Zum Seiteninhalt

News

Rechnung von profi-kochrezepte.de nicht bezahlen

Gepostet am 08.11.2016 um 12:40 Uhr von Watchlist Internet

Die B2B Web Consulting GmbH betreibt die Website profi-kochrezepte.de. Wer darauf Kochrezepte lesen möchte, muss sich registrieren und die Schaltfläche „Jetzt anmelden“ betätigen. Das führt angeblich zu einer Mitgliedschaft um 238,80 Euro zzgl. Mwst pro Jahr bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren. Konsument/innen müssen den Betrag nicht bezahlen.

Die Website profi-kochrezepte.de

Wer auf profi-kochrezepte.de das „Kochbuch mit mehr als 20.000 Kochrezepten und Backrezepten“ lesen möchte, muss sich auf der Website registrieren. Dafür ist die Angabe von persönlichen Daten sowie eine Zustimmung darüber, dass Kund/innen „die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (akzeptieren) und (…) ausdrücklich (ihren) gewerblichen Nutzungsstatus (bestätigen)“, erforderlich. Die Eingaben müssen Kund/innen mit dem Betätigen der Schaltfläche „Jetzt anmelden“ bestätigen:


Das Anmeldeformular auf profi-kochrezepte.de

Registrierung führt zu kostenpflichtiger Mitgliedschaft

Versteckt im Fließtext von profi-kochrezepte.de findet sich der Hinweis: „Die Nutzung des Angebots ist ausschließlich für Firmen, Gewerbetreibende, Vereine, Handwerksbetriebe, Behörden oder selbständige Freiberufler im Sinne §14 BGB zulässig. Durch Drücken des Buttons "Jetzt anmelden" entstehen Ihnen Kosten von 238,80 Eur zzgl. Mwst pro Jahr (12 Monate zu je 19,90 Euro) bei einer Vertragslaufzeit von 2 Jahren.“

Müssen Sie die Rechnung bezahlen?

Die B2B Web Consulting GmbH behauptet auf der Website profi-kochrezepte.de, dass die Plattform ausschließlich für Nicht-Konsument/innen offen steht. Privatkund/innen ist es jedoch problemlos möglich, sich auf profi-kochrezepte.de anzumelden: Beispielsweise ist das Formularfeld „Firma“ kein Pflichtfeld. Ebenso wenig müssen Kund/innen einen Nachweis über ihre gewerbliche Tätigkeit an die B2B Web Consulting GmbH übermitteln.

Bei Vertragsverhältnissen zwischen Konsument/innen und Unternehmen regelt das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz („FAGG“), dass der Bestellbutton eines Online-Shops mit den Worten „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer gleichartigen, eindeutigen Formulierung gekennzeichnet sein muss. Andernfalls sind Konsument/innen nicht an den Vertrag gebunden. Die auf profi-kochrezepte.de verwendete Schaltfläche „Jetzt anmelden“ erfüllt diese Voraussetzung nicht.

Aus diesem Grund sind Konsument/innen, die sich auf profi-kochrezepte.de registriert haben, an keinen Vertrag mit der B2B Web Consulting GmbH gebunden: Sie müssen keine Rechnung von profi-kochrezepte.de bezahlen.

Erklärvideo zu Abo-Fallen im Internet

Alternativ können Sie das Video auf https://vimeo.com/161726931 sehen.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Erhalten Sie als Konsument/in von der B2B Web Consulting GmbH eine Rechnung für Ihre Anmeldung auf profi-kochrezepte.de, bezahlen sie diese nicht: Dafür gibt es keinen Rechtsgrund. Haben Sie weiterführende Fragen dazu, wenden Sie sich an den Internet Ombudsmann. Er bietet kostenlose Beratung bei Online-Geschäften an.

Alles zum Thema „Abo-Fallen

Warnung vor Abovertrag mit NuvaGenic

Die Diätpille NuvaGenic wird mit einer kostenlosen Probebackung beworben. Konsument/innen, die das Angebot nützen wollen, erfahren, dass es nur gilt, wenn sie zwei oder drei kostenpflichtige Packungen der Diätpille bestellen. Ihr Einkauf führt zu wiederkehrenden Lieferungen von NuvaGenic. Bezahlen Sie die Rechnungen für die Diätpillen nicht, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund!

weiterlesen

Gepostet am 21.06.2017 um 11:48 Uhr von Watchlist Internet

Kein Geld an maps-routenplaner.pro zahlen

Die Digital Development GmbH betreibt den Routenplaner maps-routenplaner.pro. Wer ihn nutzen möchte, muss sich bei dem Anbieter registrieren. Die Registrierung auf maps-routenplaner.pro führt angeblich zu einer 24 Monate Mitgliedschaft um 500 Euro. Konsument/innen müssen die Rechnung nicht bezahlen, denn dafür gibt es keinen Grund.

weiterlesen

Gepostet am 20.06.2017 um 17:08 Uhr von Watchlist Internet

Rechnung von kinozeit.net nicht bezahlen

Die Website kinozeit.net verlangt von Nutzer/innen eine Registrierung. Sie führt nach fünf Tagen zu einem kostenpflichtigen Premium-Status um 143,88 Euro pro Jahr. Konsument/innen müssen die Rechnung von kinozeit.net nicht bezahlen und können jede Zahlungsaufforderung ignorieren.

weiterlesen

Gepostet am 16.06.2017 um 14:34 Uhr von Watchlist Internet

Bezahlen Sie keine Rechnung von kinoflexx.com

Die Streaming-Plattform kinoflexx.com verlangt von Benutzer/innen eine Registrierung. Ohne dass sie darüber ausreichend informiert, sollen Konsument/innen nach fünf Tagen eine Rechnung in Höhe von 143,88 Euro an den Anbieter bezahlen. Nutzer/innen müssen der Zahlungsaufforderung nicht nachkommen, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund.

weiterlesen

Gepostet am 12.06.2017 um 12:36 Uhr von Watchlist Internet

Abo-Fallen auf der Spur

Die Websites felixkino.com, flexkino.com, flixkino.com und kinoplexx.com sind Abo-Fallen. Sie täuschen Besucher/innen vor, dass sie sich bei den Plattformen kostenlos registrieren und Filme in HD-Qualität streamen können. Versteckt in den Nutzungsbedingungen der Anbieter findet sich ein Kostenhinweis. Die Watchlist Internet hat sich auf die Spuren der Abo-Fallen gemacht.

weiterlesen

Gepostet am 31.05.2017 um 09:54 Uhr von Watchlist Internet

Bezahlen Sie keine Rechnung von flixkino.com

Auf flixkino.com können Konsument/innen Filme streamen. Dafür ist eine Registrierung notwendig. Sie führt nach einer unangekündigten 5-Tage-Testphase zu einem Jahresabo um 143,88 Euro. Konsument/innen müssen die Rechnung von flixkino.com nicht bezahlen.

weiterlesen

Gepostet am 26.05.2017 um 11:43 Uhr von Watchlist Internet

Keine Rechnung von kinoplexx.com bezahlen

Auf kinoplexx.com ist es Konsument/innen nach einer Registrierung möglich, Filme anzusehen. Die Registrierung führt nach einer nicht angekündigten 5-Tage-Testphase zu einem Premium-Status. Er kostet 143.88,- Euro für ein Jahr. Konsument/innen müssen die Rechnung von kinoplexx.com nicht bezahlen, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund.

weiterlesen

Gepostet am 18.05.2017 um 15:02 Uhr von Watchlist Internet

Unterstützt von:

Ein Projekt des:

Internet Ombudsmann