaufinteressent/innen wollen von Privatverkäufer/innen ein Produkt erwerben. Die Bezahlung erfolgt über PayPal. Der Anbieter leitet den Kaufpreis weiter, sobald die Verkäufer/innen die vereinbarten Transportkosten ins Ausland überweisen. Die PayPal-Nachrichten sind gefälscht und stammen von Kriminellen. Bei einer Auslandsüberweisung verlieren die Verkäufer/innen Geld.

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Gepostet am 19.12.2016 um 09:18 Uhr von Watchlist Internet

Fake-Shops auf Amazon

Kriminelle kapern Händlerkonten auf Amazon. Über diese inserieren sie günstige Artikel und fordern, dass ihnen Kaufinteressent/innen vor Abgabe der Bestellung eine E-Mail senden. Es folgen gefälschte Amazon-Nachrichten. Kund/innen müssen den Kaufpreis auf ein ausländisches Konto überweisen. Das Geld ist verloren, die Ware gibt es nicht.

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Gepostet am 19.10.2016 um 11:37 Uhr von Watchlist Internet

Die betrügerische Eurospedition GmbH

Kriminelle verkaufen günstige Waren über das Interent. Für die Kaufabwicklung nützen sie die Eurospedition GmbH. Das Unternehmen gewährt angeblich Sicherheit und verlangt von Käufer/innen eine Vorabzahlung des Kaufpreises. In Wahrheit existiert es nicht. Die Geldüberweisung gelangt direkt an Kriminelle. Die Ware gibt es dafür nicht.

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Gepostet am 12.09.2016 um 14:51 Uhr von Watchlist Internet

Falsche Verbund-Rechnung verbreitet Schadsoftware

Im E-Mailpostfach findet sich eine Rechnung des Stromanbieters Verbund. Kund/innen sollen diese auf der Website „verbund-bill.com“ ansehen. Dem sollen Empfänger/innen nicht nachkommen, denn andernfalls installieren sie Schadsoftware auf ihrem Computer. Sie macht den PC unbrauchbar. Kriminelle fordern Bitcoins, um den Schaden zu beheben.

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Gepostet am 25.08.2016 um 14:46 Uhr von Watchlist Internet

Gefährlicher Privatverkauf mit PayPal

Wer auf Kleinanzeigenplattformen Waren verkauft, kann Nachrichten von Verbrechern erhalten, die vorgeben, das inserierte Produkt kaufen zu wollen. Sie schlagen vor, die Kommunikation mit privaten E-Mailadressen zu führen und den Kauf über PayPal abzuwickeln. Das dient letzten Endes dem Zweck, Verkäufer/innen finanziell zu schädigen.

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Gepostet am 02.08.2016 um 16:26 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor riker-immo.com

Auf Kleinanzeigenplattformen inserieren Kriminelle günstige Wohnungen. Wer sich für diese interessiert, erfährt, dass die Riker Immo Limited für die Vermietung oder den Verkauf der Immobilie zuständig ist. Es handelt sich um ein Fake-Unternehmen, das Geld fordert, ohne eine Gegenleistung zu erbringen.

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Gepostet am 23.06.2016 um 11:39 Uhr von Watchlist Internet

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