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Bestellung von GoWhite führt zu Abovertrag

Gepostet am 25.11.2016 um 10:06 Uhr von Internet Ombudsmann

Die Aliaz Cooperation SIA bietet im Internet Zahnaufhellungsstreifen der Marke „GoWhite“ an. Ohne dass ausreichend darüber informiert wird, führt die Bestellung des Produkts zu einem ungewollten Abovertrag um 49 Euro bzw. 49 CHF pro Monat.

GoWhite wird von der Aliaz Cooperation SIA auf zahlreichen, immer fast ident gestalteten, Webseiten angeboten. Auf diese gelangt man beispielsweise über Online-Werbeanzeigen. Je nach Website werden die Preise in unterschiedlichen Währungen angegeben. Interessenten, die GoWhite bestellen wollen, müssen ihren „Vor- und Nachname“, ihre „Adresse“, ihre „Postleitzahl“ und ihre „Stadt“ eingeben. Anschließend gilt es, die gewünschte Menge auszuwählen und z.B. die Schaltfläche „Bestellen“ zu betätigen.

Die Website c41h.gowhite.ch

Aber Achtung: Unterhalb des Bestell-Formulars weist die Aliaz Cooperation SIA im Kleingedruckten darauf hin, dass die Bestellung zu einem Abovertrag führt!

Ja, ich akzeptiere die Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen. Ich erhalte eine monatliche Lieferung für den regulären Preis von 49 CHF sofern ich mich nicht abmelde. Ich kann den automatischen Lieferservice jederzeit beenden. Die Versandkosten belaufen sich auf 9 CHF Falls ich mich für einen Kauf auf Rechnung entscheide, beläuft sich die Gebühr dafür auf 9 CHF.

Werbung für Fatkiller

Im nächsten Schritt kriegt man plötzlich die Gelegenheiten zusätzlich zu GoWhite das Diätprodukt Fatkiller zu bestellen. Die Watchlist Internet hat bereits über Fatkiller berichtet.

Bestellprozess beendet

Im nächsten Schritt erscheint überraschend der Hinweis, dass der Online-Shop von einem gültigen Vertragsabschluss ausgeht:

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Ihre Bestellung ist nun komplett und Sie werden die Artikel in wenigen Tagen erhalten. Bitte warten, Sie werden gleich zu PayPal weitergeleitet. Wenn Sie mit Kreditkarte bezahlen, wird keine Rechnungsgebühr berechnet.

Dass das Betätigen der Schaltfläche „Bestellen“ zu einem kostenpflichtigen Vertrag führt, verstößt gegen das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz („FAGG“). Dieses regelt, dass ein kostenpflichtiger Vertrag im Internet nur dann zustande kommen kann, wenn der Bestellbutton mit den Worten „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer gleichartigen, eindeutigen Formulierung gekennzeichnet ist. Andernfalls sind Konsumenten nicht an eine Vereinbarung gebunden. Die Website c41h.gowhite.ch erfüllt diese im FAGG genannte Voraussetzung mit der Schaltflächen-Beschriftung „Bestellen“ nicht. Auch werden zahlreiche andere Gesetzesbestimmungen nicht eingehalten. Aus diesem Grund besteht keine Zahlungspflicht!

Was passiert nach der Bestellung?

Auch wenn keine Zahlung mittels PayPal vorgenommen wird und der Bestellvorgang abgebrochen wird erhalten KonsumentInnen die (angeblich) bestellte Ware samt Rechnung. In weiterer Folge kommt es zu einer monatlichen Lieferung des Produkts. Wird nicht bezahlt folgen, natürlich unberechtigte, Mahnungen und Inkassoschreiben.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Sollten Sie rechtliche Probleme im Zusammenhang mit GoWhite haben, wenden Sie sich an den Internet Ombudsmann. Er bietet kostenlose Streitschlichtung und Beratung für Online-Geschäfte an.

Alles zum Thema „Abo-Fallen

Maps-24-routenplaner.com droht mit Staatsanwaltschaft

Die Digital Works GmbH droht Nutzer/innen von maps-24-routenplaner.com damit, die zuständige Staatsanwaltschaft einzuschalten, wenn sie den Mitgliedsbeitrag von 500 Euro nicht bezahlen. Konsument/innen können die Drohung ignorieren, denn es gibt keinen Rechtsgrund für die Bezahlung der Summe. Die Staatsanwaltschaft wird nicht eingeschalten.

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Gepostet am 27.04.2017 um 15:56 Uhr von Watchlist Internet

Abo-Falle auf felixkino.com

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Gepostet am 20.04.2017 um 16:09 Uhr von Watchlist Internet

Pfändungsandrohung von routenplaner-maps.com

Die INKASSOABTEILUNG Steinbach & Partner versendet eine „Terminbekanntgabe der Pfändung Ihrer Wertgegenstände“ an Mitglieder von routenplaner-maps.com. Die einzige Möglichkeit, die Maßnahme abzuwenden, ist angeblich die Bezahlung von 750,- Euro. Empfänger/innen können die Androhung ignorieren und müssen keine Pfändung fürchten.

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Gepostet am 30.03.2017 um 15:06 Uhr von Watchlist Internet

maps-24-routenplaner.com ist eine Abo-Falle

Die Digital Works GmbH mit Sitz in Hamburg betreibt die Abo-Falle maps-24-routenplaner.com. Sie sieht eine Benutzerregistrierung vor, die zu einer 24-monatigen Mitgliedschaft um 500 Euro führt. Es gibt keinen Rechtsgrund dafür, dass Konsument/innen die Summe bezahlen. Sie können Zahlungsaufforderungen und Mahnungen des Anbieters ignorieren.

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Gepostet am 07.03.2017 um 16:44 Uhr von Watchlist Internet

Web2Go Solution GmbH droht mit Pfändung

Die Web2Go Solution GmbH versendet an Nutzer/innen von routenplaner-maps.com die „Terminbekanntgabe der Pfändung Ihrer Wertgegenstände“. Die einzige Möglichkeit, diese Maßnahme abzuwenden, ist angeblich die Bezahlung von 750,00 Euro per Amazon Gutschein. Konsument/innen können die Androhung ignorieren und müssen die Summe nicht bezahlen.

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Gepostet am 06.03.2017 um 13:48 Uhr von Watchlist Internet

Pfändungsandrohung der Media Solution GmbH

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Gepostet am 27.01.2017 um 08:57 Uhr von Watchlist Internet

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Gepostet am 23.01.2017 um 11:30 Uhr von Watchlist Internet

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