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Gefälschte Mein A1-Rechnung im Umlauf

Gepostet am 01.12.2017 um 10:41 Uhr von Watchlist Internet

Konsument/innen erhalten eine gefälschte Rechnung von „Mein A1“. Darin fordert unbekannten Absender/nnen von Kund/innen, dass sie den Dateianhang „Zahlung.doc“ öffnen. Er ermöglicht den Kriminellen die Installation von Schadsoftware auf den Computern ihrer Opfer. Aus diesem Grund dürfen Sie die angebliche Rechnung von A1 nicht ansehen!

Internet-Nutzer/innen erhalten von „Mein A1“ eine E-Mail mit dem Betreff „A1 Rechnung Nr. 485983 vom 28/11/2017“. Darin heißt es ganz allgemein:

Liebe/r Benutzer/in,

im Attachment ist ……… zu finden. die Information über Ihre Rechnung.

Schöne Grüße
Ihr A1 Team

Dateianhang: Zahlung_519655_28_11_2017.doc

Die Nachricht verwendet das A1-Logo und täuscht vor, dass sie echt ist:

Eine gefälschte Mein A1-Rechnung.

Was passiert beim Öffnen der Rechnung?

Wenn Sie die angebliche Rechnung „Zahlung_519655_28_11_2017.doc“ öffnen, ermöglichen Sie Kriminellen die Installation von Schadsoftware auf Ihrem Computer. Das geschieht unbemerkt von Ihnen. Die Schadsoftware können die Verbrecher/innen beispielsweise für den Diebstahl von Passswörtern und OnlineBanking-Daten, die Verschlüsselung von Dateien oder den Vertrieb von illegale Inhalte über Ihr Endgerät nutzen.

Woran erkennen Sie, dass die Nachricht gefälscht ist?

Dass die angebliche Nachricht von A1 nicht echt ist, können Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen:

  • Als Absender scheint „Mein A1“ auf. Die für den Versand der Nachricht verwendete E-Mailadresse gehört jedoch einem privaten Anbieter:„muster@fremderanbieter.com“.


    Der Absendername und die E-Mailadresse stimmen nicht überein.

  • Das Unternehmen A1 benennt Kund/innen in Nachrichten direkt beim Namen: „Liebe Frau A“ oder „Lieber Herr B“. Das Schreiben der Kriminellen hingegen ist unpersönlich und allgemein gehalten: „Liebe/r Benutzer/in“.
  • In den gefälschten A1-Schreiben finden sich keine konkreten Angaben zu Kund/innen. Beispielsweise fehlt ein Hinweis auf die Vertragsnummer der Empfänger/innen.
  • Die Nachricht weist Fehler auf: „die Information über ihre Rechnung“. Das ist ein Hinweis darauf, dass sie nicht von A1 stammt, denn der Anbieter verfasst fehlerfreie Texte.
  • Die angebliche Rechnung soll sich in der Datei „Zahlung_519655_28_11_2017.doc“ finden. Das ist verdächtig, denn im Regelfall greifen Unternehmen für den Versand von Rechnungen auf das PDF-Format zurück.

Sie haben die Rechnung geöffnet?

Wenn Sie die gefälschte A1 Rechnung geöffnet haben, ist ihr Computer mit Schadsoftware infiziert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie diese entfernen. Dazu aktualisieren Sie Ihr Antivirenprogramm und untersuchen mit diesem Ihr Endgerät. Sollte die Schutzsoftware keine Bedrohung finden und entfernen, wiederholen Sie diesen Schritt nach einigen Tagen erneut. Sobald Sie sicher sind, dass Ihr Computer frei von Gefahren ist, ändern Sie sämtliche Zugangsdaten ihrer Benutzerkonten. Andernfalls können Kriminelle nach wie vor auf diese zugreifen und sie für Verbrechen nützen. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Erklärvideo zu gefälschten Rechnungen

Hinweis: Alternativ können Sie das Erklärvideo auf https://vimeo.com/136098097 sehen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Löschen Sie die vermeintliche A1-Rechnung, denn sie ist gefälscht und stammt von Kriminellen. Sie  versuchen damit, Schadsoftware auf Ihrem Computer zu installieren.

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung der gefälschten A1-Rechnung.)

Alles zum Thema „Gefälschte Rechnungen

Gefälschte A1-Rechnung installiert Schadsoftware

Eine gefälschte A1-Nachricht fordert Empfänger/innen dazu auf, dass sie eine Website aufrufen und sich auf dieser ihre Rechnung ansehen. Wer dem nachkommt, lädt die Datei „quittung.lnk“ herunter. Bei dieser handelt es sich um keine Kostenaufstellung, sondern um eine Verknüpfung zu einer Schadsoftware. Aus diesem Grund dürfen Sie die Verknüpfung nicht öffnen.

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Gepostet am 18.08.2017 um 16:51 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Anwaltsschreiben verbreiten Schadsoftware

In gefälschten Anwaltsschreiben behaupten Kriminelle, dass Adressat/innen Schulden bei einem Unternehmen haben. Weiterführende Informationen zu der offenen Geldforderung sollen sich im Dateianhang der Nachricht finden. In Wahrheit verbirgt er Schadsoftware. Aus diesem Grund dürfen Empfänger/innen die angebliche Kostenaufstellung nicht öffnen.

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Gepostet am 06.07.2017 um 17:01 Uhr von Watchlist Internet

Kriminelle versenden betrügerische Rechnung

In einer gefälschten Rechnung ist davon die Rede, dass Empfänger/innen eine hohe Geldsumme schulden. Weiterführende Informationen dazu finden sich angeblich im Dateianhang der E-Mail. In Wahrheit verbirgt dieser Schadsoftware. Wer den Dateianhang öffnet, um die Rechnung zu sehen, installiert damit ein bösartiges Programm. Es verursacht Schäden am Computer.

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Gepostet am 06.06.2017 um 17:21 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Rechnungen verbreiten Schadsoftware

Kriminelle versenden im Namen von erfundenen Anwälten oder Inkassobüros gefälschte Rechnungen. Darin fordern sie die Empfänger/innen auf, einen angeblich fälligen Geldbetrag zu bezahlen. Weiterführende Informationendazu finden sich angeblich in einem Dateianhang. Er verbirgt Schadsoftware.

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Gepostet am 14.04.2017 um 11:53 Uhr von Watchlist Internet

Gefälschte Rechnung auf dropboxusercontent.com

In einer E-Mail mit dem Betreff „Zahlungsdetails“ erhalten Internet-Nutzer/innen angeblich eine Rechnung. Sie steht unter dem Link „dl.dropboxusercontent.com/(…)“ als ZIP-Datei zum Download bereit. In Wahrheit handelt es sich bei dem Dokument um Schadsoftware. Aus diesem Grund dürfen Empfänger/innen die angebliche Rechnung nicht öffnen.

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Gepostet am 15.03.2017 um 12:28 Uhr von Watchlist Internet

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