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Die Tricks der Kleinanzeigen-Betrüger – Teil 1

Gepostet am 28.05.2013 um 12:18 Uhr von Watchlist Internet

Die Geschäfte auf Kleinanzeigen-Plattformen werden in der Regel zwischen Privatleuten geschlossen – vor Betrug schützt das leider nicht. Wir erklären, wann Sie als Käufer/in skeptisch werden sollten.

Der Vorkasse-Trick (Opfer ist Käufer/in):

Der/die vermeintliche Verkäufer/in befindet sich meist im Ausland und bittet um Vorabüberweisung per Western Union, internationaler Überweisung bzw. auch Paysafecard oder Postanweisung. Oft handelt es sich bei den Angeboten um auffallend günstige Elektronikartikel oder Gebrauchtwagen.

Trotz der Überweisung des Geldes wird die Ware nicht zugestellt. Auf Nachfrage reagiert der/die vermeintliche Verkäufer/in mit unterschiedlichen Argumenten, um das Ausbleiben zu rechtfertigen (der Artikel konnte nicht zugestellt werden, die Adressangabe war falsch, es gibt Verzögerungen beim Transportunternehmen etc.). Nach einigen Tagen oder Wochen wird nicht mehr auf E-Mails bzw. Rückfragen reagiert, da der/die vermeintliche Verkäufer/in weiß, dass Sie bei diesen Zahlungsmethoden keine Möglichkeit einer Rückbuchung haben.

Der Treuhandbetrug (Opfer ist Käufer/in):

Der/die vermeintliche Verkäufer/in gibt einen Wohnsitz im Ausland an. Er/sie schlägt vor, das Geschäft über ein angeblich neutrales Speditions- bzw. Logistikunternehmen abwickeln zu lassen. Dieses soll sowohl den Transport der Ware übernehmen (meistens ein PKW, aber auch z.B. Schlüssel für eine Wohnungsbesichtigung) als auch als Treuhänder für die Zahlung auftreten. In Wirklichkeit gibt es das Unternehmen jedoch nicht.

Der/die Verkäuferin verspricht, die Ware dem Speditionsunternehmen zu übergeben, sobald Sie das Geld an dasselbe Speditionsunternehmen überwiesen haben. Danach soll die Ware versendet werden.

E-Mails und Website des Speditionsunternehmens sind jedoch gefälscht, das Geld fließt direkt an den/die vermeintliche/n Verkäufer/in. Die gekaufte Ware wird nie ausgeliefert, eine Rückbuchung ist nicht möglich.

Beim „Treuhandbetrug“ sind Websites und E-Mails der vermeintlichen Speditionsunternehmen gefälscht.
Beim „Treuhandbetrug“ sind Websites und E-Mails der vermeintlichen Speditionsunternehmen gefälscht. Oft sind Website-Design und Sprache sehr ähnlich wie in unserem Beispiel (siehe Screenshot oben).

Der Liquiditätsbetrug (Opfer ist Käufer/in):

Der/die Verkäuferin schlägt vor, Western Union als Treuhandservice zu nutzen. Interessent/innen werden aufgefordert, Geld an Familienmitglieder oder gar an sich selbst zu schicken. Auf diese Weise soll die Liquidität des Käufers/der Käuferin überprüft werden. Die Betrugsopfer werden dabei dazu gebracht, Details zur Transaktion preiszugeben.

Mit den Details zur Transaktion sowie einem gefälschten Identitätsnachweis gelangt der/die Betrüger/in an den Geldbetrag. Die gekaufte Ware wird nie ausgeliefert, das Geld ist weg. Western Union bietet gar keinen Treuhandservice an.

Was tun?

Sollten Sie Opfer einer der hier genannten Betrugsmaschen geworden sein, erstatten Sie bitte umgehend Anzeige bei der Polizei.


Lesen Sie hier
, wie Sie sicher auf Kleinanzeigen-Plattformen kaufen.

Alles zum Thema „Kleinanzeigen-Betrug

Wie Kriminelle Privatverkäufer/innen täuschen

Verkäufer/innen, die Waren im Internet verkaufen, können an Kriminelle geraten. Diese wollen die Ware kaufen und schlagen vor, den Kauf über ein neutrales Unternehmen abzuwickeln. Es soll die Ware und das Geld entgegennehmen und an die Vertragsparteien weiterleiten. In Wahrheit existiert es nicht. Die Ware geht mit dem Versand verloren.

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Gepostet am 10.02.2017 um 10:20 Uhr von Watchlist Internet

Einkaufsbetrug mit gefälschten PayPal-Nachrichten

Kaufinteressent/innen wollen von Privatverkäufer/innen ein Produkt erwerben. Die Bezahlung erfolgt über PayPal. Der Anbieter leitet den Kaufpreis weiter, sobald die Verkäufer/innen die vereinbarten Transportkosten ins Ausland überweisen. Die PayPal-Nachrichten sind gefälscht und stammen von Kriminellen. Bei einer Auslandsüberweisung verlieren die Verkäufer/innen Geld.

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Gepostet am 19.12.2016 um 09:18 Uhr von Watchlist Internet

Scheckbetrug beim Privatverkauf

Kriminelle kontaktieren Privatverkäufer/innen und erwerben von diesen ein Produkt. Den Kaufpreis bezahlen sie mittels Scheck. Er fällt wesentlich höher aus, als vereinbart. Den Differenzbetrag sollen die Verkäufer/innen ins Ausland überweisen. Es stellt sich heraus, dass der Scheck ungedeckt ist, weshalb diese ihr Geld verlieren.

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Gepostet am 22.11.2016 um 14:48 Uhr von Watchlist Internet

Fake-Shops auf Amazon

Kriminelle kapern Händlerkonten auf Amazon. Über diese inserieren sie günstige Artikel und fordern, dass ihnen Kaufinteressent/innen vor Abgabe der Bestellung eine E-Mail senden. Es folgen gefälschte Amazon-Nachrichten. Kund/innen müssen den Kaufpreis auf ein ausländisches Konto überweisen. Das Geld ist verloren, die Ware gibt es nicht.

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Gepostet am 19.10.2016 um 11:37 Uhr von Watchlist Internet

Die betrügerische Eurospedition GmbH

Kriminelle verkaufen günstige Waren über das Interent. Für die Kaufabwicklung nützen sie die Eurospedition GmbH. Das Unternehmen gewährt angeblich Sicherheit und verlangt von Käufer/innen eine Vorabzahlung des Kaufpreises. In Wahrheit existiert es nicht. Die Geldüberweisung gelangt direkt an Kriminelle. Die Ware gibt es dafür nicht.

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Gepostet am 12.09.2016 um 14:51 Uhr von Watchlist Internet

Falsche Verbund-Rechnung verbreitet Schadsoftware

Im E-Mailpostfach findet sich eine Rechnung des Stromanbieters Verbund. Kund/innen sollen diese auf der Website „verbund-bill.com“ ansehen. Dem sollen Empfänger/innen nicht nachkommen, denn andernfalls installieren sie Schadsoftware auf ihrem Computer. Sie macht den PC unbrauchbar. Kriminelle fordern Bitcoins, um den Schaden zu beheben.

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Gepostet am 25.08.2016 um 14:46 Uhr von Watchlist Internet

Gefährlicher Privatverkauf mit PayPal

Wer auf Kleinanzeigenplattformen Waren verkauft, kann Nachrichten von Verbrechern erhalten, die vorgeben, das inserierte Produkt kaufen zu wollen. Sie schlagen vor, die Kommunikation mit privaten E-Mailadressen zu führen und den Kauf über PayPal abzuwickeln. Das dient letzten Endes dem Zweck, Verkäufer/innen finanziell zu schädigen.

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Gepostet am 02.08.2016 um 16:26 Uhr von Watchlist Internet

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