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Rechnung von flexkino.com nicht bezahlen

Gepostet am 11.05.2017 um 15:01 Uhr von Watchlist Internet

Die Website flexkino.com verlangt von Konsument/innen eine Registrierung dafür, dass sie Filme online streamen können. Ohne dass sie darüber ausreichend informiert, versendet sie nach einer „5-Tage-Testphase“ eine Rechnung in Höhe von 143.88,- Euro. Nutzer/innen müssen die Rechnung nicht bezahlen, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund.

Die Website flexkino.com.

Auf flexkino.com können Konsument/innen „Filme online schauen“. Dafür ist eine Benutzerregistrierung notwendig: „Nicht registrierte Nutzer haben keinen Zugriff auf die Filme, melden Sie sich bittean bzw. registrieren Sie sich auf der Webseite.“ Wer für den Internetauftritt verantwortlich ist, ist nicht leicht feststellbar, denn es gibt kein darüber informierendes Impressum. Erst in den englischsprachigen „Terms of Use“ findet sich dazu ein Hinweis: „The Service is provided by the following Provider:Turquoiz Limited, Greystones Greystones, Turton Road, Tottington, United Kingdom, BL8 3QG“.

Registrierung auf flexkino.com

Für die Registrierung auf flexkino.com müssen Interessent/innen ihren Vor- und Nachnamen, ihre E-Mailadresse und ein Passwort nennen. Die Eingaben bestätigen sie mit einem Betätigen der Schaltfläche „Registrieren“. Versteckt im Design der Website findet sich der Hinweis: „Indem Sie dieses Formular ausfüllen, stimmen Sie den Nutzungsbedingungen zu.“


Der erste Schritt der Benutzerregistrierung auf flexkino.com.

Nachdem Konsument/innen die notwendig Angaben gemacht haben, müssen sie die „restlichen Daten“ bekannt geben und die „Registrierung abschließen“.


Der Registrierungsprozess auf flexkino.com

Rechnung von flexkino.com

Fünf Tage nach der Registierung auf flexkino.com erhalten Konsument/innen eine Rechnung. In dieser fordert der Anbieter für einen Premium-Status 143.88,- Euro:

From: FlexKino.com <info@flexkino.com>
Subject: Sie haben eine offene Rechnung bei FlexKino.com

Ihre 5-Tage-Testphase ist abgelaufen.

Sehr geehrte(r) Herr/Frau,

Sie haben sich auf unserer Webseite am xx.xx.2017 für eine 5-Tage-Testphase registriert.
Laut unseren Nutzungsbedingungen hatten Sie die Möglichkeit, Ihren Account während der gesamten Testphase aus Ihren Einstellungen löschen. Da Sie es nicht getan haben, wurde Ihr Account automatisch mit dem Premium-Status um 1 Jahr verlängert.

Diesbezüglich möchten wir Sie über eine offene Rechnung in Höhe von 143,88€ zzgl. MwSt pro Jahr (12 Monate zu je 11,90€) bei einer Vertragslaufzeit von 1 Jahr benachrichtigen.
Wir fordern Sie deshalb auf, die Ihnen ausgestellte Rechnung innerhalb von den nächsten 3 Arbeitstagen zu begleichen.

Bei Nichtbezahlung innerhalb der Ihnen gewährten Zahlungsfrist sind wir gezwungen, die Informationen über die nicht bezahlte Rechnung an unseren Anwalt bzw. an das Inkassobüro weiterzugeben. Danach erhalten Sie von uns ein offizielles Schreiben an die folgende Anschrift:

(…)

Falls Sie aber bei der Registrierung falsche Daten angegeben haben, wird von unserem Anwalt eine Anfrage mit Ihren Registrierungsdaten an die zuständige Behörde gesendet, solchen wie die IP-Adresse (…) sowie Ihre Telefonnummer (…), damit Ihre Persönlichkeit sowie Ihre Anschrift identifiziert werden können. In diesem Falle kommen auf Sie ebenso zusätzliche Kosten zu.
Um jegliche Anwalts-, Inkasso- bzw. Gerichtskosten zu vermeiden, möchten wir Ihnen ausdrücklich empfehlen, die Ihnen ausgestellte Rechnung während der dreitägigen Zahlungsfrist zu begleichen.
Einzuzahlender Betrag: 143,88€ Rechnung mit Zahlschein oder Online bezahlen

Senden Sie uns nach der Zahlungsleistung die Quittung bzw. einen Screenshot an die folgende E-Mail-Adresse: premium@flexkino.com

Copyright 2017 © FlexKino.com, All rights reserved. Turquoiz Limited, Greystones Greystones, Turton Road, Tottington, United Kingdom, BL8 3QG Terms of Use · Privacy Policy · Unsubscribe

Müssen Sie die Rechnung von flexkino.com bezahlen?

Nein, Sie müssen die Rechnung von flexkino.com nicht bezahlen, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund: Ein Vertragsabschluss setzt eine Einigung über die Dienstleistung und den Preis voraus. Auf der Website flexkino.com findet sich kein transparenter Kostenhinweis. Aus diesem Grund kann es keine übereinstimmenden Willensübereinkünfte zwischen Konsument/innen und dem Anbieter geben. Damit liegt kein Vertrag vor. Der Hinweis von flexkino.com -

Laut unseren Nutzungsbedingungen hatten Sie die Möglichkeit, Ihren Account während der gesamten Testphase aus Ihren Einstellungen löschen. Da Sie es nicht getan haben, wurde Ihr Account automatisch mit dem Premium-Status um 1 Jahr verlängert.

- ändert daran nichts. Unabhängig davon kann eine Schaltfläche, die mit „Registrierung abschließen“ beschriftet ist, zu keinem kostenpflichtigen Vertrag führen. Das ist gesetzlich geregelt.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Lassen Sie sich nicht von bedrohlichen E-Mails oder Anrufen einschüchtern und zahlen Sie keine Rechnungen von flexkino.com. Für eine Bezahlung der 143.88,-  gibt es keinen Rechtsgrund! Bei weiterführenden Fragen dazu, wenden Sie sich an den Internet Ombudsmann. Er bietet kostenlose Streitschlichtung und Beratung für Online-Geschäfte an.

(Die Watchlist Internet bedankt sich bei einem Leser für die Meldung von flexkino.com.)

Alles zum Thema „Abo-Fallen

Keine Rechnung von kinoplexx.com bezahlen

Auf kinoplexx.com ist es Konsument/innen nach einer Registrierung möglich, Filme anzusehen. Die Registrierung führt nach einer nicht angekündigten 5-Tage-Testphase zu einem Premium-Status. Er kostet 143.88,- Euro für ein Jahr. Konsument/innen müssen die Rechnung von kinoplexx.com nicht bezahlen, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund.

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Gepostet am 18.05.2017 um 15:02 Uhr von Watchlist Internet

Warnung vor Abo-Falle mit Garcinia Total Diet

Konsument/innen können auf garciniatotaldiet.com die Diätpille Garcinia Total Diet bestellen. Für die Probepackung fallen nur Versandkosten an. Versteckt im Kleingedruckten findet sich jedoch der Hinweis, dass Käufer/innen alle 30 Tage einen weiteren Monatsvorrat zum Preis von €99.00 erhalten. Wir warnen vor der Abo-Falle und empfehlen, den Betrag nicht zu bezahlen!

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Gepostet am 09.05.2017 um 13:17 Uhr von Watchlist Internet

Maps-24-routenplaner.com droht mit Staatsanwaltschaft

Die Digital Works GmbH droht Nutzer/innen von maps-24-routenplaner.com damit, die zuständige Staatsanwaltschaft einzuschalten, wenn sie den Mitgliedsbeitrag von 500 Euro nicht bezahlen. Konsument/innen können die Drohung ignorieren, denn es gibt keinen Rechtsgrund für die Bezahlung der Summe. Die Staatsanwaltschaft wird nicht eingeschalten.

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Gepostet am 27.04.2017 um 15:56 Uhr von Watchlist Internet

Abo-Falle auf felixkino.com

Auf felixkino.com ist es Besucher/innen möglich, Filme in HD-Qualität anzusehen. Dafür ist eine Registrierung notwendig. Sie führt angeblich zu einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft in Höhe von 143.88,- Euro zzgl. MwSt pro Jahr. Kund/innen müssen die Rechnung nicht bezahlen, denn dafür gibt es keinen Rechtsgrund.

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Gepostet am 20.04.2017 um 16:09 Uhr von Watchlist Internet

Pfändungsandrohung von routenplaner-maps.com

Die INKASSOABTEILUNG Steinbach & Partner versendet eine „Terminbekanntgabe der Pfändung Ihrer Wertgegenstände“ an Mitglieder von routenplaner-maps.com. Die einzige Möglichkeit, die Maßnahme abzuwenden, ist angeblich die Bezahlung von 750,- Euro. Empfänger/innen können die Androhung ignorieren und müssen keine Pfändung fürchten.

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Gepostet am 30.03.2017 um 15:06 Uhr von Watchlist Internet

maps-24-routenplaner.com ist eine Abo-Falle

Die Digital Works GmbH mit Sitz in Hamburg betreibt die Abo-Falle maps-24-routenplaner.com. Sie sieht eine Benutzerregistrierung vor, die zu einer 24-monatigen Mitgliedschaft um 500 Euro führt. Es gibt keinen Rechtsgrund dafür, dass Konsument/innen die Summe bezahlen. Sie können Zahlungsaufforderungen und Mahnungen des Anbieters ignorieren.

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Gepostet am 07.03.2017 um 16:44 Uhr von Watchlist Internet

Web2Go Solution GmbH droht mit Pfändung

Die Web2Go Solution GmbH versendet an Nutzer/innen von routenplaner-maps.com die „Terminbekanntgabe der Pfändung Ihrer Wertgegenstände“. Die einzige Möglichkeit, diese Maßnahme abzuwenden, ist angeblich die Bezahlung von 750,00 Euro per Amazon Gutschein. Konsument/innen können die Androhung ignorieren und müssen die Summe nicht bezahlen.

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Gepostet am 06.03.2017 um 13:48 Uhr von Watchlist Internet

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