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Fake-Shops auf Amazon

Gepostet am 19.10.2016 um 11:37 Uhr von Watchlist Internet

Kriminelle kapern Händlerkonten auf Amazon. Über diese inserieren sie günstige Artikel und fordern, dass ihnen Kaufinteressent/innen vor Abgabe der Bestellung eine E-Mail senden. Es folgen gefälschte Amazon-Nachrichten. Kund/innen müssen den Kaufpreis auf ein ausländisches Konto überweisen. Das Geld ist verloren, die Ware gibt es nicht.

Kund/innen können die kriminellen Angebote auf Amazon.at daran erkennen, dass Shopbetreiber Waren sehr günstig anbieten und sich mit Verkäufernamen, wie zum Beispiel „N:EU!!!! A:CHTUNG!!! Bevor Sie die B.estellung machen, b.itte k:ontaktieren Sie mich unter : mustermail(at)adresse.de:“ benennen:


Betrügerische Verkaufsangebote auf amazon.de.

Was hat es mit dem Verkäufernamen auf sich?

Der ungewöhnliche Verkäufername soll Kaufinteressent/innen dazu bewegen, dass sie eine E-Mailadresse von einem Drittanbieter anschreiben. Damit verlassen sie die von Amazon bereitgestellte Infrastruktur, wodurch die von dem Unternehmen bereitsgestellte Sicherheitsinfrastruktur nicht mehr greift. Die Kriminellen können über die externe E-Mailadresse gefälschte Amazon-Nachrichten versenden.

Wie geht es nach der Kontaktaufnahme weiter?

Interessent/innen, die sich bei den kriminellen Händlern melden und das günstige Produkt bestellen, erhalten eine gefälschte Bestellbestätigung. Sie ist professionell gstaltet und erweckt den Eindruck, dass sie tatsächlich von Amazon stammt:


Eine gefälschte Amazon-Nachricht.

Überweisung ins Ausland

In der Bestellbestätigung erfahren Kund/innen, dass sie den Kaufpreis auf ein ausländisches Konto überweisen sollen:

Zahlungsüberweisung für die Überweisung:

Unsere Abteilung hat darum gebeten, dass die Zahlung  per Überweisung auf unser Amazon Zahlungskonto vorgenommen wird. Amazon sichert die Zahlung, bis der Käufer den/die Artikel erhält überprüft und akzeptiert. Andernfalls erstattet Amazon die Zahlung an den Käufer zurück.

Leisten Sie eine Zahlung von EUR ...,.. vor dem Fälligkeitsdatum Tag, .. Monat ... an das folgende Amazon Zahlungskonto:

Kontoinhaber: PRIVATPERSOM
Name der Bank: POSTE ITALIANE SPA / BANCOPOSTA
IBAN: IT81S0760xxxxxxxxxxxxxxxxxx
BIC/SWIFT: BPPIITRR

Sie müssen Ihre Zahlung validieren, indem Sie eine Auftragsbestätigung an folgende Adresse senden:
bestellbestaetigung@amazon.de-102.com

Optisch entspricht die gefälschte Zahlungsaufforderung einer Nachricht von Amazon:


Eine von Kriminellen versendete Amazon-.Zahlungsaufforderung.

Damit Kaufinteressent/innen das Geld tatsächlich ins Ausland überweisen, führt das kriminelle Gegenüber aus:

Haben Sie alles Amazon Zahlung und Lieferung Informationen erhalten ? Überprüfen Sie Ihren Posteingang, Spam-und Junk-Ordner, weil Amazon schicken sie die Rechnung mit den Informtionen über die Zahlung und Lieferung. Ich habe bereits das Paket versendet werden, aber das Paket wird behalten, bis Sie und schicken die Zahlungsinformationen zu Amazon. Benachrichtigen Sie mich, wenn die Zahlung geleistet wird.

Personen, die die Überweisung durchführen, verlieren Geld, denn einerseits gibt es die bestellte Ware nicht andererseits gehört das Konto nicht Amazon.

Sie wurden Opfer?

In diesem Fall nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Bank auf. Schildern Sie ihr das Problem. Unter Umständen kann sie Ihre Überweisung stoppen und eine Rückbuchung des Geldes veranlassen. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Melden Sie die verdächtigen Inserate an Amazon.

Woran erkennen Sie die Fake-Händler?

  • Die Fake-Händler inserieren auffällig günstige Produkte. Sie entsprechen nicht den üblichen Angeboten am Markt.
  • Bevor Sie eine Bestellung aufgeben, fordern die Fake-Händler Sie auf, dass Sie eine externe E-Mailadresse anschreiben.
  • Kund/innen müssen den Kaufpreis auf das ausländische Konto einer Privatperson überweisen.
  • Die Korrespondenz erfolgt über E-Mailadressen, die auf den ersten Blick von Amazon stammen: „bestellbestaetigung@amazon.de-102.com“. Die Domainendung „de-102.com“ zeigt Ihnen jedoch, dass die Nachricht nicht von der Verkaufsplattform stammt.
  • Die E-Mails der Fake-Shops sind fehlerhaft: „Haben Sie alles Amazon Zahlung und Lieferung Informationen erhalten ?“. Benachrichtigungen von Amazon sind lektoriert und fehlerfrei.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Kaufen Sie nicht bei Amazon-Verkäufern ein, die Sie auffordern, dass Sie eine externe E-Mailadresse anschreiben. Damit verlassen Sie die Sicherheitsinfrastruktur von Amazon und laufen Gefahr, dass Sie Opfer eines Betrugs werden!

 

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung der betrügerischen Amazon-Händler.)

Alles zum Thema „Kleinanzeigen-Betrug

Betrug mit erfundener Spedition

Auf Kleinanzeigenplattformen locken Kriminelle mit günstigen Warenpreisen mögliche Opfer an. Diesen erklären sie, dass sie im Ausland seien, weshalb der Kauf über ein Logistikunternehmen abgewickelt werden soll. Es nimmt die Ware und das Geld entgegen und leitet die Leistungen an die Vertragsparteien weiter. In Wahrheit existiert es nicht. Käufer/innen verlieren bei einer Überweisung an das Unternehmen ihr Geld.

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Gepostet am 13.06.2017 um 17:08 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor BHG Real Estate Ltd

Auf Kleinanzeigenplattformen finden Wohnungssuchende günstige Immobilien. Wer sich für diese interessiert, muss mit der BHG Real Estate Ltd Kontakt aufnehmen und Geld für die Besichtigung bezahlen. Es gibt weder die angebotene Immobilie noch das Unternehmen. Das überwiesene Geld gelangt direkt auf das Konto von Kriminellen.

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Gepostet am 02.06.2017 um 13:30 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor Savino-Express

Kriminelle schlagen vor, einen Autokauf über das Logistikunternehmen Savino-Express abzuwickeln. Es soll für Sicherheit sorgen, indem es das Auto und den Kaufpreis entgegennimmt. In Wahrheit existiert es nicht. Wer Geld an Savino-Express zahlt, verliert es, denn es geht direkt an die Verbrecher/innen. Das Auto gibt es dafür nicht.

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Gepostet am 11.05.2017 um 17:21 Uhr von Watchlist Internet

Betrugsversuch mit ungedecktem Scheck

Kriminelle melden sich bei Verkäufer/innen und schlagen vor, die angebotene Leistung mit einem Scheck zu bezahlen. Er fällt wesentlich höher aus, als vereinbart. Den Differenzbetrag sollen Empfänger/innen an die Kriminellen überweisen. Der Scheck ist ungedeckt, weshalb die Verkäufer/innen mit der Überweisung Geld verlieren.

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Gepostet am 04.05.2017 um 14:48 Uhr von Watchlist Internet

Vorsicht beim Ticketkauf im Internet

Der Ticketkauf im Internet ist zum Teil risikobehaftet, denn Käufer/innen können an kriminelle Vertragspartner/innen gelangen. Sie verlangen eine Bezahlung im Voraus und erbringen keine Gegenleistung. Ebenfalls ist es möglich, dass Käufer/innen eine gefälschte Eintrittskarte erhalten, mit der kein Einlass zur Veranstaltung möglich ist.

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Gepostet am 25.04.2017 um 16:08 Uhr von Watchlist Internet

Betrugsversuch mit gefälschtem Airbnb-Wohnungsinserat

Kriminellen geben auf Kleinanzeigenplattformen vor, dass sie günstige Wohnungen vermieten. Interessent/innen erfahren, dass die Wohnungsbesichtigung mithilfe von Airbnb erfolgt. Damit die Betrüger/innen das erfolgreich vortäuschen, verwenden sie gefälschte Airbnb-Websites und -Schreiben. Mieter/innen, die eine Kaution für die Besichtigung an das Unternehmen zahlen, verlieren Geld.

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Gepostet am 18.04.2017 um 14:21 Uhr von Watchlist Internet

Betrug mit Treuhandunternehmen beim Privateinkauf

Wer auf Kleinanzeigenplattformen einkauft, dem können Verkäufer/innen den Vorschlag machen, dass ein Treuhandunternehmen das Geschäft abwickeln soll. Es nimmt Ware und Geld entgegen und leitet es an die Vertragspartner/innen weiter. In Wahrheit geht das Geld der Käufer/innen verloren, denn die Logistikfirma gibt es nicht: Es landet bei Kriminellen.

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Gepostet am 03.04.2017 um 13:48 Uhr von Watchlist Internet

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