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Die Tricks der Kleinanzeigen-Betrüger – Teil 2

Gepostet am 07.06.2013 um 12:35 Uhr von Watchlist Internet

Auch als Verkäufer/in auf Kleinanzeigen-Plattformen ist man nicht davor gefeit, Betrüger/innen aufzusitzen. Erfahren Sie hier, wann Sie ein Geschäft besser abblasen sollten.

Der Scheckbetrug (Opfer ist Verkäufer/in):

Auf eine Verkaufsanzeige meldet sich ein/e Interessent/in, der/die – meist auf Englisch oder in schlechtem Deutsch – erklärt, die Ware kaufen zu wollen. Bezahlen möchte er/sie mit einem Bankscheck, der Versand soll in ein Land außerhalb der EU erfolgen.

Als der Scheck ankommt, bemerken Sie, dass der angegebene Betrag den vereinbarten Kaufpreis deutlich übersteigt. Die Erklärungen dafür sind unterschiedlich. Mal behauptet der/die Käufer/in, dass dies der „Mindestbetrag“ für einen Scheck gewesen sei, dass er sich verschrieben habe oder der Differenzbetrag für den Transport gedacht sei, den ein/e Freund/in übernehmen werde. Die Differenz soll in der Regel per Western Union bzw. Auslandsüberweisung an den/die Käufer/in oder den/die vermeintliche/n Transporteur/in rücküberwiesen werden.

Das Problem dabei: Wenn der Scheck auf der Bank hinterlegt wird, wird der Betrag zwar sofort gebucht, aber die Deckungsüberprüfung dauert einige Tage. Stellt sich der Scheck als nicht gedeckt oder gefälscht heraus, wird das Geld wieder vom Konto abgebucht. In diesem Fall bleibt Ihnen weder das Geld des Schecks, noch der überwiesene Differenzbetrag (den Sie dem/der Käufer/in zurückbezahlt haben). Schlimmstenfalls wurde in der Zwischenzeit auch noch die Ware versandt und ist nicht mehr rückrufbar.

Der Trick mit der Track-ID (Opfer ist Verkäufer/in):

Ein/e vermeintliche/r Kaufinteressent/in möchte ein von Ihnen angebotenes Produkt ohne große Nachfrage kaufen und bittet um Ihre Kontodaten für eine Überweisung. Nachdem Sie die Bankdaten bekannt gegeben haben, erhalten Sie eine Benachrichtigung von der (vermeintlichen) Bank des Käufers/der Käuferin: Die Überweisung sei bereits in Auftrag gegeben worden. Bevor das Geld jedoch an Ihre Bank weitergeleitet werden könne, müsse die Käufer-Bank „zum Schutz beider Seiten“ die Track-ID bzw. einen Versandbeleg erhalten. Der Versand soll meist in ein Land außerhalb der EU (häufig Senegal oder Nigeria) erfolgen.

Nach Versand der Ware und Weitergabe des Versandbelegs bricht der Kontakt aber plötzlich ab und das Geld kommt nie bei Ihnen an. Die E-Mails der Käufer-Bank waren gefälscht, die Ware ist weg.

Der PayPal-Trick (Opfer ist Verkäufer/in):

Der/die vermeintliche Käufer/in besteht darauf, die Zahlung über PayPal abzuwickeln. Auch befindet er sich gerade im Ausland, die Ware (meist ein PKW) soll von einem von ihm/ihr beauftragten Transportunternehmen abgeholt werden. Oft legt sich der/die Verkäufer/in deshalb extra einen PayPal-Account zu

Kurze Zeit später erhält der/die Verkäufer/in eine gefälschte E-Mail von PayPal, in der der Zahlungseingang bestätigt wird. Der überwiesene Betrag übersteigt jedoch den vereinbarten Kaufpreis deutlich. Die Differenz wird entweder direkt in der gefälschten E-Mail von PayPal oder in einer E-Mail von dem/der Käufer/in erklärt: Es handle sich dabei um die Kosten für den Transport. Diese sollen mittels Bargeldtransfer von dem/der Verkäufer/in an das Transportunternehmen gezahlt werden.

Folgt der/die Verkäufer/in den Anweisungen in der E-Mail, verliert er/sie leider sein/ihr Geld. Das Transportunternehmen gibt es in Wirklichkeit nicht.


Beispiel: Der vermeintliche Käufer versucht den Verkäufer dazu zu bewegen, 1550 Euro mittels Western Union an ein erfundenes Transportunternehmen zu zahlen.


Lesen Sie hier, wie Sie sicher auf Kleinanzeigen-Plattformen verkaufen.

Alles zum Thema „Kleinanzeigen-Betrug

Einkaufsbetrug mit gefälschten PayPal-Nachrichten

Kaufinteressent/innen wollen von Privatverkäufer/innen ein Produkt erwerben. Die Bezahlung erfolgt über PayPal. Der Anbieter leitet den Kaufpreis weiter, sobald die Verkäufer/innen die vereinbarten Transportkosten ins Ausland überweisen. Die PayPal-Nachrichten sind gefälscht und stammen von Kriminellen. Bei einer Auslandsüberweisung verlieren die Verkäufer/innen Geld.

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Gepostet am 19.12.2016 um 09:18 Uhr von Watchlist Internet

Scheckbetrug beim Privatverkauf

Kriminelle kontaktieren Privatverkäufer/innen und erwerben von diesen ein Produkt. Den Kaufpreis bezahlen sie mittels Scheck. Er fällt wesentlich höher aus, als vereinbart. Den Differenzbetrag sollen die Verkäufer/innen ins Ausland überweisen. Es stellt sich heraus, dass der Scheck ungedeckt ist, weshalb diese ihr Geld verlieren.

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Gepostet am 22.11.2016 um 14:48 Uhr von Watchlist Internet

Fake-Shops auf Amazon

Kriminelle kapern Händlerkonten auf Amazon. Über diese inserieren sie günstige Artikel und fordern, dass ihnen Kaufinteressent/innen vor Abgabe der Bestellung eine E-Mail senden. Es folgen gefälschte Amazon-Nachrichten. Kund/innen müssen den Kaufpreis auf ein ausländisches Konto überweisen. Das Geld ist verloren, die Ware gibt es nicht.

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Gepostet am 19.10.2016 um 11:37 Uhr von Watchlist Internet

Die betrügerische Eurospedition GmbH

Kriminelle verkaufen günstige Waren über das Interent. Für die Kaufabwicklung nützen sie die Eurospedition GmbH. Das Unternehmen gewährt angeblich Sicherheit und verlangt von Käufer/innen eine Vorabzahlung des Kaufpreises. In Wahrheit existiert es nicht. Die Geldüberweisung gelangt direkt an Kriminelle. Die Ware gibt es dafür nicht.

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Gepostet am 12.09.2016 um 14:51 Uhr von Watchlist Internet

Falsche Verbund-Rechnung verbreitet Schadsoftware

Im E-Mailpostfach findet sich eine Rechnung des Stromanbieters Verbund. Kund/innen sollen diese auf der Website „verbund-bill.com“ ansehen. Dem sollen Empfänger/innen nicht nachkommen, denn andernfalls installieren sie Schadsoftware auf ihrem Computer. Sie macht den PC unbrauchbar. Kriminelle fordern Bitcoins, um den Schaden zu beheben.

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Gepostet am 25.08.2016 um 14:46 Uhr von Watchlist Internet

Gefährlicher Privatverkauf mit PayPal

Wer auf Kleinanzeigenplattformen Waren verkauft, kann Nachrichten von Verbrechern erhalten, die vorgeben, das inserierte Produkt kaufen zu wollen. Sie schlagen vor, die Kommunikation mit privaten E-Mailadressen zu führen und den Kauf über PayPal abzuwickeln. Das dient letzten Endes dem Zweck, Verkäufer/innen finanziell zu schädigen.

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Gepostet am 02.08.2016 um 16:26 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor riker-immo.com

Auf Kleinanzeigenplattformen inserieren Kriminelle günstige Wohnungen. Wer sich für diese interessiert, erfährt, dass die Riker Immo Limited für die Vermietung oder den Verkauf der Immobilie zuständig ist. Es handelt sich um ein Fake-Unternehmen, das Geld fordert, ohne eine Gegenleistung zu erbringen.

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Gepostet am 23.06.2016 um 11:39 Uhr von Watchlist Internet

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